Short Story

Kurzgeschichten mit Links

Monatsarchiv für Oktober, 2009

Gedicht: Schillers Kaffe

Von Poesie am 28. Oktober 2009 veröffentlicht

Ein Mann der wie der Dichter hieß, die Tasse Kaffe stehen ließ.  Obwohl das Muntersein verließ und  auf Espresso man ihn verwies, war Schiller zu vergesslich doch, auch wenn es noch nach Kaffee roch, kroch aus dem Aufmerksamkeitsloch, der Gedanke an die Tasse, „Ach schon wieder ich sie stehen lasse, sobald ich einen Gedanken fasse“ klagt Schiller nun sich selber an. Der Kaffee der kalt werden kann, nicht mehr zum Trinken irgendwann.  Denn Schiller wird erst dann, wieder an die Tasse denken, Aufmerksamkeit dem Kaffee schenken, den Blick auf schwarzen Bohnentee dann lenken, wäre er nicht so verwirrt,  zu viel seniert, sich dabei geirrt, dass wenn man probiert sehr viel verliert, nein, was er verloren, sind Bohnen die im heißen Wasser schmoren. „Ist’s Eiskaffe halt“ will er sagen, “dann hör ich auf mich zu beklagen“ Kann das Problem dann fort hier tragen, sonst platzt mir hier noch ganz der Kragen. “Hör doch auf dich jetzt zu plagen“ sagt der Kaffe nun zu Schiller, „Seltsam ich dachte, du kannst nichts sagen, dacht e du wärest ganz ein Stiller“ „Nimm mich doch und wärm mich auf, in diesem Mikrowellenherd, dann hören wir zu Streiten auf, und ich ein guter Schluck sein werd“
 
Admin vom Poeten Log,
gedichtet für short-story  info

Unglaublich fröhliche Kängurus

Von Poesie am 21. Oktober 2009 veröffentlicht

In den nahezu englosen Weiten Australiens wurde von zwei Stammesführen und etwa 72 schräg daneben schwebenden Mini-Telefonzellen aus Blätterteig, ein kleines weinendes Känguru neben einem hellbraun heißen Felsen wahrgenommen. „Warum bist du so frohlos, du liebes Tier?“ fragte der ältere Stammesführer mit weisem Mitgefühl in seiner Stimme. „Ich finde meine Mama nicht mehr und einen Buntstift hab ich auch verloren“ weint das kleine Hümpftier. Ohne zu zögern hob der eine Stammesführer das Känguru zärtlich hoch und legte es in die starken Arme des anderen. „Komm lass es uns zu unserem Dorf tragen, und es groß pflegen“.

Das langsame niedersinken der Sonne an der weiten Wand des Horizonts sog die drei förmlich Richtung Dorf.  Herrlich wie es da nach Suppe roch, als man sich der Dorfmitte näherte. So würzig und fruchtig einerseits und deftig sättigend auf der anderen Seite hätten die drei genussvoll lächelnden Nasen wohl diesen Duft beschrieben. Zwei Holzstühle wurden in ihrem gegenseitigen Anstarren unterbrochen als sich die zwei Stammesführer darauf niederließen, im selben Schwung machten sie aus dem jungen Känguru, eines von am-Boden-sitzender Art.

Der Suppenduft jedoch, war so stark in seiner Güte und so weit reichend, dass sich auch ein anderes älteres Känguru des Dorfs näherte.   Als das Junge Tier die Mutter sah, hüpfte es vor Freude derselben um den Hals. Nun waren da zwei unglaublich fröhliche Kängurus. Die zwei Stammesführer lächelten einander an und waren sich zufrieden einig „Die Suppe schmeckt heute einfach wunderbar“

Nur für short-story info,
vom Admin des Poeten Logs

Gedicht des Diamanten

Von Edelsteinsucher am 18. Oktober 2009 veröffentlicht

Viele Edelsteine waren im Land,
von dem nur wenig war bekannt,
nur dass man zur Liebe sich verband,
mit einem Diamanten an der Hand,
dieser golden eingebunden
in einem Ring, der sich gewunden,
um den Finger, sollt er als Verbunden,
für Lieb’ und Freude geltend sein.
Zwar war er klein der Stein im Ring,
doch groß das Herz, das an ihm hing.

