Short Story

Kurzgeschichten mit Links

Archiv der Kategorie ‘Alltag’

Snogies Unfall – Glück im Unglück

Von Blank am 21. November 2009 veröffentlicht

Ein Hund wird krank oder von einem Auto angefahren – eine Horrorvorstellung für jeden den Hundebesitzer ist es dann, wenn er nicht genügend finanzielle Reserven hat für seinen Hund zu sorgen, sprich dafür zu sorgen, dass dieser eine optimale ärztliche Versorgung beim Tierarzt oder in einer Tierklinik erhält. So in etwa denke ich jetzt auch, seitdem Snogie und ich eines Tages einfach nur spazieren gehen wollten. Ich wollte am Sonntag mit dem kleinen Vierbeiner einfach mal in den Wald und dort entspannen. Als sich Snogie einige Meter entfernte und nicht zurückkam, machte ich mir tierische Sorgen. Ich suchte den ganzen Wald ab und fand ihn schließlich wimmernd in ein kleines Loch. Glück im Unglück war nur sein Bein gebrochen. Die Arztkosten waren jedoch weit über 400,00 Euro nicht gerade günstig. Mein Arzt machte mich über einen Hundekrankenversichergsvergleich aufmerksam, denn man einfach und bequem im Internet ausführen kann. Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich nun einige hundert Euro reicher. Aber wichtiger ist, dass es Snogie gut geht!

Die falsche Münze

Von bahnbilder am 3. November 2009 veröffentlicht

Es begab sich heute, dass ich mit der Eisenbahn in die Stadt fahren wollte. Zunächst musste ich dafür den Bahnhof erreichen, um eine Fahrkarte zu erwerben. Erschreckt stellte ich fest, dass es keinen klassischen Fahrkartenverkäufer, sondern nur noch einen Automaten gibt. Da ich allerdings in elektrischen Dingen sehr bewandert bin, ging ich frohen Mutes zum Automaten, um meine Bestellung aufzugeben. Zunächst schien alles einfach zu gehen, doch meine belgische 1-Euro-Münze wollte der Automat nicht haben. Da half alles zetern nicht, ich probierte und probierte es immer wieder. Schon bildete sich eine Schlange hinter mir, vor lauter Nervosität fing ich an zu zittern. “Wir müssen doch unseren Zug kriegen”, hieß es aus der Menge. Das war zu viel des Guten. Ich nahm all meine Münzen, schmiss sie wütend weg und rannte davon. Das nächste Mal zahle ich mit EC-Karte.

Fussballabend

Von gauer am 2. November 2009 veröffentlicht

Es ist Donnerstagabend. Erschöpft komme ich nach Hause. Der lange Arbeitstag fordert seinen Tribut. Schon seit Tagen denke ich an den Match des Stadtclubs, der an diesem Abend stattfindet. Es geht um den Verbleib in der obersten Spielklasse.

Ich mache mich also auf den Weg zum Ort des Geschehens. Bin spät dran. Der letzte Matchbesuch liegt bereits ein Jahr zurück und so weiss ich nichts mehr von einer Sektoreneiteilung. Also laufe ich zum Haupteingang, schnappe mir ein Ticket, und begebe mich zur Fantribüne längs des Spielfeldes. Securitas stehen gelangweilt vor einer Gittertür. Als ich die Hand an den Griff lege, werde ich angesprochen. Sofort zücke ich mein Ticket. Es ist in diesem Augenblick meine Legitimation gegen die Türwächter. Das sei der falsche Sektor, und hier dürfe ich nicht rein, bekomme ich zur Antwort. Mir dämmerts! Sektoreneinteilung als präventive Massnahme gegen Fans, die nicht nur den Sprechgesang in der Kehle haben, sondern auch das destruktive Mittel in der Hand. Schlussendlich lassen sie mich rein. Habe also doch nicht den Schein eines Hooligan.

Ich mach mich zuerst zum Bier- und Wurststand auf. Stadiongemäss verpflegt begebe ich mich zur Tribüne. Die Heimmannschaft ist prächtig in Form und spielt den Gegner schwindlig. Am Schluss stehts 6:1. Als ich da so sitze, betrachte ich meine Umgebung.
Fussballfeste haben so ihre eigenen Regeln. Es ist nicht erkennbar, welcher Zuschauer welchem Beruf angehört. Auch an der Körpersprache lässt sich nichts zur Schubladisierung erkennen. Eine bestimmte Verhaltensweise fiel mir jedoch auf. Man guckt
verhalten um sich und wirft dann den Abfall kunstgerecht dorthin wo ein Spalt klafft, zwischen die Stufen und somit auf den Boden. Jetzt sieht man den Abfall nicht mehr, er ist im grössten Kübel entsorgt.
Oder ich muss an jenen Mann denken, der in unserem Fansektor zuerst die gute Leistung des Gegners mit einem leisen Räuspern quittiert, dann seine Mannschaft verhalten anfeuert und schliesslich in unerhörten Jubel ausbricht. Er wird von mir klar aufgefordert, gefälligst in seinen Sektor zu gehen. Worauf ich umgehend von Dritten rechts über mir in die Schranken gewiesen werde. Es gilt also auch hier die Regel, trotz Sektoreneinteilung darf jeder dorthin stehen, wo es ihm beliebt. Das einzige Hindernis sind die Securitas. Aber die drücken ja auch mal ein
Auge zu, wie man gesehen hat. Meine Seele ist befriedigt. Ich habe das bekommen was ich suchte. Ein gutes Spiel, ein Bier und eine Wurst und jede Menge interessanter Leute.

j.home

BH-Shopping Extase

Von Miss-BH am 17. September 2009 veröffentlicht

Meine kleine Kurzgeschichte beginnt an einem sonnigen Samstagmorgen. Ich bin noch am frühstücken und meine Freundin klingelt gerade an der Tür. „So früh?“ rief ich ihr zu und öffnete dabei die Tür. Sie grinste mich an und kam herein. Sie setzte sich noch kurz zu mir an den Frühstückstisch. Als ich fertig war ging ich mich schnell umziehen. Einfach schnell den auf dem Boden liegenden Passionata Dessous angezogen, Madonna top, Jeans, Socken und los geht’s.

