Monatsarchiv für Februar, 2011
Von Jeratsch am
28. Februar 2011 veröffentlicht
Ich wollte eine Wohnung mieten in Düsseldorf, aber ich hatte überhaupt keinen Erfolg. Ich war sogar extrem erfolglos um es auf den Punkt zu bringen. Niedergeschlagen setze ich mich auf einen Stein am Wegesrand als ein kleiner Junge auf mich zu stürzte. „Du möchtest eine Wohnung mieten in Düsseldorf?“ „Äh wer bist du denn?“ Verdutzt schaute ich in das pausbackige Gesicht mit den großen forschen Augen, die mich fest ins Visier nahmen. „Das Spielt keine Rolle“ tönte es zurück kaum dass ich ausgesprochen hatte. „Möchtest du nun eine Wohnung mieten in Düsseldorf oder nicht?“ Klar wollte ich, aber wie viel Wert konnte ich auf das Angebot eines Dreikäsehochs geben, der völlig fremde Leute auf der Straße anquatschte um zu fragen ob sie eine Wohnung mieten in Düsseldorf wollen und nicht mal seinen Namen verriet. „Wer bist du, fragte ich noch einmal, diesmal bestimmter. Da zuckte der Junge nur mit den Schultern, drehte sich um und verschwand in einem Hauseingang. Ich blieb alleine zurück, frustriert und verärgert über mich selbst. Ich wollte ja eine Wohnung mieten in Düsseldorf, warum hatte ich noch nicht einmal weiter zugehört? Warum nur war ich immer so skeptisch. Schnell sprang ich auf und eilte hinter ihm her. Jetzt oder nie Wohnung mieten in Düsseldorf oder nicht. Er hatte die dritte Etage eines alten Backsteingebäude erklommen und war dabei eine große, schwere Tür aufzuschließen. „Äh, Entschuldigung“ brachte ich völlig außer Atem hervor, Gilt deine Angebot noch?“ Der Junge fuhr herum und lächelte fast höhnisch. „Wusst ichs doch..Heute ist dein Glückstag, du wolltest eine Wohnung mieten in Düsseldorf?, hier ist sie!“, in diesem Moment stieß er die gusseiserne Tür ganz auf und eine lichtdurchflutete Altbauwohnung mit sanft gesprenkeltem Holzboden, hohen Fenstern und strahlend weißen Wänden kam zum Vorschein. So einen Traum hatte ich nie zu Hoffen gewagt als ich mich auf die Suche Wohnung mieten in Düsseldorf machte. Das aller Beste war, die Mietkosten waren lächerlich gering. „Ich brauch sie nicht mehr, ich hab was Größeres gefunden“ das war das letzte was ich von den kleinen Jungen hörte. Er war jetzt zwar mein Vermieter aber er ließ mich schalten und walten wie ich wollte.
Das war meine persönliche Geschichte zum Thema Wohnung mieten in Düsseldorf. Seither lasse ichs mir gut gehen in meinem neuen Paradies.
Von Sabine Krueger am
25. Februar 2011 veröffentlicht
Bad Zwischenahn

Ankommen und sich wohl fühlen!
Das scheint der Leitspruch dieses romantischen Städtchens am Zwischenahner Meer zu sein.
Ob kurzes Wochenende oder Jahresurlaub – dieses ganz spezielle Ambiente Zwischenahn´s zieht seine Besucher in einen magischen Bann.
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Das sagenumwobene Zwischenahner Meer liegt Ihnen hier zu Füßen. Geschichtsträchtig gehen die Meinungen seiner Entstehung auseinander.
Die einen vermuten, dass der See während einer Eiszeit entstanden ist. Andere widerrum erklären es mit der Entstehung eines Hohlraumes, der unter der Oberfläche ausgespült wurde, später einstürzte, die daraus entstandene Mulde sich mit Wasser füllte und das heutige “Meer” bildete.
