Monatsarchiv für Mai, 2011
Von Bonce am
27. Mai 2011 veröffentlicht
Sie kämpfen jeden Tag mit dir
man sieht sie nicht
Vielleicht nicht jetzt und hier
aber argwöhnisch und bestimmt
Die Zeit reift, doch nicht wir
Wir kämpfen mit uns selbst
und deklarieren die Schuld
In Wesen
die unsere Fantasie - Personifiziert
der Glaube hat uns blind gemacht
Ich glaub an mich – weil
nur das für mich Sinn macht
und schon bin ich wieder
ein kleines Kind – viele Reden von Wissen
ohne Weisheit zu beitzen - den Wer denkt
Weisse zu sein, hat Sokrates nicht begriffen
Ich will nichts Wissen, denn nur so werd ich Weisser
Ich lern dennoch ununterbrochen -
mittlerweile bin ich heisser
Wenn ich wüsste was ich weiß wäre die Welt
wie ihr sie kennt, nicht mehr die Gleiche
und nur vielleicht eine Andere – auf dem weg
Weg zur Beichte
In diesem Paradoxen sind selbst Gegenteile
nicht das was sie zu sein scheinen
sie vertragen sich und stellen sich doch
gegenseitig ein Bein
Sie halten zusammen wenn es auf Hard kommt
wie Freunde und bereiten sich vor auf Harde Zeiten
die Gewiss folgen.
Von bs am
27. Mai 2011 veröffentlicht
Schon lange wünscht sich Anna eine Blockflöte, bis zu ihrem 6. Geburtstag dauert es aber noch so lange. Es sind noch ganze 4 Monate bis der Tag kommt, auf den sie schon so lange wartet. Noch ist sie im Kindergarten, sie begeistert sich für verschiedenste Instrumente und hat Takt und Rhythmus schon bestens im Gefühl. Anna kann es kaum noch abwarten endlich den 6. Geburtstag zu feiern und dann in die 1. Klasse gehen zu können, wo sie den ersten richtigen Musikunterricht bekommt. Die Blockflöte kennt Anna bereits von ihrer großen Schwester, die jedes Jahr an Weihnachten Lieder vorspielt, der Rest der Familie singt dazu. Anna hätte ihre Schwester viel lieber dabei begleitet, Musik zu machen, ihre Eltern aber meinten jedes Jahr erneut, sie wäre noch zu klein dafür, sie sollte bis zum Geburtstag warten.
Endlich! Heute ist es so weit! Annas 6. Geburtstag! Schon früh am Morgen stürzt sie in das Schlafzimmer ihrer Eltern, da sie es kaum erwarten kann, auf der lang ersehnten Flöte los zu trällern. Obwohl ihre Eltern wenig begeistert sind, früh am Sonntag morgen von ihrer Tochter geweckt zu werden, bekommt sie ein Päckchen. In dem befindet sich aber statt einer Flöte nur ein Buch. Anna ist traurig und enttäuscht, so lange hatte sie darauf gewartet, die Blockflöte geschenkt zu bekommen. Kein einziger Gast, der im Laufe des Tages zum Gratulieren vorbei kommt, schenkt ihr das Instrument. Mit gesenktem Kopf geht sie am Abend ins Bett. Als sie sich hineinlegen will merkt sie, dass sie in dem Bett nicht alleine ist. Ein weiteres Päckchen befindet sich mit unter ihrer Bettdecke. Sie reißt es auf und strahlt dabei bis über beide Ohren. Endlich, die Flöte! Statt zu schlafen rennt sie überglücklich zu ihrer Schwester und die beiden spielen noch die halbe Nacht gemeinsam auf der Blockflöte.
Von Bonce am
25. Mai 2011 veröffentlicht
es steht im leben
ja es blüht auf
es lernt und gibt
auch wenn eine niederlage – ihm die füße weg nimmt
steht es immer wieder auf – das macht es nun brereits
eine halbe ewigkeit – es schlenderte duch straßen
und Käffer durch Gassen – Felder Wieser über Dächer
Rohbauten und Bahnübergangen Städte und Dörfer
doch was es vermisst
ist jemand der es
auch mal in den Arm nimmt
sein voranschreiten gepushed
bis zur resignation
es folgt nur sich – keiner religion
es bleibt sich treu
Besiegt sich selbst
ohne Kampf – der Sieg
macht selbst – dass Dunkelste grell
und zeigt jedem Narrzisten
wie viel man von ihm hält.
Von Bonce am
24. Mai 2011 veröffentlicht
In deinen Augen liegt die Antwort
meiner Frage.
Ich segel ohne Schiff und ohne Karte.
In dem Meer dass man Leben nennt,
ich warte nicht,
ich quäl mich selbst.