Viele Edelsteine waren im Land,
nur ein kleiner auf der Hand,
die andren wohnten noch im Gestein,
verborgen war noch dessen Schein.

Doch eines Tages sich hin gesellte,
der Juwelier die etwas bestellte,
aus dem Steinbruch frisch gefunden,
andre Steine, die als Ring gebunden.

Nach Tagen war der Steinbruch leer,
jeder Edelstein war jetzt wer,
auf Halsketten und Ringen,
glänzten sie sehr und hingen,
an allen Blicken die sie fingen.
Herzensfreuden sie zum Singen bringen,
als Schmuckstück edel und geschliffen,
sie viele Augen tief ergriffen.

Im leeren Steinbruch, sehr sehr tief,
ein kleiner Rohdiamant dort schlief,
er war froh ganz roh zu sein,
und kein eitler Edelstein.
 
Gedichtet vom Admin des Poeten Logs,
nur für short-story.info

Im Land der Kindheiten

Von Poesie am 15. Oktober 2009 veröffentlicht

Nostalgisch anmutend und von Duftölen, die den intensiven Erdbeergeruch in die Nase treiben. Und durch die Nase malt der übertriebene Beerenduft, Landschaften in den Geist. Sind es die Länder der Erzählungen oder frühkindliche Erinnerungen, mit großen Farben und Momenten ehrlicher Vorfreude? 

Sollte der beleidigte Bert  seine Begeisterungen und Launen nicht mehr  von den Reaktionen der Gesellschaft abhängig machen? Nein, sollte er nicht mehr! Er  möchte jetzt eher  sich dieser Täler und vernebelt schönen Tiefen und den frischen Farben bewusst werden, die sich ihm durch weite Träume, über aller Sorgen spannend, als ein Schirm des freudig ins Endlose fließenden Lächelns darstellen.

Wie in eine Wanne aus Zuckerschaum versinkend wärmt es ihn mit demselben dicken Erdbeerduft. Die über die Täler und Hügel mit feiner Haut vergoldende Musik gigantischer Himmelsweiten, begleiten Berts Träume beim Schließen seiner Augen. So gut kann es einem gehen, dass man das eigene Lächeln bestaunt. Es wird gefühlt so wunderbar gefühlt.

Land der Kindheiten. Keine Gebäude könnte kalt genug und keine Eile zu verplant sein, um mit der Malfarben  nicht Witz und Glück zu pinseln. Es lacht aus dem Grau heraus. Wenn jetzt noch jemand feuchte Augen hat, dann vor Fröhlichkeit. Hoffentlich gibt es genug Lebewesen in diesem fallenden Weiten des Alls, dass ich für immer mit dem Umarmen und Küssen nie Schluss machen muss. Die gute Laune, die Nostalgie. Seine Erinnerungen an das Land der Kindheiten. An die Länder allen Lebens Freude.  Einen tiefen Atemzug nahm Bert, drehte sich auf die Seite, und schlief weiter… 

Original von Admin des Poeten Logs,
nur für short-story.info

Von Shanghai nach Dänemark

Von smallone am 6. Oktober 2009 veröffentlicht

Shanghai, eine asiatische Metropole, der Herzschlag von China. Shanghai pulsiert, das merkt man auch in Dänemark. Und Dänemark ist auch der Ursprung dieser Kurzgeschichte – eine Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Und wie so oft handelt es sich um Liebe, um Liebe zwischen zwei Personen die sich zu einem Zeitpunkt gefunden haben, der es ihnen nicht gerade leicht gemacht hat. Sie in Shanghai, er in Dänemark.