Gemäß einer norddeutschen Legende jedoch, versuchte der Teufel persönlich einen Kirchenbau in Oldenburg zu verhindern. Wutentbrannt riss er einen ganzen Wald aus dem Boden und flog damit in Richtung Oldenburg. An der Stelle, an der der Wald einst stand, bildete sich das Zwischenahner Meer.
Entscheiden Sie selbst, was am WAHRscheinlichsten ist.
Eine weitere Legende sorgte 1979 für Schlagzeilen in aller Welt.
Die Geschichte von einem riesengroßen, furchterregenden großen Fisch, der sogar einen Dackel dem Ufer entrissen und gefressen haben soll.
Am 26. April 1979 tauchte dieses Ungetüm erstmalig auf – entdeckt auf einer Testfahrt der Wasserschutzpolizei.
Ein ungewöhnlicher Wellenschlag, gefolgt von einem riesen großen Schatten dicht unter der Wasseroberläche ließ den Männern in Uniform das Blut in den Adern gefrieren.
Ein breiter Rücken mit keilförmiger Flosse war noch kurz zu erkennen, bevor es plötzlich abtauchte und einen großen Wasserstrudel hinterließ.
Noch heute sind die Eintragungen aus dem Bordbuch zu lesen, in dem es heißt, dass es sich hierbei um ein ca. 3,5m großes Tier handeln musste. – Aus diesem kleinen Eintrag in dem Bordbuch entstand ein Zeitungsbericht, der sehr schnell die Boulvardpresse auf sich aufmerksam machte. Wie eine Welle, die dieses Tier auf dem Wasser hinterließ, verbreiteten sich auf der ganzen Welt die Schlagzeilen, die sich täglich überboten. Zum Schluss wurde diese Entdeckung sogar mit dem Ungeheur von Loch Ness und Moby Dick in einem Atemzug erwähnt.
Erst 1998 wurde es erneut gesichtet. Diesmal von einem Hobbytaucher, der in Ufernähe einen Steg reparierte und mit Fotoapparat dokumentierte. Zuerst vermutete er einen treibenden Baumstamm, als dieser sich jedoch auf ihn zubewegte griff er geistesgegenwärtig zu seiner Kamera, und so konnte die Existenz dieses “Ungeheuers” im Zwischenahner Meer erstmals bewiesen werden. Als die Bilder endlich entwickelt und ausgewertet wurden stand es fest.
Wie bereits vermutet, handelte es sich um einen riesen großen Wels von ca. 2,5 m, der heute tatsächlich seine damals geschätzten 3,5 bis 4 m erreicht haben könnte. Welse können nämlich bis zu 80 Jahre alt werden und wachsen bis sie sterben. – Na, haben Sie nun Lust auf eine Angeltour bekommen?
Ich erzählte diese – übrigens wahre – Geschichte meinem Bruder, als wir an einem warmen Sommertag mit dem Ruderboot auf dem Zwischenahner Meer unterwegs waren und er gerade erfrischende Schwimmzüge um das Boot herum machte. Was meinen Sie wohl wie lange es gedauert hat, bis er neben mir saß?
Dem Wels zu ehren wurde sogar auf dem Marktplatz von Bad Zwischenahn eine lebensgroße bronzene Statue errichtet.