Mit dir wäre alles möglich,
trozdem bist du nicht dabei,
oder im jetzt und hier bei mir,
haben wir uns schon getroffen ?
oder darf ich doch noch hoffen !
ein Leben ohne dich -
schafft mein Stolz sicher nich.
Alle sagen mir nur -
ich solle mich lieben so wie dich -
doch der Hass zerfrisst den Rest -
meiner vekümerten Seele,
es gibt nich genug Tränen um auszudrücken,
wie sehr ich dich liebe und darüber trauer -
aber einen Argwohn der Mich beschleicht
und so taumel ich von dem einen -
ins andere flaue Abenteuer.
Doch der Schatz den ich such-
find ich nicht vergraben.
Den der Schatz den ich such-
erschuf ich durch meine Gedanken.
Bist du nur in meinem Kopf -
oder schon längst ausgebrochen ….
Ja, diese Sehnsucht, mein Leben, ein Trauerspiel
ich will immer mehr und langsam wird es mir zu viel
ich komm nicht aus dem Grübeln raus -
doch dank Poetischer Erfahrung -
weiß ich das ich es brauch.
Von barb am
24. Mai 2011 veröffentlicht
Weltweit gibt es etliche Katastrophen, bei denen nicht alle Tote geborgen und identifiziert werden können. Dabei kommt es immer wieder vor, dass tot geglaubte, überlebende Personen die Gunst der Stunde nutzen, um ein neues Leben zu beginnen.
Bruno P. (52) räkelte sich auf seiner Strandmatte. Das Leben war schön: Blauer Himmel, strahlende Sonne und ein Sandstrand, von dem man normalerweise nur träumen konnte.
P. lebte nun schon seit 2 Jahren hier, wobei er sich jetzt Mike nannte. Für seinen Nachnamen interessierte sich kaum jemand. In seiner Surfschule sprachen sich alle beim Vornamen an.
Bruno vermisste sein altes Leben nicht: Eine quengelige Frau zu Hause, die jeden Tag beim Shoppen sein sauer verdientes Geld ausgab, dass er als Versicherungsagent verdient hatte. Dazu der immer gleiche Trott und das schlechte Wetter in Deutschland.
Bei einem Schiffsunglück wäre er fast ums Leben gekommen, wenn er nicht im letzten Moment die Rettungsinsel zu fassen bekommen hätte. Über eine Woche lang war er auf dem Meer unterwegs gewesen. Während dieser Zeit reifte sein Entschluss: Er würde, wenn alles gut ginge, nicht mehr nach Hause zurückkehren. Dann hatten ihn Einheimische an Land gezogen.
Bruno hatte Glück. Er konnte bei einem reichen Mann als Hausbetreuer arbeiten. Nach eineinhalb Jahren hatte er so viel Geld mit kleinen Nebengeschäften verdient, dass er seinen Traum von einer eigenen Surfschule verwirklichen konnte.
Bruno nahm ein Stück Melone aus der eisgekühlten Schale neben sich und biss hinein, als ein großer Schatten über ihm aufragte. Bruno drehte sich um und sah einen Mann in einem grauen Anzug und einem Strohhut vor sich. „Guten Tag, mein Name ist Berti Hahn von der Sonnenberg Detektei in Bottrop. Und das ist wohl Ihre Ehefrau?“
Bruno blieb der Bissen im Halse stecken. Einige Meter weiter stand unverkennbar seine Frau. Sie hatte noch ein paar Kilo zugenommen. Ihr Haar war grell gefärbt und sie hatte sich es offensichtlich mit seiner Versicherungsprämie gut gehen lassen. Ihre Kleidung war teuer, aber geschmacklos.
„Haben wir dich endlich geschnappt, du gemeiner Betrüger. Die ganzen Observationen haben zum Glück gefruchtet. Ich wusste doch, dass du nicht tot bist,“ keifte jetzt seine Frau.
Bruno schreckte hoch, schnappte nach Luft und öffnete die Augen. Es war nur das Meeresrauschen zu hören. Kein Mensch weit und breit zu sehen.
Wann würden diese Albträume endlich aufhören?
