Monatsarchiv für März, 2011
Von schaf272 am
30. März 2011 veröffentlicht
Heute hatte ich ein Blind Date. Wir wollten uns vor einem Park treffen. Ich dachte, zu früh zu sein und schickte ihr folgende SMS: „Ich sitze auf der Bank neben der fetten Tussi“. Ich hörte ein Piepsen. SIE war die „fette Tussi“. FML
Heute zeigte ich meinen Kollegen, wie ich meine Webcam zu Hause vom Büro aus einschalten kann. So fanden wir auch heraus, dass mich meine Frau betrügt. FML
Mehr davon:
http://de.fmylife.com
Von scooter.tuning am
23. März 2011 veröffentlicht
Roller Tuning wird zum Volkssport.
Sehr lange habe ich gebraucht, bis ich mit meiner Bastelei und dem Roller Tuning, aus meinem wirklich lahmen Entlein, wieder einen vorzeigbaren und flinken Scooter gemacht hatte. Als Schüler ist das Einkommen leider sehr limitiert. An Händlern für Scooter Tuning Parts, habe ich in den letzten Jahren bereits einige ausprobiert. Keiner davon war wirklich „das Gelbe vom Ei“. Entweder bezog sich die Auswahl nur auf Roller Tuningteile und Roller Ersatzteile für wenige Scootermodelle oder der gebotene Service war nicht zufriedenstellend. Manche verkauften minderwertiges Material oder schickten die falschen Roller Teile. Einiges an Roller Zubehör wurde auch teuer verkauft und im Garantiefall hörte man als Besteller nur dumme Ausreden.
Alles wendete sich erst zum Guten, als mir ein alter Rollerfreund von den Scooterkingz erzählte und mir diese Truppe für Roller Tuning Teile und Scooter Zubehör empfahl. Schon im Gespräch mit denen merkte ich, dass ich es hier mit echten Scooter Tuning Profis zu tun hatte. Die Auswahl war echt bemerkenswert und umfasste sogar Chinaroller Ersatzteile und 4-Takt Roller Ersatzteile, welche anderen Kollegen weiterhalfen. Der Rollershop der Scooterkingz wies mich dann auch auf deren Website hin, wo eine vielfältige Auswahl an allen Roller Tuning Teilen mir mit Bildern einen guten Überblick verschaffte. Hier fand ich auch den passenden Vergaser und den Sportauspuff, die meinem Entlein Beine machen sollten. Die Bestellung war reibungslos, die Scooterkingz reagierten sogar auf den erbetenen Rückruf (auf der Website erbeten!) und ersparten mit die Schelte von den Eltern wegen hoher Telefonkosten.
Die Sendung kam am übernächsten Tag an und enthielt neben den bestellten Sachen für meine geplante Ausbaustufe beim Scooter Tuning, auch das Ersatzteil für meine eingebeulte Verkleidung. Die Jungs dort haben die Kenne zu Scootertuning und wissen, was möglich ist. Die Beratung ist wirklich kompetent und die Auswahl an kleinen und großen Teilen für das Roller Tuning ist einfach famos. Ich kann anderen Scooterownern die Scooterkingz wärmstens weiterempfehlen. Dort wird man echt nicht enttäuscht. Ganz toll aufgemacht finde ich auch das coole Webportal der Scooterkingz, wo ich in der Vorselektion bereits mein Modell eingebe und alle Angebote dann gleich maßgeschneidert für mich sind.