Von Sharif am
24. Februar 2011 veröffentlicht
Daniel der Delphin trifft auf seiner Suche nach der perfekten Welle einen kleinen Fisch, der seinen Kopf aus dem Wasser heraus der Sonne entgegen streckt.„Wer bist Du? Hast Du Lust eine Tasse Rooibos Tee mit mir zu trinken? fragte Daniel, den hab ich in einem Teeshop gekauft. Man nennt mich den Sonnenfisch erwiderte der Fisch. Was für ein lustiger Name, dachte Daniel. Was tust Du, Sonnenfisch? Nachts schlafe ich, und am Tage folge ich der Sonne. Seit ich lebe, versuche ich Tag für Tag, sie zu berühren, bisher leider ohne Erfolg. Aber ich weiß, dass ich es eines Tages schaffen werde. Ist das Dein Traum? fragte Daniel. Ja, sagte der Sonnenfisch. Ich habe immer davon geträumt zu erfahren, wie warm die Sonne wohl ist, wenn sie die ganze Welt am Leben erhält.Ich glaube nicht, dass es dir jemals gelingen wird, die Sonne zu berühren, sagte Daniel. Du bist dazu geboren im Meer zu leben, und wenn du es verlässt, wirst du bestimmt sterben. Jeden Morgen geht die Sonne am Horizont auf, ganz gleich, was ich tue, sagte der Sonnenfisch. Ich spüre ihre Wärme, und diese Wärme erinnert mich an meinen Traum. Was würdest du denn in meiner Lage tun? Würdest du deinen Traum aufgeben, oder würdest du weiter versuchen die Sonne zu berühren?Daniel konnte dieses wunderbare Geschöpf einfach nicht anlügen. Ich würde weiter versuchen die Sonne zu berühren, sagte er.Dann werde ich sterben, während ich versuche, meinen Traum zu verwirklichen, erwiderte der Sonnenfisch. – Das ist immer noch besser als zu sterben, ohne es überhaupt versucht zu haben.“
Von telefon am
23. Februar 2011 veröffentlicht
Man sollte sich technische Geräte ja nicht nach der Optik aussuchen, sondern nach Funktionen und Qualität. So weit, so die Vernunft. In der Realität spielt die Optik dann aber doch die größere Rolle. So auch bei meinem Handy. Dies hab ich letztendlich nur aus rein optischen Gesichtspunkten gewählt und so wie es aussieht, war ich da auch nicht die Einzige, denn mein schönes oranges Handy haben noch so einige andere weibliche Zeitgenossen, denen das schöne Erscheinungsbild eines Gerätes nun mal über die besten technischen Funktionen geht. Soll nicht heißen, dass mein Handy nichts drauf hätte, aber andere können halt mehr. Egal, meines sieht schön aus und erfreut mich dadurch, wann immer ich es benutze und das ist durchaus oft. Dies aber nur so zur Erklärung, wieso es überhaupt zu dieser Geschichte hier gekommen ist. Nämlich: Weil mein Handy so schön ist und es dem weiblichen Geschlecht auch so gut gefällt, haben es eindeutig zu viele Damen in Benutzung. Es begegnet mir laufend in fremden Frauenhänden! Trotzdem hätte ich nicht gedacht, dass es einmal zu einer Verwechslung kommen würde..
Ich befand mich in einer gut besuchten Bar und unterhielt mich mit zwei Freunden, als mein Mobiltelefon klingelte, ich vereinbarte mit meiner Freundin einen Termin und legte das gute Stück danach auf dem Kneipentisch ab. Die Anekdoten meiner beiden Gesprächspartner waren zu unterhaltsam und das eine oder andere Bierchen tat sein übriges, sodass niemand von uns Dreien bemerkte, dass ich beim Verlassen der Kneipe wohl das Telefon meiner Sitznachbarin eingesteckt hatte.Da ich mein kleinen mobilen Begleiter nie ausschalte, bemerkte ich die fatale Verwechslung erst am nächsten Morgen als ein völlig unvertrauter Klingelton meinen Schlaf störte. Dem unbekannten Geräusch musste ich nachgehen. Und das Geräusch kam von “meinem” Handy, das – wie mir jetzt auffiel – auch ein ganz anderes Display-Design hatte. Ich ging mal ran: “Hallo Ina, ich bins Patrick, klappt das nun mit Freitag?” “Äh, ich bin nicht Ina und das