Von miri1990 am
18. Mai 2011 veröffentlicht
Es begab sich in den frühen 50er Jahren, dass ein junger und Mann die Rue de Chavall entlang schlenderte. Er befand sich im Französisch besetzten Ozeanien. Das Wetter war prächtig und der junge Mann hatte sehr gute Laune. Alles schien perfekt. Es SCHIEN jedoch nur perfekt. Der junge Mann hieß Benny T. und kam eigentlich aus Deutschland. Aus beruflichen Gründen verschlug es ihn ins wunderschöne Ozeanien, wo er nun seit mehreren Tagen lebte. Er erfreute sich an den höflichen Menschen, der schönen Natur, dem unglaublichen Sandstränden an den zahlreichen Küstenstreifen und genoss sein leichtes Leben. Eines fehlte ihm jedoch zum Glück, eine hübsche und nette Frau T. an seiner Seite. Sie sollte am besten direkt aus Ozeanien kommen, diese Frauen gefielen Benny T. schon besonders gut musste man sagen. Und so kam es, dass er eine junge und recht attraktive Frau auf der Straße in der Nähe eines Obststandes ansprach. Er lud sie ganz ohne Vorwarnung zum Essen mit anschließendem Kaffee bei ihm zu Hause ein. Seine Wohnung war bereits eingerichtet, bevor er sie bezogen hatte und der Geschmack des Vormieters oder Inneneinrichters konnte sich durchaus sehen lassen. Die Frau freute sich und nahm die Einladung gern an. Im Gegensatz zu Deutschland sehen die Leute hier die Dinge eher gelassen und entspannt. Sie machen sich keinen großen Kopf über eventuelle Hintergedanken und freuen sich in einem solchen Fall auf einen schönen Abend und die Bekanntschaft neuer Menschen. Wenn das Essen dann auch noch bezahlt wird, umso besser! Benny wusste um diese Regel nicht und war über seinen schnellen Erfolg sehr erfreut. Die beiden wollten sich am Abend in einem sehr kleinen Fischrestaurant am Strand treffen. Es genoss einen ausgezeichneten Ruf und so reservierte Benny T. einen Tisch für 2 Personen. Er war überpünktlich, hatte sich extra die Haare gemacht und einen Schuss Parfum aufgelegt. Voller Vorfreude und Spannung erwartete er seine Bekanntschaft vom Vormittag, wie mochte sie wohl sein. Würden sie sich gut verstehen? Was hatte sie zu berichten? Kam sie wirklich von hier? Das wäre wie ein Sechser im Lotto, alles was er sich erhofft hatte könnte schon heute Abend Wirklichkeit werden. Andererseits – wieso sollte das alles so schnell klappen? Vielleicht musste er noch lange suchen. Vielleicht sollte er das auch, wer wusste schon ob es nicht noch etwas Besseres auf dieser kleinen Insel gab. Er steigerte sich immer stärker in seine Phantasien und schwankte nun zwischen Angriff und Abwarten was seine Strategie zur Eroberung der unbekannten Fremden betraf.
Fortsetzung folgt…
Von miri1990 am
18. Mai 2011 veröffentlicht
Das sonnige Wetter ohne jede Wolke und die angenehmen 25 C° luden ein den Tag im Garten zu verbringen. Dieser Einladung folgten auch Tanja und Philipp. Ihr schnuckeliges Einfamilienhaus am Rande Braunschweigs verfügte über eine Parkähnliche Gartenanlage, welche Tanja täglich pflegte. Beide verzichteten seit Jahren auf Angestellte, die Nähe der fremden Personen gefiel ihnen beiden nicht. Stattdessen bemühte Tanja sich, den Haushalt und die Gartenanlage allein in Schuss zu halten. Philipp hatte mit einem Schulfreund Braunschweigs größte Werbeagentur aufgebaut und konnte sich mittlerweile den Luxus gönnen von zuhause zu arbeiten. Alles schien perfekt und die 5 Kinder gediehen prächtig.
Wie sollte es auch anders sein, wenn etwas so perfekt ist, dann trügt der Schein oder etwas grausames passiert während der nächsten 5 Zeilen. Anderenfalls macht eine solche Geschichte wenig Sinn! Und genauso verhält es sich in diesem Fall.
Eines Morgens erwachte Philipp neben seiner langjährigen Freundin und mittlerweile Ehefrau Tanja. Die Kinder schliefen noch, es war ein angenehmer Sonntagmorgen doch Philipp fand keine Ruhe, er hatte dies ungute Gefühl. Es war wie damals, als sein guter Freund Birger eines Abends ohne jede Vorwarnung vor seiner Tür stand und den Familienhund Bennitack erschoss. (Ann jenem Tag litt Philipp schon seit den frühen Morgenstunden unter diesem schrecklichen Gefühl.) Philipp war fassungslos und schockiert. Tanja weinte und die die Kinder waren traurig. Es dauerte ein paar Tage ehe sich Birger und Philipp wieder vertrugen und Birger einen neuen Familienhund für Tanja und Philipp kaufte. Diesmal war es, wie Birger fand, ein besserer und treuerer Hund als beim letzten Mal. Er sollte Webspace heißen.
Das alles war schon 1,5 Jahre her. Mittlerweile gibt es keinen Familienhund mehr, da der Letze einen Ausflug ins Hochgebirge nicht überlebte. Wie dem auch sei, Philipp hatte dies ungute Gefühl und sollte schon bald erfahren aus welchen Grund.