Der Kampf der Wirtschaftsgiganten erweitert sich tagtäglich. Die Globalisierung hat sich längst professionalisiert. So passiert es nicht selten, dass im Westen populäre Waren wie beispielsweise trendiger Intimschmuck aus Fernost in den Westen importiert werden, sondern auch westliches Personal nach Asien exportiert wird. Eine unglaubliche Überwindung, denn schließlich ist ein Mensch ein emotionales Wesen. Es hat darunter zu kämpfen, wenn der Freundeskreis tausende von Kilometern entfernt ist. Die gewohnte Umgebung, die Romantik am Nyhavn, die immer wieder anders wirkenden Dänemark Sehenswürdigkeiten wie auch das milde Klima sind ein krasser Gegensatz zu der boomenden Metropole Shanghai. Doch der Aufenthalt in Shanghai fällt umso leichter, wenn man dort eine neue Liebe findet. So ist es auch passiert: Eine neue Liebe in Shanghai! Doch eigentlich gestaltet es sich schwieriger. Denn eine neue Liebe hat Mai-Lin in Shanghai zwar gefunden. Doch ihr Geliebter, den sie in Dänemark zwar schon vom sehen kannte, aber noch kein Wort mit ihm gewechselt hat, hielt sich in Dänemark auf. Oft gesehen, oft rüber geschaut und viel zu oft weggeschaut. Eine real verpasste Liebe, die in der virtuellen Welt sich doch fand.

Doch die Perspektiven waren nicht gut, denn sie hatte noch 10 Monate vor sich. Wie soll so eine Liebe zwischen Personen, die jahrelang aneinander vorbei gelaufen sind und ihre Anziehung erst in der virtuellen Welt bemerkten, dieses Hindernis von tausenden Kilometern überstehen? Zu viel hat sie in Kauf genommen, zu groß war die Überwindung, die Zelte in Shanghai abzureißen, um herauszufinden, ob die Liebe die auf sie in Dänemark wartet, die wahre Liebe ist. Doch wie ging es ihm, der in Dänemark arbeitete, Shanghai nie gesehen hat aber sein Herz ihm sagte, du liebst jemanden in Shanghai? Für Krzysztof waren die Barrieren geringer. Eine Flugbuchung, ein Visum, ein Koffer. Die Shanghai-Liebe blühte auf, zwischen hupenden Taxen, verrauchtem Himmel, endlosen Hochhäusern. Viele Fahrräder, viele teure Autos und doch auch so viele arme Menschen, die in Slums leben. Erlebnisse, die die intensive Liebe nicht ausblenden konnte. Sie konnte aber die schwierige Zukunft, die der neuen Liebe bevor steht, ausblenden.

10 Monate voller Glück, Schmetterlingen im Bauch. Aber auch Eifersucht, Angst und die Ungewissheit was passiert, wenn die Liebe sich in Dänemark wieder sieht. Die virtuelle Welt im Internet hat ihren Beitrag geleistet. Die vielen kommunikativen Medien konnten die Liebe am Leben erhalten, die Eifersucht bändigen, die Ungewissheit ausblenden.