Von Sharif am
18. März 2011 veröffentlicht
Einmal im Monat trifft sich Moni mit ihren Freunden für einen gemütlichen Abend, dabei wechseln sie sich immer ab. Diesen Monat ist Moni an der Reihe, den Abend zu gestalten. Es soll mal etwas besonderes sein. Sie hat sich überlegt, dass man doch mal ein tolles Menü gemeinsam kochen und dann gemütlich essen könnte. Und damit es einen tollen Rahmen bekommt könnte man gemeinsam witzige Kochschürzen bedrucken. Jeder ihrer Freunde bekommt dann eine mit seinem eigenen Namen und einem netten Motiv. Überzeugt davon, es sei eine gute Idee,macht sie sich an die Vorbereitungen. Sie werden eine Vorspeise, ein Hauptgericht und eine Nachspeise kochen. Um zu ermitteln wer was kochen muss, bereitet sie sogar Lose vor, damit die Aufgaben gerecht verteilt werden. Der Abend verspricht spaßig zu werden. Moni wälzt Kochbücher und entscheidet sich für eine Vorsuppe, einen leckeren Braten und zum Nachtisch ein leckeres Eis. Natürlich werden sie alles selbst machen. Anschließend vergeben sie Punkte um einen Sieger zu küren. Auch einen schönen Preis hat sie sich schon ausgesucht. Sie hat neulich beim Einkaufen einen wunderschönen Retro Brotkorb entdeckt. Den wird sie dann für den Sieger kaufen. Die Zutaten kauft sie ganz frisch ein und noch schönen Wein dazu. Dann kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen und vielleicht haben alle dann sogar Lust das öfter mal zu machen. Moni ist sicher, dass es allen Freude bereitet, zumal alle ihre Freunde furchtbar gern kochen.
Bevor der nächste Tag heranrückt schläft sie tief ein und sieht in Gedanken die leckeren Speisen.
Von mooneey am
16. März 2011 veröffentlicht

Die Karriere des deutschen Ingenieurs und Technik-Wissenschaftlers Leon Hegerödt, war nicht gerade von Erfolg gekrönt. Er versuchte seit Jahren ein System zu entwickeln, welches armen Menschen, egal von welcher Herkunft und Wissenstand, die Möglichkeit bietet, finanzielle Freiheit zu erlangen. Es gelang ihm einfach nicht. Die Produktionsfirma, die ihn für 3 Jahre unter Vertrag genommen hatte, hatte keine Geduld mehr. Diese waren sehr interessiert an dem System. Da Leon allerdings große Summen an Entwicklungskosten verprulverte, glaubten ihn seine finanzierer nicht mehr!
Er wurde zu einem Meeting mit den Vorstandsbossen gerufen. Ihm war sehr unwohl. Mit zerzausten Haaren und seinen Klamotten die er schon seit vier Tagen nicht mehr gewechselt hatte, ging er zum Meeting. Deborah Walker, war diejenige die das Meeting anführte. Sie fing ohne Umwege an, den Grund des Meetings anzusprechen. Sie wollte wissen, welche Fortschritte er in den letzten sechs Monaten, seit dem letzten Meeting vorzuweisen hatte. Leon schaute gen’ Boden und brachte leise heraus, “Ich schaffe es bald”.
“Was schaffen Sie bald?” fragte Walker. “Wir haben bereits 6 Millionen WO’s in Ihre Idee reingesteckt und Sie haben nur kleine Ergebnisse?…”
“Ich sage Ihnen jetzt was wir machen! Sie werden sofort Ihre Sachen packen und aus dem Laden verschwinden. Alle Gelder werden sofort gekürzt! Ihre gesamten Arbeitsunterlagen werden wir weiterführen und nach der Fertigstellung verkaufen! Alle Patente die Sie bisher eingereicht haben gehören uns und wir werden das Geld was wir in sie stecken mussten wieder herausholen, wie wir es von Anfang an geplant hatten!”
Leons Vorahnung bewahrheitete sich. Er hat jetzt aus erster Hand erfahren, dass die Software die er entwickeln sollte, einzig und allein dazu dienen sollte um die Firma zur mächtigsten der Erde zu machen. Er verlor alles, ohne Finanzierung war es ihm nicht mehr möglich seinen Traum zu verwirklichen um jedem Menschen möglich zu machen aus Wohlstand zu erreichen.
Er verließ ohne Worte das Besprechungszimmer und nahm seine sieben Sachen und ging heim. Seine Wohnung war übersäht mit leeren Pizzaschachteln und völligem Chaos. Er musste um sein Lebensunterhalt decken zu können nebenbei Geld verdienen.
Also durchforschte er das Giganet (Die Zukunfstform des Internet. In dieser konnte man sich als Person in einer virtuellen 3D Welt völlig frei bewegen). Seine Patente hatte er verloren also könnte er auch nicht seine Arbeit weiterführen. Als er im Giganet unterwegs war, lief er an einem virtuellem Laden vorbei, welches Objekte des 21. Jahrhunderts verkaufte. Da er ein Radio aus dem Jahre 2001 besitzte das nicht mehr funktioniert, suchte er noch die passende Antenne dazu.