Tanja konnte, wie immer, sehr gut schlafen, auch das vom stöhnen begleitete herumgewältze von Philipp veranlasste bei ihr keine Regung. So kam es, dass Philipp das gemeinsame Bett verließ und sich ins Bad begab. (Wäre dies ein Fernsehfilm würde an dieser Stelle eine schauderhafte Musik einspielen, das es sich um eine schriftliche Ausgabe handelt, bitte ich die Leser sich diese Musik selber zu denken…) Im Waschbecken lag ein halb aufgegessenes Brot. Wem mochte das gehören? Die Kinder hatten im Westflügel des Hauses doch jedes sein eigenes Bad und Angestellte gab es nicht. Sollte es etwa möglich sein und in diesem Haus gab es Geister? Philipp stockte das Blut in den Adern. Es handelte sich um ein Marmeladenbrot und das konnte nur eins bedeuten. Es gehörte Tanja. Sie war die einzige in der Familie, die Zucker aß. Entgegen aller Verbote von Philipp tat sie dies heimlich. Zu gut wusste sie, dass es ihrer schlanken Figur schadete und schon 3 Kilo eine Scheidung verursachen konnten. Dennoch schaffte sie es nicht, sich von diesem Laster zu trennen.
Was wird nun passieren? Wird Philipp sich vergessen und Tanja bestrafen? Lassen die beiden sich nun scheiden? Und welche Rolle übernimmt Birger weiterhin?
Tanja hatte großes Glück, Philipp nahm noch einmal all seine Kraft zusammen und unterdrückte die Wut, die sich in ihn breit gemacht hatte. Er spülte das zuckerige Brot die Toilette hinunter und tat, als wäre nichts gewesen. Nur dieses eine Mal wollte er noch stark sein, nur dies eine Mal. Aber er schwor bei allem was ihm heilig war, noch ein solcher Vorfall und die Konsequenzen für Tanja wären schwer. So konnte und wollte er nicht weiter leben, die Sucht nach Zucker musste ein Ende haben. Endgültig! Er fragte Birger um Rat und beide fanden schnell eine gute Lösung. Sollte Tanja noch einmal heimlich ein Brot mit Marmelade essen würde sie zur Strafe wieder arbeiten gehen müssen. Tanja war, was die normale Arbeit betraf, äußerst faul muss man wissen. Die Strafe sollte jedoch hart sein und so kam es, dass der Plan geschmiedet und abgemacht wurde. Um Tanja bei ihren heimlichen Fressattacken erwischen zu können versprach Birger aufmerksam zu sein und sie, wann immer er konnte, zu beschatten.
Birger und Philipp waren glücklich, was weiterhin geschehen wird, bleibt vorerst abzuwarten.
Von xenor am
16. Mai 2011 veröffentlicht
Die Schwedin Laura und Ralph, ein deutscher Forscher hatten sich vor über zehn Jahren auf einer Demonstration gegen Atomkraft kennen gelernt. Ralph suchte damals eine Mitarbeiterin für sein neues Institut, das Forschungsprojekte zur Energiewende realisierte, und Laura suchte – nach ihrem Studienabschluss in theoretischer Physik einen Job. Was zu Beginn als eine reine Arbeitsbeziehung geplant war, wurde nach erstaunlich schneller Zeit eine hochkarätige Freundschaft und bereits nach kurzem mündete diese Freundschaft in einer Liebesbeziehung. Seit 2001 waren die beiden ein Paar und ihre Beziehung verband Arbeit an den erneuerbaren Energien, politische Interessen und das Private. Eine wirklich herausfordernde Konstellation!
Die Tage der beiden verliebten Aktivisten waren daher auch von einer unendlich langen Liste von Tätigkeiten gekennzeichnet. Laura arbeitete tagsüber im Labor und abends ging sie noch mit ihm aus und diskutierte mit ihrem Chef und Geliebten heisse Themen wie “Energiegewinung aus Biomasse”. Was für ein Leben! Nie wurde den beiden langweilig! Gemeinsam entwickelten sie Strategien gegen die Dominanz von Kernenergie, Gas, Steinkohle und Öl und schufen Projekte zur nachhaltigen Energieerzeugung aus Ressourcen wie Sonne, Windkraft und Abwärme!
Laura liebte Ralph sosehr, dass sie ihn bereits nach drei Monaten heiratete und ihm nach weiteren 6 Monaten einen Sohn gebar, den sie – der gemeinsamen Arbeit wegen – Brennstoffzelle nannte! Nach Brennstoffzelle (“Brenni” wurde der süsse Knirps gerufen!) folgten noch zwei weitere Kinder (der Junge Windkraft sowie das Mädchen Solara) und Ralph und Laura arbeiteten und liebten sich die ganzen Jahre durch.