freundschaft oder liebe

Von sonnenschein am 2. Oktober 2009 veröffentlicht

eine reale geschichte aus der heutigen singlewelt

es war herbst 2007……
die blätter fielen,die abende wurden immer länger.
eine für singles nicht sehr prickelnde jahreszeit brach heran,in der sich die frage stellte wie man denn die nun vielen langen abende sinnvoll füllen könnte,ohne ständig vor dem TV zu verkümmern.
jeder wusste die dunkle jahreszeit ist lang,sämtliche befreundete paare beschätitgen sich nun mehr innerhalb der familie,hatte somit weniger zeit für gemeinsame aktivitäten.
für paare brach die kuschelzeit an,verständlich,auch für singles.
zum glück hatte die moderne zeit das internet geschaffen,mit vielen kontakt+singlebörsen,chats und gesprächsforen – eine beliebte abwechslung für singles,vor allem in den herbst und wintermonaten.
in einer kleinen stadt NRW`s saß K.-H. in seiner kleinen dachgeschosswohnung,er,48 und single,war nach über 1 jahr solo-dasein das alleinsein satt.
mit seinem ehrlichen wesen hatte er dennoch bisher nicht geschafft,auf abendlichen unternehmungen eine frau kennenzulernen,die er sich als partnerin vorstellen konnte,oder eine die interesse ihrerseits erwiderte.
auch wenn er samstags abends in die in der nachbarstadt gelegene disco ging,kam er nur einsam nach hause zurück.
zur gleichen zeit,etwas 40km entfernt,saß daggi,49 jahe alt,mit ihrem studierenden sohn in einem großen haus lebend,auch allein auf dem sofa.wie an so vielen abenden zuvor.
sie hatte sich nach einer gescheiterten beziehung erst einmal in ihre 4 wände eingegraben.
sie ging zum job,verbrachte zeit mit ihren kids,enkelkind und ab und an mit freunden.
ansonsten hielt ie sich dem leben da draussen mehr fern,sie hatte beschlossen nun erstmal solo zu bleiben.
ihre letzte beziehungspleite lernte sie geanu auf dieser singlebörse kennen.
sie zog sich dort zurück nach aussen,war nur noch für dort auch vertretene bekannte online.
an einem abend im september ging sie wie häufig abends an den pc,um nachzuschauen ob einer ihrer bekannten online sei.
im TV lief eh nichts gescheites,also lieber ein bißchen unterhaltung per mail.
ups-da hatte sie ja eine zuschrift von einem ihr unbekannten!wieder einer dieser hier reichlich vertretenen baggertypen ?
der nickname sagte ihr nichts,nun,dann war er bisher zumindest noch nicht unangenehm aufgefallen.-))
sie dachte:mal schaun was er so schreibt?
eine sehr nette,unaufdringliche mail war in ihrem postfach.
eine rarität hier!
sie hatte hier nie jemanden verletzt,zumindest immer freundlich und höflich ablehnend geantwortet.
diese mail beantwortete sie freundlich und zurückhaltend,sie hatte das gefühl dort hatte ihr ein zurückhaltender und ehrlicher mann geschrieben.
kein schönling,kein charmeur,kein aufdringling wie sonst meistens….
aber sehr sympathisch.
vom text wie vom foto.
daraus ergab sich in den folgenden tagen und wochen eine beständige hin+hermailerei.
in der kleinen dachgeschosswohnung saß k.-h. am pc,traurig über das alleinsein…..ups-eine antwort!
die ersten mails wurden ausgetauscht,er fragte zurückhaltend nach einem foto von ihr.
und?-er bekam es auch einige tage später.
schon vom profil und mailen her,hatte er das gefühl am pc gegenüber säße eine besondere frau?!
zurückhaltend,vorsichtig und dennoch sehr ehrlich und herzlich wirkend.
als das foto eintraf war er irgendwie sofort wie “verzaubert” von ihr.
ab da war er fest entschlossen diese frau auch real kennenzulernen!
doch sobald er in mails auf ein telefonat oder sogar persönliches treffen zu sprechen kam,merkte er wie sie sich wieder zurückzog!
für ihn jedoch keinesfalls eine motivation seine bemühungen dahingehend einzustellen!
steinböcke sind hartnäckig!
die mails gaben ihm sehr viel-dort war eine frau die ihm zuhörte,ihn als mensch akzeptierte.
genauso ging es ihr.
erstaunt darüber das es wirklich noch männer gab,die trotz einiger vergeblicher versuche die tel.-nr. zu erringen,nicht aufgaben,freute sich abend für abend darüber von ihm zu lesen.
so vergingen einige wochen.
jeder für sich abends allein am pc – und doch irgendwie gemeinsam,keiner fühlte sich mehr soo sehr allein.