Der Besitzer des Ladens konnte ihm keine Auskunft darüber geben. Er machte Leon aber auf eine andere Sache aufmerksam. Er holte eine 5 cm große silberne Scheibe aus seinem Thresen heraus und sagte aufgesetzt, mystisch: “Das hier mein Freund, ist die Ur-Form des Giganets. Hier ist das Gesamte wissen der Menschen drin, die im 21. Jahrhundert lebten! Die Menschen nannten es das INTERNET…”
Leon schaute ihn gelangweilt an und fragte : “Ach ja!? Was soll das Ding kosten und was ist das überhaupt für ein silbernes Ding da?”
Der Verkäufer sagte wie aus der Kanone geschossen: “Nur 3 WO’s – heute ganz besonders billig, da Du mein hunderster Kunde bist und die silberne Scheibe ist eine Silver-Ray eine Datenspeicher ROM mit 100 Gigabyte Kapazität!” WO’s sind die Währung der Zukunft. Nachdem die neue Welt Ordnung zur alten Welt Ordnung wurde, nannte man die Währung WO’s. Also World Orders. Umgerechnet in der heutigen Zeit 60 Eurocents. Die Datenträger der Zukunft, was wir heute als USB-Sticks bezeichnen würden, hatten bereits mindestens 1 Exabyte.
Leon lehnte ab: “Nein danke!”
Der Verkäufer sagte:” Warte doch mein Freund, ich mache Dir ein Superangebot. Ich gebe dir die Silver-Ray inkl. des Datenabspiel Geräts für zusammen nur 3 WO’s…häh ist doch ein Knallerpreis, oder…?”
Leon war fasziniert von der Technik des 21. Jahrhunderts. Das war auch der Grund warum er ein altertümliches Radio hatte. Ihn interessierte nur das Abspielgerät (auch Player genannt). Als er den Laden ohne einen Einkauf verlassen wollte -
rufte der Verkäufer ihm nach:” 2,50! 2! 1 WO!!!!” Leon stoppte und meinte: “Ok! für ein WO nehme ich es mit.”
Der Verkäufer machte grinsend die Hand auf, nahm das Geld und ging hinter sein Thresen wieder zurück um ihm den Player samt Datenträger zu überreichen.
Als Leon den Laden verlies sagte er noch leise: “Haha, endlich bin ich den Schrott los geworden!”
In seiner Wohnung angekommen schmiss er die Silver-Ray in die Wohnzimmer Ecke und öffnete den Player um zu sehen wie es technisch aufgebaut war. Er schliesste das Gerät wieder und wollte es nun ausprobieren. Nachdem er das Gerät an seinen Computer anschloss, hob er die Disc wieder auf um zu prüfen um das gerät zu testen. Er schob die Silver-Ray hinein und nach einem kurzen Rattern und Knattern, dachte er sich: ” Cool, das alte Ding funktioniert noch!”
Zwar war er nicht interessiert, was in der Disc drauf ist aber trotzdem wühlte er in den einzelnen Ordnern rein. Was er fand bestand zu 60% aus Pornos. Offenbar dachte er, waren die Menschen des 21.Jahrhunderts nach Sex im Internet sehr interessiert und hatten keine SEX-Boter wie wir es heute haben. Als er sein Computer gerade ausschalten wollte, sah er ein Verzeichnis mit dem Namen ” Sofort Geld verdienen “.
Er öffnete diesen und fand eine kleine Datei mit der Größe von 12,6 KB. Als er es öffnen wollte funktionierte es nicht, er benötigte schliesslich einen uralten Browser um die Datei öffnen zu können. Er suchte in der Internet-Disc nach einer Software die es ermöglichte die Datei zu öffnen und installierte es. So nun war es soweit, er konnte die Datei öffnen. Die Datei war eine Squeeze-Page. So nannte man damals eine einfache Webseite, die es einem ermöglicht die Email Adressen von Interessenten einzusammeln. Somit konnte man genau zielgerichtete Werbung zuschicken und damit Geld im Internet verdienen. Er hatte die Lösung für sein langes Projekt gefunden. Und es war schon so einfach, dass er garnicht erst auf die Idee gekommen war.