Die Energiewende und die persönliche Wende:
Nachdem sie viele Jahre lang gemeinsam gelebt, geliebt und gearbeitet hatten und sich gemeinsam für die Energiewende stark gemacht hatten, begann es Ralph aber dennoch langweilig zu werden und er legte sich mehrere Geliebte zu. Diese Geliebten wohnten alle in den sonnenintensiven, südlichen Ländern des Mittelmeers und auf allen seinen Dienstreisen besuchte Ralph sie. Egal ob ihn seine Reisen im Dienste der Energiewende in die Sahara nach Desertec, führten, in die Spanischen Solarkraftwerke, die er geplant hatte, die Windparks an der portugiesischen Atlantikküste oder nach Masdar City, der Ökostadt am Persischen Golf, die er gegründet hatte. Bei jedem Projekt hatte Ralph immer eine oder mehrere Geliebte. Neben der Energiewende trat wohl auch eine persönliche Wende im Leben von Ralph ein. Traurig aber wahr!
Natürlich konnte diese Tatsache der sensiblen Laura nicht verborgen bleiben. Laura, die durch die schändlichen Aktivitäten ihres Ehemannes sehr traurig war, musste sich also rächen. Denn verlassen konnte sie Ralph keinesfalls. Ralph war inzwischen – wohl durch durch Lauras unermüdliche Arbeit an den Forschungsprojekten über erneuerbare Energien – berühmt geworden und an eine Scheidung war war keinesfalls zu denken. Also kaufte Laura ein unsaniertes Haus das schrecklich isoliert war und kaum über ein effizientes Heizsystem verfügte. Dann ließ sie dort Atomstrom einleiten und heizte einen langen Winter lang nur mit Steinkohle. Nach dem Winter kehrte Ralph aus dem sonnigen Spanien zurück wo er alle seine Solarkraftwerke inspiziert hatte.
Als er Laura im schlecht isolierten Haus sah und merkte wie sie das ineffiziente Heizsystem des Gebäudes mit reiner Steinkohle heizte wurde ihm schwindlig. Er verlor das Gleichgewicht und der Boden unter seinen Füssen schwankte. Seine geliebte Laura in einem von Atomstrom und Steinkohle beheizten Haus! Lauras Rache war perfekt. Der einstige Ökopionier und Forscher musste all seine Projekte abgeben und die öffentlichen Förderungen, die er erhalten hatte zurückzahlen. Sein Ruhm war über Nacht zerstört worden und seine gesamte Arbeit war wertlos geworden. Wer wollte schon grüne Energie von einem Mann beziehen, dessen Ehefrau und Mitarbeiterin mit Atomstrom und Steinkohle heizte.
Rache ist ein Gericht, das am besten schmeckt, wenn es kalt serviert wird, sagt man in Lauras Heimat Schweden und der zarten und sensiblen Laura dürfte in diesem Fall die Rache wohl mehr als geglückt ein.
Von Ali Hadschi Halef am
10. Mai 2011 veröffentlicht

Québec/Hamburg/Chemnitz, 10.05.2011
„Habe fertig… typisch deutsch, oder was?“
Dieses Meisterwerk über Deutschland in der Gegenwart und die ungewisse Zukunft im Euro-Raum ist ab sofort im Onlinebuchhandel verfügbar.
Der kanadische Schriftsteller mit deutschen Wurzeln hat sein Heimatland aus der Ferne unter die Lupe genommen und viele Ungereimtheiten mit der nötigen Distanz entdecken können.
Deutschland vor dem Abrund; oder ist “Old-Germany” noch zu retten?
Wenn ja, aber wie?
Erklärungsversuche mit höchster Brisanz!
Viele Fragen werden aufgeworfen, einige Antworten liegen auf der Hand.
Doch kann sich der Leser selbst ein Bild machen und eine eigene Meinung zu dieser Thematik bilden.
Eine kurze Einstimmung in die Thematik kann man in dem Video sehen:
Joerg Lachance aus Kanada stellt sein neues Buch vor: „Habe fertig… typisch deutsch, oder was?“
Für ganz Eilige hier eine kleine Leseprobe aus dem Buch:
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“
Hoppla!
Klar! Ist das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen, ist das Geschrei dann groß und so wird dann überall nach Lösungen und Auswegen aus der Misere gesucht.
Da wird dann im Parlament gewettert was das Zeug hält und nach Kräften versucht, dem anderen den „Schwarzen Peter“ unterzujubeln!
Da kann Herr Westerwelle als Bundesaußenminister und Vizekanzler noch so sehr eine Schuldenbremse für die Euro-Zone fordern, oder Herr Schäuble als Finanzminister einen EU-Währungsfond planen.
Selbiges ändert doch nichts an der Problematik, dass gemunkelt wird, über andere Euro-Mitgliedsstaaten wie Italien, Spanien oder Portugal schwebt auch schon das Damoklesschwert Griechenlands!