ist nicht mein Handy. Mist, wir haben das wohl vertauscht.” “Oh, wie is das denn passiert?” “Wir haben denselben Geschmack, ich und Ina..” “Hahaha, das ist ja lustig..und nun?” Wir einigten uns darauf, dass wir beide versuchten, Ina zu erreichen, er über ihre Festnetznummer und ich über ihre Freunde, die Patrick mir nannte und die natürlich im Handy gespeichert waren. Jetzt fiel mir auch ein, was auf meinem Handy so alles gespeichert war, nichts Schlimmes, aber auch nichts, was ich wildfremden Menschen zeigen wollte. Aber, ich hatte Glück! Ina respektierte meine Privatsphäre so wie ich ihre und sie stellte sich als äußerst nett heraus. Unser beider gleicher Geschmack erstreckte sich übrigens nicht nur auf das Handy-Design, sondern auch auf die Auswahl ihrer Freunde, ganz besonders auf den attraktiven Patrick…
Von Hobby-Autor am
22. Februar 2011 veröffentlicht
Es war ein herrlicher Spätsommertag im August 1967. Mark Deréz war seit über 10 Jahren glücklich mit seiner Frau Marie, dessen Namen er angenommen hatte, verheiratet. Sie hatten zwei kleine Kinder – Emma und Louis – die noch zu jung für die Schule waren und daher stets im herrschaftlichen Landsitz, den Marie von Ihrem Großvater geerbt hatte, herumspielten. Alles schien, nein, alles war perfekt. Mark ging einer ordentlichen Tätigkeit als Weinhändler nach und Marie brauchte ohnehin nicht zu arbeiten, um ihren gewohnt hohen Lebensstil aufrecht erhalten zu können. Sie hatte eine große Familie und in dieser schon mehrfach geerbt.
Doch eines Tages verschwand Marie spurlos. Sie wurde als vermisst gemeldet. Doch wo man auch suchte, welcher Spur man auch nach ging, sie wurde nicht mehr gefunden. Mark war nun also allein. Allein mit seinen beiden Kindern, die alles nicht so recht begreifen wollten. Allein in seinem ohnehin viel zu großen Haus, in dem er sich schon vor Jahren einen privaten Weinkeller eingerichtet hatte. Er war allein, aber keineswegs rat- oder mittellos.
Wenige Jahre nach dem Verschwinden von Marie heiratete er erneut eine Französin – Julie war ihr Name. Sie war ein ebenso großer Weinliebhaber wie Mark und gemeinsam bauten sie ihren Weinkeller weiter und weiter aus. Lagerten die feinsten Weiß- und Rotweine dort unten. Das Lagern und Aufbewahren der edelsten und teuersten Weine der Erde wurde zur Leidenschaft der beiden. Fast schon krankhaft waren sie dabei, ihren Bestand zu erweitern. Schnell wurde der Weinkeller, den Mark errichtet hatte, zu klein und sie beschlossen mehrere Wände einzureißen, um mehr Platz für ihre Fässer und Flaschen zu haben. Sie begannen also mit dem Abtragen der Wände. Doch als das Kindermädchen an diesem Tag die Kinder nach Hause brachte, fand sie weder Mark noch Julie. Nach kurzer Suche stand sie vor dem völlig zerstörten Teil des Hauses, unter dem der Weinkeller lag. Die beiden hatten eine tragende Wand entfernt woraufhin die Stockwerke über ihnen zusammenbrachen und sie begruben.

Grand Cru Rotwein Stilleben fiktiv © Wilm Ihlenfeld
Eine Tragödie! Doch als man die Trümmerteile langsam abtrug, um die Leichen der beiden zu bergen, wurde die Geschichte um die Familie Deréz noch bizarrer. Gefunden wurden nämlich nicht nur zwei Leichen, sondern drei. Eine der weiblichen Leichen war jedoch schon bis zur Unkenntlichkeit verwehst. Später stellte sich heraus, dass es sich um Marie, Marks erste Frau und die Besitzerin des Anwesens handelte. Sie hatte noch lange vor ihrem Mann einen Weinkeller angelegt. Jedoch befand sich dieser, wie die Ermittlungen zeigten, noch ein Stockwerk weiter unten als der ihres Mannes. Ob er sie dort überrascht und umgebracht hat, oder wie sie sonst ums Leben kam, wurde nie geklärt.