Schnell machte er sich an’s Werk und änderte es für das Giganet so ab, dass jeder damit arbeiten konnte. Als er damit fertig war, brauchte er noch eine Testperson. Er wählte sein Vater aus, Dieser war Großhändler für Wiederverkäufer und hatte kaum bzw. keine Erfahrung mit dem Giganet. Nach ungefähr 1 Woche war es dann so weit. Sein Vater erzielte erste Umsätze damit und nun war es Zeit der Menschheit einen Gefallen zu tun.
Er ladete die Datei in das Giganet hoch und nun konnten alle Menschen darauf zugreifen.
Von Sharif am
16. März 2011 veröffentlicht
Einmal im Monat treffe ich mich mit meinen Freunden für einen ganz gemütlichen Abend, dabei wechseln wir uns immer ab. Diesen Monat bin ich an der Reihe den Abend zu gestalten. Es soll mal etwas ganz beonderes sein. Ich habe mir überlegt man könnte doch mal ein tolles Menü gemeinsam kochen und dann gemütlich essen. Also werde ich Einladungen zu einem Kochabend verschicken. Und damit das ganze einen tollen Rahmen bekommt werde ich witzige Kochschürzen bedrucken. Jeder meiner Freunde bekommt dann eine mit seinem eigenen Namen und einem netten Motiv. Dann kommt sicher gleich die richtige Stimmung auf. Wir werden eine Vorspeise, ein Hauptgericht und eine Nachspeise kochen. Ich werde Lose beschriften und jeder von uns muss dann ein Los ziehen um zu ermitteln wer was kochen muss. Ich bin sicher dass wir dann richtig viel Spaß dabei haben werden. Die Kochbücher habe ich schon gewälzt und mich für eine Vorsuppe, einen leckeren Braten und zum Nachtisch ein leckeres Eis entschieden. Wir werden alles selbst machen und anschließend vergeben wir Punkte. Auch einen schönen Preis habe ich mir schon ausgesucht. Ich habe neulich beim Einkaufen einen wunderschönen Retro Brotkorb entdeckt. Den werde ich dann für den Sieger kaufen. Die Zutaten kaufe ich ganz frisch ein und noch schönen Wein dazu. Dann kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen und vielleicht haben wir dann sogar Lust das öfter mal zu machen. Ich bin sicher das es allen Freude bereitet, zumal alle meine Freunde furchtbar gern kochen. Ich bin schon richtig gespannt
Von Ali Hadschi Halef am
16. März 2011 veröffentlicht

Quebec, 15. Mars 2011
Buchvorstellung von Jorg Lachance, Quebec/Canada
Unter dem Arbeitstitel “Made in Germany” entsteht derzeit ein interessantes Buch, geschrieben von Jörg Lachance im „Exil“ in Kanada.
In diesem kurzweiligen und informativen Buch beschreibt Jörg Lachance aus der Ferne, wie sich die Lage in Deutschland aus den Augen eines Auswanderers entwickelt.
Der Autor versucht auf vielfältige Art und Weise, positive Denkanstöße zum Thema Deutschland und die Deutschen darzustellen.
Von der historischen Entwicklung mit großen Namen, wie Albert Einstein, Albert Schweitzer, Bach und Beethoven über die industrielle Entwicklung mit großen Namen wie BMW, Mercedes Benz und Ferdinand Porsche bis hin zu großartigen Ärzten wie Albrecht von Graefe oder Ernst Ferdinand Sauerbruch wird die deutsche Entwicklung betrachtet.
Hauptaugenmerk aber liegt auf den aktuellen Konstellationen der Politik und den damit verbundenen Auswirkungen auf Otto Normalverbraucher.
Grundtenor und roter Faden in diesem Buch sind die derzeitigen Zustände in Deutschland.
Leseprobe aus dem Text im Kapitel VI: Lieb` Vaterland … magst „ruhig“ sein?!?
Dank immer neuer Technologien und Errungenschaften wird die Welt immer kleiner, und neben Google, Twitter, Facebook und anderen Hightech-Verbindungen besinnt man sich in Deutschland dann wieder der deutschen Sprache.
Jawohl! … die Deutsch-Offensive ist angesagt!
Denn nicht nur Guido Westerwelle und Günther Oettinger, auch Peter Ramsauer stehen mit der englischen Sprache auf Kriegsfuß und so sollen auf Geheiß des Ministers im Verkehrsministerium alle „Anglizismen“ abgeschafft werden.