Schauen wir mal, ob Herr Westerwelle wie angekündigt umfangreiche Änderungen im Regelwerk der Europäischen Währungsunion durchsetzen kann, so wie er zum Beispiel die Mehrwertsteuerbefreiung für die Hotelbranche durchsetzen konnte, und wie diese Änderungen dann letztendlich aussehen werden.
Fürs Hotelgewerbe ging es ja auch … also Herr Westerwelle … Augen zu und durch, denn es kann ja nur besser werden. Und sicherlich ist das Wohlergehen Deutschland doch höher zu bewerten als die Mehrwertsteuerinteressen der Hotelindustrie … oder?
Wie dem auch sei und was immer die Zukunft des Euro auch bringen mag!
Weiterführende und ausführliche Informationen sowie Pressekontakt:
LKS Wolfgang Lorenz
Lektorat, Korrektorat und SEO-Service
http://www.lektorat-wolo.de
Von andreas am
9. Mai 2011 veröffentlicht
Wütend schlug Alexander die Tageszeitung zu, warf sie in eine Ecke seiner Zelle. Immer wieder hatte er den Artikel gelesen, jedes Mal brummte er vor sich hin: “Sie haben es nicht begriffen, einfach nicht verstanden! Hier ist doch alles falsch dargestellt!”
Berichtet wurde von Alexanders Fall, dem Unglück, das über ihn hereinbrach.
Ein anderer Häftling, ein sympathischer junger Mann, hatte ihm während des Essens die Zeitung zugeschoben. Alexander hätte sie auch kaufen können, doch fehlte ihm das Geld.
Noch einmal nahm er das Blatt in die Hand, immer noch ungläubig auf die Worte schauend:
Entführung und Kidnapping in K.
In der Kleinstadt K, im Süden des Landes gelegen, wurde gestern Nachmittag eine Straßenbahn entführt. Aussagen der Polizei zufolge wollte der offenbar geistig verwirrte Fahrer der Bahn gegen sein zu niedriges Gehalt protestieren.
Eine Stunde lang wurden einige der Passagiere im Inneren des Fahrzeuges festgehalten, bevor er aufgab und sich der Polizei stellte.
Er wurde in Gewahrsam genommen.
Lange hatte Alexander gebraucht, bis man ihm das Gewünschte zur Verfügung stellte. Es war nicht einfach, den Wärtern glaubhaft zu machen, dass er sich mit den geforderten Utensilien nicht ins Jenseits befördern will.
Lange betrachtete er die vor ihm liegenden Dinge: Papier im DIN-A4 Format – weiß, ohne Linien oder Kästchen und ein Bleistift.
Jetzt würde er seine Geschichte zu Papier bringen, diesen nichts sagenden Zeitungsartikel richtig stellen.
*
Es war Freitag, der dreizehnte Mai. Eigentlich bin ich überhaupt nicht abergläubig, an diesem Tag jedoch schien alles schief zu gehen.
Bevor ich zur Bahn ging, um dort meiner Arbeit nachzugehen, musste ich in unser Büro, um dort meinen Gehaltsnachweis abzuholen.
Katja, die hübsche Sekretärin, gab mir den Zettel und ich versuchte wieder einmal mit ihr zu flirten. Aber sie blieb hart. Dabei wusste ich, dass sie derzeit ungebunden ist. Da wir beide noch keine dreißig Jahre Lenze zählen, hatte ich immer wieder die Hoffnung, sie irgendwann für mich zu begeistern.
Ich übernahm die Linie drei. Es war vierzehn Uhr, als ich startete. Die erste Fahrt an diesem Tag führte mich hinaus zu dem großen Werk am Rande der Stadt. Drei Minuten hatte ich hier Zeit. Während die Arbeiter die Sitzplätze hinter mir füllten, öffnete ich meine Gehaltsabrechnung.
Es wird sicherlich niemanden gefallen, was man da jeden Monat zu lesen bekommt. Aber es gibt bestimmt viele Leute, denen es in diesem Falle so geht wie mir: Fast zwei Jahre lang war ich arbeitslos. Dann entschloss ich mich, nun doch diesen Job anzunehmen, obwohl ich davon nicht leben kann. So muss ich monatlich extra den Staat anpumpen. Das ärgert mich jedes Mal wieder, vor allem, weil ich weiß, die Arbeiter aus dem Werk da drüben arbeiten genauso lange wie ich und bekommen bestimmt das doppelte Gehalt dafür.
Es piepte am Armaturenbrett, ich musste losfahren.
Schnell ratterte ich neben einer Fernverkehrsstraße dahin, in Richtung Innenstadt.
Die Lautsprecher in der Bahn pfiffen die Melodien ortsansässigen Radiosenders. Schließlich lebt das Unternehmen zu einem großen Teil von der Werbung.