Von Hobby-Autor am
22. Februar 2011 veröffentlicht
Es war ein Samstag in der letzten Augustwoche des Jahres 2003. Die Sonne stand für diese Zeit typisch hoch am Himmel und die Temperaturen erreichten nochmals knapp die 40°-Marke. Lars, Vater von zwei Söhnen, 10 Jahre verheiratet, stritt sich mal wieder mit seiner Frau Kathrin. Es ging um Themen über die sich jedes Ehepaar ab und an mal streitet – Geld, Erziehung, die jeweiligen Jobs. Ein harmloser Streit also, der keine größeren Folgen für die Beziehung oder für die Söhne Peter und Klaus hatte. Jedenfalls nicht unmittelbar.
Lars entschied sich nach dem Streit mit Kathrin, der ihn sehr aufgewühlt hatte, für einen spontanen Segeltörn auf dem Berliner Wannsee. Der See war nur wenige Kilometer vom Haus entfernt und der Bootsplatz ebenso. Lars nahm die Peter und Klaus mit, um auch sie auf andere Gedanken zu bringen. Nicht viel länger als 60 Minuten dauerte es, bis Lars das Segelboot, das nötige Bootszubehör und die Söhne beisammen und startklar hatte. Und so segelten die Söhne zusammen mit dem Vater gegen 16 Uhr bei bester Wetterlage los.

Schwimmwesten © Walter Luger
Doch keine 2 Stunden später zog ein heftiges Gewitter auf, das Lars dazu veranlasste, den eigens gepackten Picknickkorb wieder wegzustellen. Der Wind und der Regen wurden stärker. Als Lars seinen Söhnen gerade die Anweisung geben wollte, schnell ihre Rettungswesten anzulegen, drehte ein Mast durch den Wind und traf Lars direkt an der Schläfe. Er ging schreiend über Board, Peter und Klaus konnten ihn nur noch bewusstlos in den Wellen davon schwimmen sehen. Sie hatten also keine andere Wahl – sie mussten so schnell wie möglich ihre Rettungswesten anlegen und zusehen, dass sie zurück zum Ufer gelangen. Doch rasch viel ihnen auf, dass ihr Vater die Rettungswesten am Bootsplatz vergessen hatte. Der Sturm, die Wellen und der Regen wurden abermals stärker. Das einzige, was man je fand, war ein zerborstener Picknickkorb und ein völlig zerstörtes Boot.
Von thefly am
17. Februar 2011 veröffentlicht
Nervös wartet Sofia auf Ihren Auftritt. Noch einmal kurz das Rollenbuch an der entscheidenden Stelle aufgeschlagen und reingelinst, wohl wissend den Text eigentlich in- und auswendig zu kennen. Aber man weiß ja nie. Gleich ist ihr großer Auftritt im Kindermusical Winnie Wackelzahn und sie muss als Fledermaus Batty dem kleinen Vampir Winnie Wackelzahn bei seinen Abenteuern im großen Südgebirge helfen.
Lange Proben liegen hinter der 4. Klasse der Grundschule. Doch Winnie Wackelzahn ist nicht nur ein einfach ein Theaterstück für Kinder, sondern ein Kindermusical. Das bedeutet das die Schauspieler auch singen müssen. Und wenn man das vor Publikum noch nie gemacht hat, kann das ganz schön aufregend sein.
Jetzt muß Sofia raus, das Kostüm sitzt und gleich singt sie zusammen mit den anderen Fledermäusen das Lied zu Ihrem Auftritt „Fliegerstaffel Fledermaus“.
„Das ist schon eine große Herausforderung für die Kinder“, sagt die Lehrerin „aber nichts, was auf keinen Fall zu schaffen ist. So eine Theateraufführung stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder enorm. Und wenn wirklich mal was daneben geht, ist das nicht schlimm. Das Publikum erwartet hier kein professionelles Theater.“
Das was gezeigt wird, kann sich allerdings sehen lassen. Der Funke der Begeisterung springt kurz nach Beginn der Aufführung auf das Publikum über und am Ende sorgen „Standing-Ovations“ für eine erfolgreiche Aufführung.