Anglizismen, Herr Ramsauer, kommt übrigens aus dem Lateinischen …
aber macht ja nix!!!
Es ist doch auf eine Art und Weise ganz schön, dass dann aus „Travel Management“ wieder Reiseplanung wird und aus „Task Forces“ wieder Arbeitsgruppen werden.
Lassen wir uns also überraschen, ob wir Deutschen so dem internationalen Wettbewerb standhalten oder gar Paroli bieten können.
Das kurzweilig und humorvoll, stellenweise ironisch geschriebene Werk wird sich von Anfang bis zum Ende spannend lesen, da man als deutscher Leser eigentlich seine eigenen Gedanken zur Politik, dem Leben und allen Höhen und Tiefen unserer Zeit wiederfindet.
Das Buch ist derzeit noch unter Mitarbeit des Fotografen Wolfgang Beyer, des Karikaturisten Dirk Müller und des Lektors Wolfgang Lorenz in der Endbearbeitung.
Nach Abschluss dieser Arbeiten wird der Erstdruck 2011 in der BoD Druck- und Verlag GmbH Hamburg-Norderstedt erfolgen.
Lassen Sie sich überraschen, wir informieren über den Verkaufsstart!

Von Sharif am
16. März 2011 veröffentlicht
So langsam wird es Zeit das wir unseren Urlaub planen. Wie in jedem Jahr geht es damit los das wir uns nicht ganz einig sind wohin wir reisen möchten. Also ich würde ja gern in die Berge fahren, mein Mann mag lieber die See. Einig sind wir uns eigentlich nur darin das wir in Deutschland bleiben wollen, und nicht zu weit fahren mögen. Wenn ich mich mit meinem Urlaubswunsch durchsetzen will muss ich mir wohl was einfallen lassen. Aber das dürfte nicht so schwer sein. Ich durchsuche einfach mal das Internet nach Urlaubsaktivitäten in Bayern. Es dauert auch gar nicht lange und ich bin fündig geworden. Eine kleine private Brauerei in Bayern bietet einen Bierbraukurs an. Na wenn das nichts für meinen Mann ist dann weiß ich es nicht. Also mach ich mich schnell ein wenig schlauer damit ich meinem Mann auch alles darüber erzählen kann. Manchmal müssen wir Frauen doch zu Tricks greifen um an unser Ziel zu gelangen. Ich warte bis er nach Hause kommt und dann berichte ich ihm von meinem Fund im Internet. Er schaut ein bisschen ungläubig. Da er aber für sein Leben gern Bier trinkt, lässt er sich alles von mir zeigen. Er schaut es sich an und meint dann nur, lass mich eine Nacht drüber schlafen und schmunzelt vor sich hin. Nun macht es ihm einen Heidenspaß mich ein wenig zappeln zu lassen, denn er hat mich natürlich gleich durchschaut.
Aber ich bin sicher der nächste Urlaub findet in Bayern für uns statt.
Von Sharif am
9. März 2011 veröffentlicht
Franz war gelernter Schreinermeister und nun mit 55 Jahren arbeitslos geworden. 40 Jahre hatte er stets für die gleiche Firma gearbeitet, jeden Tag hatte er alles gegeben. Und nun musste sein Chef die Firma verkaufen, weil er einfach keinen Nachfolger besaß und er selbst zu alt war, um noch viele Jahre so weitermachen zu können. Als Franz seinen letzten Lohn auf dem Girokonto sah, wurde ihm richtig schwer ums Herz. Wie sollte er bloß in dem Alter noch eine neue Arbeit finden? Seine jungen Kollegen hatten alle schon eine neue Anstellung, aber er fand einfach nichts. Stets kam die Aussage, dass er zu alt sei. Mit 55 schon zu alt, aber in Rente gehen durfte er erst mit 67. Was meinen denn die Unternehmen was er in der Zwischenzeit tun sollte? Hartz IV empfangen und darauf warten dass, die 12 Jahre schnell vorbei gehen? Das waren ja schöne Aussichten. Damit konnte und wollte Franz sich nicht abfinden und so keimte in ihm die Idee die Werkstatt seines alten Chefs zu übernehmen. Dieser war auch sofort hell auf begeistert von der Idee, denn so konnte jemand anderes sein Lebenswerk weiterführen und auf Franz hielt der Chef eh schon seit eh und je große Stücke. Also machte Franz sich auf zur Bank und fragte nach einem Kredit. Tatsächlich wurde ihm dieser auch genehmigt und obendrauf bekam er sogar ein kostenloses Firmenkonto. Und so machte sich Franz daran wieder als Schreiner zu arbeiten, mit dem kleinen Unterschied dass er diesmal der Chef war. Sogar die früheren Mitarbeiter kamen zurück, als sie hörten dass, die Schreinerei doch nicht schloss. Franz war glücklich mit seiner Entscheidung und die Stammkunden erst recht, so konnte die Zukunft weitergehen. Und wer weiß, wenn Franz dann irgendwann in den Ruhestand gehen sollte, könnte seinen Platz ja durchaus ein anderer junger Mensch das machen.