k.-h. hatte sein ziel fest vor augen : ich muss sie persönlich kennenlernen,ihr in die augen sehen!
und dieses ziel verfolgte er langsam stück für stück jeden tag aufs neue.
nach ein paar wochen war es soweit!
das erste telefonat stand bevor,er hatte sie mit seiner beharrlichkeit,auf unaufdringliche art,überzeugt!
aufgeregtheit bei ihm-skepsis bei ihr.
und doch ,dieses erste telefonat wurde sehr lang…..
die sympathie der vorherigen mails wurde in dem telefonat bekräftigt.
so wurden aus den abendlichen mails,nun immer öfter ein persönliches gespräch am telefon.
gut das beide eine flat hatten.-))
denn finaziell ging es beiden aus gründen vorheriger arbeitslosigkeit nicht gerade rosig.
sie hatten viele geminsamkeiten bezüglich ihrer lebenserfahrung-situation und auch interessen.
musik und tanzen liebten sie beide sehr.
nach und nach versuchte k.-h. nun auch ein persönliches treffen zu vereinbaren.
doch daggi ging diesem nach wie vor aus dem weg.
aus feigheit?aus angst vor neuer enttäuschung?
je mehr er darauf zu sprechen kam.desto mehr zog sie sich wieder zurück hinter ihre mauer.
so kam es das auch zeitweise die liebgewonnen telefonate wieder weniger wurden.
die weihnachtszeit stand nun bevor.
die frage für jeden single:wie verbringe ich diese tage der besinnlichkeit?allein?
mit wem?
als fünftes rad am wagen in befreundeten familien?
gut,der 24.12. gehört auch bei sinles meist der familie,eltern und kindern.
die kennen einen ja solo!denen macht es auch nichts aus!
und der 1.+2.feiertag?
k.-h. versuchte sie zu einem treffen zu überrreden.
sie sagte sogar zu…….doch kurz vor knapp versagte daggi`s courage!
sie sagte ab!
in der kleinen dachgeschoßwohnung kehrte die enttäuschung zurück……wieder allein an weihnachten.
und doch hatte er das gefühl,er wüßte das diese absage aus angst geschehen war.
also,nicht verzagen-weiter fragen!
silvester stand nun unmittelbat bevor.
die gleiche frage wie eine woche zuvor……wo?mit wem?……
er fragte sie erneut: gehst du mit mir aus?zum tanzen vielleicht?
sie erwiderte : nein,ich habe meine enkelin am 31.12. über nacht,damit die kids feiern können.
k.-h. dachte:muss die frau immer so für andere da sein?kann sie nicht mal an sich selbst denken,ausgehen und einfach fröhlich sein?
aber er war auch da sehr verständnisvoll!
er erzählte daggi das er dann mit bekannten im cafe zentral abends feiern wolle,ob er ihr denn um 0.00uhr eine sms schicken dürfe?
da hatte sie nicht gegen- sie saß ja sicher daheim,mit enkelin und einer bekannten die versuchte ihr alleinsein bei daggi zu vergessen an diesem abend.
um punkt null uhr kam diese sms,und einige mehr flogen daraufhin hin + her!
später in der nacht,k.-h. war inzwischen zuhause,klingelte das tel bei daggi.
er wollte ihre stimme hören-hatte kurz nach dem jahreswechsel keine lust mehr “allein” in dem lokal mit seinen bekannten zu bleiben.
ihre stimme war ihm wichtiger!
die chance das sie auch noch wach war,er mit ihr telefonieren könnte…….
auch diese gespräch dauerte wieder recht lange – beide waren froh,wieder hatte jeder das gefühl nicht alleine zu sein……..
an einem abend der für die meisten menschen am schwersten allein zu überstehen ist.
und er rang ihr in dieser nacht das versprechen ab,am nächsten WE tanzen zu gehen-endlich ein persönliches treffen.real und live!
war der sekt schuld??- dachte sie am nächsten morgen.
nein,spürte sie,der war es nicht.
und doch blieb diese unsicherheit ob sie es wagen sollte!
so auch bei ihm : sagt sie wieder ab?
doch daggi war ne frau die hielt was sie versprach,sie dachte: nocheinmal absagen geht nicht,das wäre mehr als unfair!
und k.-h. fieberte dem WE entgegen,mit der ungewissheit ob sie diesmal wort hielt?
der samstag abend kam.
ziel war eine beiden aus früheren zeiten bekannte tanzlokalität in dortmund.
gegenüber dem HBF.
dort ,wo einer frau bei dem menschenzulauf eigentlich nichts an risiko entsteht bei einem treffen mit einem relativ fremden mann.
sie erkannten sich auf anhieb-ohne die manchmal üblichen erkennungszeichen bei so einem ersten date.
nervös,aber dennoch irgendwie vertraut ,begrüssten sie sich.
und mit jeder minute verlor sich jede fremdheit zwischen ihnen.