Artig bedankt sich die Lehrerin auch bei den Eltern der kleinen Schauspieler, denn ohne die Mithilfe beim Kulissenbau und an den Kostümen wäre die Aufführung des Kindermusicals Winnie Wackelzahn nicht möglich gewesen.
Von mooneey am
4. Februar 2011 veröffentlicht
Dennis, ein höflicher Junge aus einem Dorf nahe Hannover, träumte seit seinem ersten Spielzeugauto immer vom großen Geld. Seine Eltern Arbeiter. Sie konnten sich und ihn gerade noch mit dem Geld ernähren und die notwendigsten Sachen leisten. Der Vater, der sich Tag ein Tag aus sein Kopf darüber zerbrechte, dass sein Sohn es einfacher haben soll, entschied sich in eine Großstadt zu ziehen und ihm somit eine bessere Persprektive bieten zu können. Dennis gehörte zu den schwächeren in seiner Klasse. Nicht weil er dumm war. Er war vielmehr damit beschäftigt seinem Traum nachzugehen. Er wollte Geld verdienen und das so bald wie nur möglich. Er war clever und intelligent, bildete sich mit Büchern aus der Bibliothek in den für ihn wichtigen Bereich weiter. So laß er zum Beispiel dicke Bücher über Markt- und Betriebswirtschaft, mit dem zarten Alter von 14! Für die Schule aber hatte er nichts übrig.
Als er mit 18 die Schule verließ freute er sich schon auf die gewonnene Zeit. Er wollte direkt in das Berufsleben einsteigen und kaufte sich mit einem Startkapital von 35,-DM, morgens in Trödelmärkten gebrauchte Ware. er kaufte sie um sie am gleichen Tag wiederzuverkaufen. Sein erster Gewinn betrug 90,-DM. Er hatte ein Gespür für das Verhandeln und hatte die Gabe, Menschen zu überzeugen. Dies machte er sich auch zwischenzeitlich im Verkaufsbereich zu Nutze und gründete mit 20 seine erste Firma. Er arbeitete viel und machte fast aus dem Nichts Geld. Mit 23 hatte er schon Umsätze in Millionenhöhe geschafft. Ein junger Mann mit soviel Geld. Da geht auch natürlich was schief. Mit seinem großen Herzen verschenkte er viel und half seinen neugewonnen Freunden aus. Nach einer Zeit und vielen Ausgaben ging seine Firma leider Bankrott. Seine Freunde? Waren allesamt verschwunden. Er stand wieder allein dar aber machte sich keine Sorgen. Er wusste, das er nur Bankrott aber nicht Arm ist. Er las in einem Buch nämlich, dass arme Menschen, es ein Lebenlang sind – das Bankrott sein aber dafür, nur eine kurze Weile andauert.
Er ging zurück zu alten Tugenden und kaufte sich beim Großhändler für Wiederverkäufer neue Waren ein, die er verkaufen konnte. Aufgrund seiner Erfahrung als Unternehmer wusste er, wie er die günstig erworbenen Waren zu sehr hohen Preisen verkaufen konnte.
Er arbeitete fleißig und investierte sein Geld clever in Sachen die sein Geld vermehren. Durch Sparmaßnahmen konnte er mit einem Minimum überleben und schnell sparen. Er wusste das Geld, Geld anzieht und vertraute komplett auf seine Erfahrung und seinen Herzen. Er war sich absolut sicher, dass er eines Tages sein Traum verwicklichen zu können. Ein sorgenfreies Leben und eine Familie. Er investierte Sinnvoll, bis er eines Tages ein Markt entdeckte, das kaum besetzt war und nur wenige Konkurrenten aufwies. Mit dieser Entschedung traf er genau ins Schwarze. Er wurde zwar kein Millionär, hatte aber dafür sein Ziel erreicht. Er verdiente viel Geld und konnte eine Familie gründen mit der er bis heute ein schönes Leben führt. “Geld verdienen leicht gemacht” – hieß schon immer seine Devise. Dennis ist das beste Beispiel dafür, dass man mit cleverem Denken und viel Arbeit, sich ein schönes Leben gestalten kann.