Von marek am
6. März 2011 veröffentlicht
Es ist jedes Jahr zur Faschingszeit das Gleiche, ich suche eine Verkleidung, welche nicht allzu häufig vorkommen sollte. Außerdem suchte ich mal wieder eine Herausforderung mich mal wieder selbst zu übertreffen. Während man es eigentlich satt hat, auf fertige Kostüme zurückzugreifen, dachte ich mir, dieses Jahr soll eine besondere und vor allem eine auffällige Verkleidung her.
Bei der Überlegung, auf was man relativ schnell zurückgreifen kann, schaute ich mich einfach in der Wohnung um und mir fiel da gleich etwas Passendes in die Hände. In diesem hatte ich den Vorhang in der Hand und dachte warum eigentlich nicht? Die Idee war einfach und gleichzeitig genial – ich verkleide mich einfach als Gardinenstange!
Aus diesem Grund musste ich erst mal nachschauen, aus welchen Teilen eigentlich die Gardinenstange besteht. Da wäre die eigentliche Stange die Träger und die Endstücke. Um diese Idee zu verwirklichen, habe ich mir einfach überlegt, den Vorhang direkt um meinen Körper zu wickeln und diesen durch eine Sicherheitsnadel o. ä. festzumachen. Doch nun brauchte ich noch eine Idee, wie man erkennen sollte, was dieses Kostüm symbolisieren sollte. Da die meisten Gardinenstangen aus Edelstahl sind, mussten die sichtbaren Körperteile also der Kopf, Hals, Arme und Beine irgendwie mit silberner Farbe versehen werden. Es gibt da jedenfalls so eine silberfarbige spezielle Hautfarbe, die einfach auf die Haut aufgetragen wurde. Mit etwas Hilfe hat das auch alles wunderbar funktioniert, doch eines hatte ich noch vergessen, was soll als Endstück dienen? Die Endstücke sind diese dekorativen Abschlüsse, welche an auf die Enden der Gardinenstange gesteckt werden. Deshalb habe ich einfach einen Eimer als schlichtes Endstück auserwählt. Dieser Eimer musste natürlich auch die gleiche Farbe erhalten, also wurde dieser auch mit silberner Farbe besprüht.
Nach einer Betrachtung im Spiegel musste noch etwas am Aussehen gefeilt werden. Ein Vorhang war einfach zu wenig, also habe ich einfach zwei Gardinen verwendet, welche aus unterschiedlichen Farben bestehen, damit die ganze Sache etwas Geschick annahm. Bei genauer Betrachtung konnte man zumindest annehmen, was dieses Kostüm darstellen soll. Aber so richtig eindeutig was das noch nicht, denn genauso gut könnte diese Verkleidung auch ein Ritter o. ä. sein. Da nun schon einige Zeit vergangen ist und ich eigentliche keine richtige Zeit mehr hatte, habe ich einfach aus Pappe die Form eines Preisschildes ausgeschnitten und dieses folgendermaßen beschriftet: “Sonderangebot – Gardinenstange”. Somit waren alle für alle Betrachter die Unklarheiten beseitig und man konnte diese Verkleidung eindeutig zuordnen.
Nachdem die Faschingsfeier zu Ende ging, konnte ich leider die Gardinen nicht mehr verwenden, was aus dieser Verkleidung ein “Einweg-Kostüm” machte.