der abend war schön und lang.
gemeinsame tänze,lange gesrpäche,lachen und sogar so etwas wie flirt erfüllte den abend.
selbst auf der tanzfläche waren sie nach den ersten 2 tänzen fast vertraut in ihren schritten.
es wurde morgen……die lokalität würde bald schliessen,und sie beschlossen aufzubrechen.
k.-h. brachte daggi zu ihrem aut,das nebenan auf dem parkülatz stand-ganz gentlemen.
es war anfang januar und bitterkalt.
doch das zittern der beiden rührte nicht nur von der kälte dieser winternacht!
aufregung,nervösität…….nun DIE frage – sehen wir uns wieder???
k.-h. nahm daggi in den arm – und stellte diese frage mit viel unsicherheit?
wie hatte sie den abend empfunden?genauso wie er?
war sie genauso “verzaubert”von ihm wie er von ihr?
er konnte es zuerst nicht fassen-sie sagte ja!
er küsste sie zart auf die wange,wartete bis sie sicher in ihrem alten auto saß,sagte : fahre vorsichtig!und winkte ihr nocheinmal zu.
in dieser nacht gingen noch ein paar sms hin und her…….
und in der dachgeschoßwohnung wie in dem großen haus war an schlaf noch lange nicht zu denken.
etwas war geschehen in dieser nacht!?
zwei recht einsame menschen dachten darüber nach ob dieses ein anfang für eine zweisamkeit sein könnte?
und so begann das neue jahr.
schon tags darauf ein erneutes treffen.
er holte sie an einem vereinbarten treffpunkt ab – einem parkplatz.
daggi war noch immer sehr vorsichtig – zu ihr nach hause kam niemand,auch der so sehr solide k.h. nicht.
er fragte wohin sie wolle,ob sie einen kaffee bei ihm trinken würde?
sie war erstaunt über ihren mut!
sie sagte ja,zu einem mann den sie erst wenige stunden real kannte.
in ihrem kopf rotierte es : das alles hatte sie schon mal erlebt…….warum war sie wieder so unvorsichtig?
doch seltsam : sie vertraute ihm auf anhieb.
zog gar nicht in erwägung das er irgendetwas tun würde was sie in bedrängnis bringen würde!
so fuhren sie zu seiner wohnung,klein,gemütlich – und halt jungesellenlike.-))
wieder unterhielten sie sich,mal ernsthaft ,mal lustiger……
und die zaghaft entstandenen “schmetterlinge” bewirkten erste zaghafte annäherungen …….
küsse und umarmungen.
k.-h.`s unsicherheit in solchen dingen war nicht zu übersehen……ein baggertyp war er bestimmt nicht.
das stand nun feste für daggi!
sie genoß diese ihr fremde zurückhaltung eines mannes.
die anderen gingen ran wie hacke!
eben verführungskünstler wie sie im buche stehn,doch rein menschlich die allergrößten nieten!
und hier war plötzlich ein sehr unsicherer und doch anziehender mann.
spät in der nacht brachte k.-h. sie zu ihrem auto zurück – sichtlich verliebt…..verknallt ,verzaubert von ihr.
und sie ähnlich : sie konnte nicht fassen das ihr nach all den 2gleisig fahrenden typen so ein mann begegnet war,einer der ihr auch noch zeigte wieviel ihm an ihr lag!
konnte das sein?
ausgerechnet ihr passieren?
daggi-die in den letztenjahren bewies das sie großes talent hatte sich die A..löcher rauszusuchen?
die die nur auf das eine aus waren?
nein-so einer war ER nicht!!!
er lud sie für die nächste woche gleich ein – sein geburtstag stand an!
mit allen freunden,und seinen kids,seiner family!
gab es sowas noch heutzutage?
ein mann der nach so kurzer zeit allen denen er kannte seine “traumfrau”vorstellen wollte?
schon vor der ersten gemeinsamen nacht??
nach ein paar küssen…….ohne zu wissen was daraus wird?
ja-er tat genau das!
und daggi dachte : das überrollt mich nun……macht mir angst,geht alles sooo sehr schnell?
am nächsten tag machte sich die grippewelle bei daggi breit……war der geburtstag damit gegessen?
nein,auch sie wollte ihn nicht wieder enttäuschen!
denn auch bei ihr hatten sich die schmetterlinge niedergelassen……
also,medikamente gegen grippe einwerfen – es wird schon gehen!
was schenkt man einem fast fremden mann,ohne geld zu haben……..?
eine kleinigkeit und etwas was man nicht kaufen kann in der form : einen selbstgebackenen käsekuchen.-))
kochen und backen ist schließlich eine der stärken von daggi………sooo viele hat sie nicht.-))
sie freute sich auf den nachmittag und abend bei ihm!
obwilh gut ging es ihr wirklich nicht – verdammte grippeviren,warum kommen die immer so sehr unpassend??
unpassendes timing!!