Von Elli am
4. Februar 2011 veröffentlicht
Tina war gar nicht begeistert. In wenigen Minuten sollte sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder in den Urlaub aufbrechen – in eine Ferienwohnung am Gardasee. „Wie langweilig“, dachte Tina. „Das ist ja überhaupt keine Action! Kann ich nicht lieber allein zu Hause bleiben? Ich stelle auch nichts dummes an. Biiitteeee!“ Doch mit ihren Eltern gab es kein Verhandeln. „Es wird dir schon gefallen“, sagte ihre Mutter. „Wir haben wirklich ein schönes Ferienhaus ausgesucht.“ Tina war davon nicht überzeugt, und sah sich vor Langeweile schon umkommen. Keine Freunde, kein Fernsehen, kein Internet. „Wir können auch ganz viele schöne Ausflüge machen, die Landschaft dort ist einfach wunderschön. Und erst Verona. In der Stadt spielte Shakespeare’s Romeo und Julia, wusstest du das, Tina? Wie romantisch“, sagte ihre Mutter. „Super spannend“, dachte Tina ironisch. Das konnte ja toll werden. Von den Eltern auf lauter langweilige Ausflüge geschleift zu werden. Aber es gab kein zurück. Nach knapp siebenstündiger Autofahrt erreichten sie endlich ihr Ziel. „Wenn der Urlaub so langweilig wird wie die Autofahrt, na dann gute Nacht“, dachte sich Tina. Schnell wurde das Gepäck ausgeladen, und da alle todmüde waren, fielen sie danach auch gleich ins Bett. Für eine ausführliche Begutachtung würde schließlich noch lange genug Zeit bleiben. Zu lange, nach Tinas Ansicht. Am nächsten Morgen wachte Tina früh auf, und, da ihre Eltern noch schliefen, ging sie schon einmal allein auf Erkundungstour durch das Apartment. Gleich im Wohnzimmer die Überraschung: das sah echt gemütlich aus, und dann noch ein großer Fernseher! „Immerhin etwas“, dachte sie. „Hoffentlich gibt es auch deutsche Programme!“ Tina verließ das Apartment, um sich auch einmal das Haus von außen und die Umgebung anzusehen, in der das Haus lag. Abends im Dunkeln war schließlich nicht viel zu erkennen gewesen, und da war sie ja auch viel zu müde gewesen. Doch was war das? Zum Haus gehörte auch ein riesiger Pool! Davon hatten ihre Eltern ihr gar nichts erzählt. Gut, dass sie ihren schönsten Bikini sicherheitshalber doch eingepackt hatte, dachte sie sich. Und irgendwie sah das alles ja doch ganz schön aus, musste sie zugeben. „Hallo, wer bist du denn?“, fragte plötzlich eine Stimme hinter Tina. „Ich bin Jan, ich wohne mit meinen Eltern in dem Apartment oben rechts.“ Tina drehte sich um. „Dieser Urlaub wird wohl doch nicht sooo langweilig werden“, dachte sich Tina. Den Fernseher würde sie wohl doch nicht so dringend brauchen. Und was war das nochmal mit der Stadt Verona?