*
Irgendetwas kratzte und schepperte an der Zellentür. Es dauerte eine Weile, bis Alexander begriff, es war ein Schlüssel.
Ein unbekannter Mann trat ein. Er trug einen teuren Anzug, makellos sauber und auf Hochglanz polierte Schuhe. Er war groß, blond und blauäugig.
Alexander sah die Erscheinung erstaunt an, konnte ihn aber von diesem Moment an schon nicht leiden.
“Hallo. Mein Name ist Thomas Klug. Ich bin Ihr Pflichtverteidiger.”
Mit diesen Worten hielt ihm der Schnösel die rechte Hand unter die Nase. Alexander griff zögernd zu, überlegte, ob sein Gegenüber tatsächlich noch jünger war als er. Wenn ja, war er wohl frisch von der Universität gekommen.
Wieder musste Alexander seine Geschichte erzählen. Der Anwalt hörte zu, das Notizbuch offen, ein teurer Füllfederhalter in seiner Hand. Er schrieb allerdings keinen einzigen Buchstaben nieder.
Als der Bericht endete, meinte Klug lapidar: “Es ist und bleibt eine Entführung. Nur die Geiselnahme könnten wir mildern, wenn es stimmt, was Sie da sagen.”
“Soll das heißen, Sie glauben mir nicht? Was sind Sie für ein Anwalt!”
Achselzuckend verließ der Herr Alexanders Reich.
*
Plötzlich, in der Nähe des Umsteigeplatzes, alle Bahnen der Stadt treffen sich hier, dröhnten die neuesten Nachrichten aus den Lautsprecherboxen. Ich wurde hellhörig.
… über eine Einführung von Mindestgehältern ist man sich in der Landesspitze noch nicht einig. Während die Befürworter die Menschen vor einer sozialen Armut schützen wollen – es gibt immer mehr Menschen, die trotz Arbeit auf staatliche Hilfe angewiesen sind – befürchten ihre Gegner den Verlust von Arbeitsplätzen und somit eine steigende Arbeitslosenzahl …”
In diesem Moment ging mir vieles durch den Kopf.
So kam ich zu dem Entschluss, es musste ein Zeichen gesetzt werden.
*
Einer der Aufseher trat ein. Er brachte einen Müllsack mit, lief in die Ecke zwischen Bett und Tisch, entleerte den Papierkorb. Dann blieb er stehen, sah Alexander prüfend an.
“Was ist?”, fragte der Häftling.
“Nichts”, entgegnete der Uniformierte zögerlich. Es war, als wollte er etwas sagen, hatte nur nicht den Mut dazu, oder wusste nicht, wo er anfangen sollte. Nach dem kurzen inneren Kampf fragte er Alexander: “Wo wolltest du mit der entführten Straßenbahn eigentlich hin? Ich meine, irgendwo ist die Fahrt im Stadtgebiet zu Ende, dann kommt eine Schleife und es geht zurück.”
Alexander sah den Wärter an, antwortete lakonisch: “Eben!”
*
Irgendwie sah ich von diesem Moment an rot. Das ist doch eine Frechheit! Wissen die Verantwortlichen nicht, dass Mindestlöhne in diesem Land genauso notwendig geworden sind, wie in anderen Staaten auch?
Ich fuhr einfach an den nächsten Haltestellen vorbei, die Passagiere hinter mir protestierten.
Irgendwann klopften sie gegen die Tür zur Fahrerkabine, schimpften und keiften. Es nutzte nichts, ich fuhr stur weiter. Die Zentrale hatte sich per Funk gemeldet, ich antwortete nicht.
An einer der großen Kreuzungen bog ich zu allem Überfluss auch noch in eine falsche Richtung ab. Mittlerweile meldete sich die Polizei über das Funkgerät, ich gab keinen Laut von mir.
Plötzlich, ich ahnte nicht, was kommen würde, schien es, als würde die Straßenbahn immer langsamer rollen. Es war wie ein Traum, wie wenn alles schwerer laufen würde. Erst dann sah ich es: Mein Blick blieb an der Spannungsanzeige hängen; der Strom war abgestellt worden, die Bahn zum Stillstand verdammt.
Immer wieder wurde ich durch die Fahrgäste angesprochen – durch die geschlossene Tür. Es dauerte eine Weile, bis ich mich aufraffte, den Weg zum Fahrgastraum öffnete.
Ich musste nun Rede und Antwort stehen, hatte mit dem Nothebel eine der Türen nach draußen geöffnet, einige der Leute stiegen aus, sie wollten damit nichts zu tun haben.
Plötzlich fuhren Polizeiautos auf. Sie umstellten die Bahn sternförmig, als hätten sie Angst, ich würde ihnen trotz des abgeschalteten Stroms davonfahren.