Eine kleine Kindergeschichte

Von Rosa am 1. Oktober 2009 veröffentlicht

Dies ist eine kleine Kindergeschichte.

Die Sonne Sunny erlebt zusammen mit ihren Freunden Maduk und Peter lustige Sachen.

Wenn sie gerade nicht gerade Spieletipps untereinander austauchen, erleben sie eine Menge Abenteuer. Maduk hat Peter und Sunny von der Schule abgeholt. Stolz zeigte er ihnen sein neues rotes Halsband, welches ihm sein Herrchen geschenkt hatte. Es stand sogar sein Name drauf. Maduk war so fröhlich und schlug vor, dass die Freunde zusammen zum Kornblumenfeld gehen. So machten sie sich gleich auf den Weg. Schon von weiten konnten sie die leuchtenden blauen Kornblumen erkennen. Dazwischen fanden sich auch viele rote Mohnblumen. Plötzlich hatte Sunny die Idee ein paar Kornblumenkränze für Peter, Maduk und mich zu flechten.  Maduk und Peter halfen ihr beim Kornblumenpflücken und immerhalb kürzester Zeit hatten sie schon einen riesigen Strauß. Dann fing Sunny mit dem Flechten an. Gespannt schauten Maduk und Peter ihr dabei zu. Es dauerte nicht lange und sie hatte alle drei Kränze fertig geflochten. Dann setzten sie sich die Kränze auf. Maduk und Peter sahen damit besonders niedlich aus. Sie tobten noch eine ganze Weile im Feld weiter. Auf dem Weg nach Hause trafen sie viele Kinder, die sie begeistert anschauten, weil sie die Kornblumenkränze der drei Freunde so schön fanden.