Short Story

Kurzgeschichten mit Links

Monatsarchiv für Mai, 2011

Zigarren auf 30m Tiefe rauchen

Von Zigarrengeschichten am 9. Mai 2011 veröffentlicht

Eine Zigarre unter Wasser rauchen? In einem Wrack, das in einer Tiefe von 30m liegt? Ja, es scheint Menschen zu geben, die sich derartigen Unfug ausdenken und dabei noch ein nicht unerhebliches Risiko eingehen…

Wo aber ist so etwas durchführbar? Hier kann man Zigarren unter Wasser rauchen: In der Küche der Thistlegorm auf ca. 25 m Tiefe...Man benötigt schließlich Sauerstoff und ein wenig Platz, um eine Zigarre zum Anzünden zu bringen. Dazu kommt, dass in einer Tiefe von 30m und einer zu langen Aufenthaltsdauer der Taucher eine Stickstoffnarkose erhalten kann, also ein doppelter Rausch unter Wasser!

Das wär doch mal ein Test wert, dachten wir uns. Also haben wir recherchiert und siehe da: Es gibt Orte auf unserem Planeten, wo man tatsächlich in einem gesunkenem Schiff Zigarren rauchen kann, wenn auch keine ganze Zigarre…

Wir nehmen den nächsten Flieger und starten in Richtung Ägypten. Unser Zielflughafen heißt Sharm el Sheik und liegt auf dem Sinai, also zwischen dem Golf von Suez und dem Golf von Akaba. Denn hier kann man nicht nur schön Urlaub machen, gleich hier in der Nähe sank unser Schiff, voll beladen mit Bomben, Motorrädern, Jeeps und Lkws.

Mit dem Tauchboot geht es früh am Morgen raus in Richtung Suezkanal. Als die ersten Bohrinseln am Horizont auftauchen wissen wir: Der erste Smoke des Tages ist nicht mehr weit entfernt. Wir nähern uns der „Thistlegorm“ eines der berühmtesten Wracks der Welt und definitiv das bekannteste des Roten Meeres.

Das ehemalige Kriegsschiff liegt circa 30m tief und in der Küche kann man tatsächlich eine Zigarre rauchen wurde uns gesagt. Wir packen unsere Laura Chavin Petit Coronas und ein Feuerzeug in wasserdichte Folie und springen ins kühle Nass.

Nach dem Tauchgang sind wir begeistert: Was war das für ein toller Wracktauchgang. So schön, dass wir glatt vergessen haben, unsere Zigarren unter Wasser auszupacken. Zum Glück bleibt ein zweiter Tauchgang und jetzt genießen wir unsere verdiente Longfiller Zigarre eben erst mal über Wasser…

Elvira und ihr Traum vom eigenen Auto

Von Sharif am 9. Mai 2011 veröffentlicht

Schon seit ihrem 15 Lebensjahr träumt Elvira davon den Führerschein zu machen, um endlich mit dem eigenen Auto zu fahren. Davon erhofft sie sich die absolute Freiheit, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Mama-Taxi nicht möglich ist. Den ganzen Beitrag lesen »

Schauspielunterricht – Ganz schön auf Zack !

Von Schauspiel-News am 4. Mai 2011 veröffentlicht

Gestern, also am Dienstag hatten wir Vertretung bei unserem Lehrer den wir eigentlich immer am Donnerstag in geteilten Gruppen haben, diesmal alle zusammen.

Wir haben erstmal eine Trainings-/Übungseinheit komplett im Joggen durchgeführt, was ziemlich huiuiui war! :-)

Nach einiger Zeit fingen wir an uns auf unsere verschiedenen Zentren des Körpers zu konzentrieren und mit ihnen zu arbeiten.

Das Joggen wurde dann eher zur Nebensache und je Zentrum hat man ein ganz anderes Gefühl, das Laufen äußert sich verschieden, die Ausstrahlung, die Stimme, der Blick, sehr interessant!

Mit dem Wissen haben wir uns an die nächste Einheit, nämlich das Konzentrieren auf die Zentren, ohne Joggen, den Umgang mit einer zweiten Person zu führen, herangetraut.

Zuerst nur Begrüßungen, dann Aussagen, schließlich Dialoge und so weiter.

Ein seichter Übergang führte uns hierbei zur nächsten Disziplin, welche wir auch schonmal behandelt hatten:

Das “öffnen“, sowie das “schließen“, in “staccato” und “legato“.

Zunächst nur im Dialog mit einer weiteren Person, haben wir es irgendwann in einer Gruppe mit 7 Leuten anhand verschiedener Bewegungsformen gemacht, bei dem der Rest der Gruppe zugesehen hat.

Mir war nie so richtig bewusst, dass wir uns ständig innerlich und äußerlich öffnen und schließen, auch im Alltag.

Ansonsten haben wir noch die Aufgabe aufbekommen:

Wir sollen beim nächsten Mal zusammen spielen (in 5er-Gruppen), mit einer geziehlten vom Lehrer ausgewählten Handlung. Da versuchen wir dann ein natürliches Öffnen und schließen mit Konzentration und dem Dialog mit den Anderen zu kombinieren.

- Es bleibt also aufregend ;-) -

Ansonsten lässt sich noch sagen dass ich für die anderen zwei Schauspiel-Lehrer jeweils einen Monolog lerne momentan an dem wir dann arbeiten was sehr großen(!) Spaß macht,

der eine ist ein moderner Monolog den ich mir aussuchen sollte,

der andere ist ein älterer, dramatischer Monolog den ich mir aussuchen sollte.

Quelle :

http://blog.schauspiel-magazin.de/