Es war wie im Kino: Polizisten, die sich hinter ihren Autos verschanzten, im Hintergrund der Rettungsdienst und die Presse. Was war hier los? Die Fahrgäste, die noch nicht gegangen waren, hatten nun Angst, das Fahrzeug zu verlassen.
Es war eine festgefahrene Situation, im wahrsten Sinne des Wortes.
Ein Handy flog herein, landete vor meinen Füßen, als hätten die Polizisten gewusst, mit wem sie sprechen wollten. Fast im selben Moment ließ das Ding eine Filmmelodie hören: `Spiel mir das Lied vom Tod´. Scheinbar gab es unter den Uniformierten einen Witzbold.
Ich schaltete es ein, hielt es ans Ohr.
Mich begrüßte ein Kommissar Ehrlicher. Ich sah aus einem der Fenster. Ganz hinten, hinter den Polizisten, die plötzlich alle Arten von Waffen in den Händen hielten, sah ich ihn. Er winkte.
Das sei, meinte er, damit ich weiß, wer er sei.
Er forderte mich auf, endlich diese Entführung aufzugeben. Ich solle mir doch seine Kollegen rund um die Straßenbahn betrachten, ich hätte sowieso keine Chance davon zu kommen. Ich glaubte, nicht richtig gehört zu haben. Entführung? Noch bevor ich dazu etwas sagen konnte, sprach er schon weiter. Ich solle ihm mitteilen, wie viele Geiseln ich gefangen genommen hätte.
Ich sah die Reporter in seiner Nähe irgendetwas auf ihre Blöcke kritzeln.
Wie sollte ich das denn richtig stellen? Entführung? Geiselnahme? Ich dachte, ich hörte nicht recht.
Ich erzählte ihm, dass sich die Fahrgäste nicht aus der Bahn trauen würden, bei dem Polizeiaufgebot. Woher sollten die Leute wissen, ob nicht doch geschossen werden wird? Die Antwort lautete: Lass die Geiseln frei!
Es war sinnlos, Kommissar Ehrlicher hörte mir einfach nicht zu. Er erklärte, das Verbrechen stehe unter dem Verdacht, ein terroristischer Anschlag zu sein. Ich solle dies endlich zugeben und den Namen der Vereinigung, zu der ich offensichtlich gehöre, kundtun. Ich erzählte die ganze Geschichte, der Kommissar schien beleidigt.
Kein Anschlag! Trotzdem, Entführung und Geiselnahme sei es und die nächsten dreißig Jahre werde ich keine Sonne mehr sehen.
War der Mann fanatisch? Welchen Ausweg gab es? Die Situation musste entschärft werden, schoss es mir durch den Kopf. Aber wie?
Wie sehen meine Forderungen aus? Will ich Geld, einen Hubschrauber oder etwas anderes? Der Beamte war eindeutig verrückt!
Ich gab ihm keine Antwort, sagte nur, ich gebe auf. Was sollte ich anderes tun?
“Was, jetzt schon?”, fragte Ehrlicher enttäuscht.
Nun sitze ich hier in einer Gefängniszelle und habe mein Abenteuer niedergeschrieben. Ob es jemals gelesen wird, kann ich nicht sagen. Es wurde mir gesagt, heute soll meine Verhandlung stattfinden. Anwalt Klug, er vertritt mich im Gerichtssaal, hatte mich nicht noch einmal besucht. Wie kann er, ohne zu glauben, ohne sich zu informieren, in so einem Prozess auftreten?
Vielleicht wird später in der Zeitung stehen, was nun mit mir geschieht.
*
Die Zellentür klapperte, ein Wärter trat ein. “Es geht los. Ich soll dich zur Verhandlung bringen”.
Alexander suchte seine beschriebenen Zettel zusammen, legte sie ordentlich auf einen Stapel, klemmte sie sich dann unter die Arme. So verließ er den kleinen Raum, in dem er eingesperrt war.
Die schwere Tür schloss sich hinter ihm, nichts erinnerte mehr an ihn in diesem Kerker.
*
Prozess um Entführung und Geiselnahme in K.
Gestern Abend erging nach einem fast fünfstündigen Prozess das Urteil über A. (Name von der Redaktion gekürzt).
Wie wir in einer unserer letzten Ausgaben berichteten, wurde in K. eine Straßenbahn entführt. Der Fahrer wollte damit gegen sein zu niedriges Gehalt protestieren. Die Fahrgäste hielt er über eine Stunde gewaltsam fest.
Die Gerichtsverandlung zu diesem Fall brachte keine neuen Erkenntnisse. A. schwieg zu den Vorwürfen, verwies allerdings auf eine schriftliche Zusammenfassung der Ereignisse.
Es wurde auf Geiselnahme und Entführung plädiert. Das Urteil lautete acht Jahre Freiheitsentzug.
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