Von Stefan Lamboury am
2. Februar 2011 veröffentlicht

Leseprobe:
Im Tal der Chimären
Chain ritt weiter Richtung Osten, vorbei an Bergen und Tälern, irgendjemand schien ihn zu beobachten, wie aus weiter Ferne. Aber wer war es? War es Zentusar? Chain glaubte nicht, dass es Zentusar war, weil das Gefühl ein anderes war, nicht wie das welches er bei Kaemrock gehabt hatte, es war zwar ein ähnliches Gefühl, aber trotzdem irgendwie anders. Er konnte es sich nicht erklären, aber irgendetwas war anders. Hatte jemand anderes das Auge des Bösen in seinen Besitz gebracht? Vielleicht sogar Alexa? Der Gedanke, dass sich die Herrin der Finsternis eventuell die magische Kugel geholt hatte, gefiel ihm nicht, denn mit Hilfe der Kugel, wäre es für sie ein leichtes herauszufinden, was er vor hatte. Und sie würde mit Sicherheit nicht einfach nur tatenlos zusehen, wie er sich die Ringe aneignete. Gegen Abend erreichte Chain das Tal der Chimären, die Berge sahen in der Tat so aus, als wären sie mit Schnee bedeckt. Die Vegetation in diesem Gebirge war wesentlich besser als im Tal der Drachen, es gab verschiedene Gräser, Pflanzen und Sträucher, auch Moos schoss zwischen einigen Felsspalten hervor. Als die Dunkelheit ihre Schwingen über das Land ausbreitete, erreichte Chain eine Höhle, die aussah als wäre sie direkt in den Fels gehauen worden. Das musste der Eingang sein, den Kaemrock bei ihrem Gespräch erwähnt hatte. Eine Augenblick überlegte Chain ob er bis zum nächsten Morgen warten sollte. Die Dunkelheit hätte den Vorteil, dass er für das Wesen, welches in dieser Höhle hauste nicht so leicht zu erkennen war, oder waren die Augen der Chimäre bei Dunkelheit genauso scharf wie bei Tageslicht? Vielleicht sogar noch schärfer? Chain entschied sich dafür, die Nacht hier in der Nähe zu verbringen und bei Tagesanbruch zu zuschlagen, da waren die Chancen wahrscheinlich ein wenig ausgeglichener. Nachdem er einen geeigneten Platz gefunden hatte, nahm er noch einen Schluck Wasser aus seiner Wasserflasche, gab seinem Hengst noch einen Schluck , reichte ihm ein paar Datteln und begab sich zur Ruhe. Am nächsten Morgen wurde Chain durch Vogelgezwitscher geweckt. Noch etwas verschlafen rieb er sich die Augen streckte seine Glieder und begab sich zu Shi. Chain nahm die letzten Datteln aus der Satteltasche und reichte sie ihm. Anschließend stieg er in den Sattel und begab sich langsam ins Innere der Höhle. Chain zog sein Schwert hervor, denn es war besser vorbereitet zu sein, falls es der Chimäre gelingen sollte sie zu überraschen. In der Höhle war es so finster, dass Chain nicht mal die Hand vor Augen sehen konnte. Shi begann zu schnaufen, ihm war die Höhle eben sowenig geheuer wie seinem Herrn. Vorsichtig drangen sie tiefer in die Höhle vor. Chain vernahm ein unheilvolles Knacken, es hörte sich an wie Knochen, die unter ihrem Gewicht zermalmt wurden. Plötzlich machte sich ein schauderhafte Gedanke in seinem Kopf breit. Handelte es sich dabei um menschliche Knochen? Vielleicht von Leuten die auf der Durchreise gewesen waren und der Höhle Schutz gesucht hatten? Hatte das Wesen welches hier hauste die Leute getötet? Oder waren es nur Knochen von Tieren? Plötzlich zerschnitt ein unheilvolles Brüllen die Stille, welches dem Krieger durch Mark und Bein fuhr. Irgendwo vor ihnen musste das Wesen sein, welches sie suchten. Das Herz schlug ihm bis zum Halse, wie lange würde es wohl dauern, bis sie dem Ungeheuer gegenüberstanden? Chain hatte den Gedanken gerade zu Ende gesponnen, da erklang erneut dieses Brüllen und es schien dieses Mal deutlich näher zu sein als noch vor ein paar Sekunden. Chain drang weiter ins Innere der Höhle, als er erneut das Fauchen dieses Wesens vernahm, es musste sich jetzt fast unmittelbar vor ihnen befinden. Es konnte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis es vor ihren Augen auftauchen würde. Plötzlich kamen wie aus dem Nichts sechs leuchtende Augen in der Dunkelheit zum Vorschein.
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