Wir machten unsere monatliche Shopping-Tour durch die Stadt. Wir klapperten alle große Geschäfte der Stadt ab. In dem einen gab es so viele tolle BHs. Die Hälfte unserer Einkäufe waren BHs, Dessous, also allgemein gesagt Unterwäsche.

Es hat tierischen Spaß gemacht mit ihr. Leider habe ich erst die Wochen danach bemerkt, dass die BHs die wir gekauft haben mir gar nicht richtig passen. Fast alle BHs drückten oder zwickten irgendwo oder waren zu groß oder zu klein :( Wir waren wohl so in Shopping-Extase, dass uns das beim Anprobieren gar nicht aufgefallen ist… Naja aber zum Glück ist eine Freundin von uns Schneiderin. Sie hat uns dann zumindestens ein paar BHs retten können und sie uns zurechtgeschneidert. Es hat uns zwar im Endeffekt ein bisschen geärgert, aber ein lustiges Erlebnis war es trotzdem.

Guten Morgen Sonnenschein

Von emmanuel am 10. September 2009 veröffentlicht

Ich wache auf, mir schmerzt der Kopf, ich greife mir auf den selbigen, spüre eine Beule,  ich rolle aus dem Bett, schleppe mich ins Bad, stecke den Kopf ins Waschbecken.

Ich blicke in den Spiegel, ein unglücklicher armer Tropf schaut mich an, ich habe Mitleid mit ihm, hasse mich dafür was ich ihm antue.

Gestern ist nicht mehr, war gestern überhaupt? Ich weiß es nicht, meine Erinnerung daran ist verloren.

Ich kotze in die Toilette, der Anblick läßt mich erneut erbrechen, welches Arschloch hat mir das angetan, das war ICH.

Mein Kopf bleibt am Rand der Kloschüssel liegen, ich denke nach, ich denke an Erbrochenes, Schmerz, Leid und den Tod.

ICH WILL NICHT MEHR!  ICH KANN NICHT MEHR! WARUM? FUCK! ICH HABS SATT! WAS SOLL DAS

ALLES!?!

Am liebsten würde ich so liegen bleiben, es ist nicht angenehm aber der Gedanke an körperliche Anstrengung läßt mich  verharren.

Es wird erträglicher, angenehm, ich schlafe ein, Wolken, Sahne und Erdbeertraum.

Es knallt, ich reiße den Kopf in die Höhe, blicke mitten ins Klo und kotze.

 

Das Leben ist Dreck, nicht wert gelebt zu werden, mein Leben ist Dreck, mein Leben ist nicht wert gelebt zu werden. ICH HASSE ES; ich hasse alles,

ICH HASSE, dieses Bad, die mit Kotze verschmierte Kloschüssel, meinen gottverdammten Kopf der mir diese höllischen Schmerzen zufügt.

Ein glückliches EEEEEMMMMAAAANNNUUUEEEELLLL reißt mich aus meiner Untergangsstimmung, mein Name, gepaart mit diesem verdammten glücklichen Unterton bringt mich erneut zum kotzen.

Die Badezimmertür geht auf, ich erwarte das schlimmste, meine Ex-Freundin steht bekleidet mit meiner Boxershorts in der Tür, eigentlich sollte ich kotzen, doch leider ist mein Magen mittlerweile leer und nur noch Galle läuft mir übers Kinn.

Sie gibt mir einen Kuß, ich ekel mich an ihrer Stelle vor  mir.

Mit angsterfüllter Stimme frage ich sie ob ich sie gefickt habe, bzw. ob wir liebe gemacht haben, sie lächelt mich an, ich hasse dieses Lächeln, nein geschlafen haben wir nicht miteinander, aber du hast mir gesagt wie sehr du mich liebst.

Mein Kopf schreit, ich blicke nur blöd,

Verhurte Drogen, verdammte Glückshormone…..

 

Ich bitte sie darum mir Badewasser einzulassen, frohlockend hüpfelt sie durchs Bad, öffnet den Hahn, gibt Badeschaum dazu und verläßt tänzelnden Schrittes das Bad und verspricht mir ein Frühstück, tolle Frau, ich hasse sie.

Ich schaffe es meinen Kopf von der Kloschüssel  zu manövrieren, jedoch nur mit dem Erfolg das dieser auf den Badezimmerboden aufschlägt.

Ich schwimme in einem See, um mich herum wachsen tropische

 

Früchte, ein  klarer Wasserfall ergießt sich über meinem Kopf.

Ich schnappe nach Luft, das heiße Badewasser plätschert  auf mich ein, der Schaum brennt in meinen Augen, ich raffe mich auf, bekomme den Hahn zu fassen.

Ich verliere das Gleichgewicht, stürze in die Wanne, tauche kopfüber ein, meine Beine hängen aus der Wanne.

 

Nun, das war’s, in einer Badewanne mit rosa Schaum, nach Himbeeren duftend, den Kopf unter Wasser, den Arsch in der Höhe, so verrecke ich nun also.

Heilige Maria Mutter Gottes, Jesus Christus, Vater im Himmel, heiliger Geist und Weihnachtsmann,  vergebt mir meine Sünden!

Gottverdammter Scheißfuck, mir sind meine Sünden egal, Himmel gibt es keinen und in der Hölle war ich schon.

 

Ich nehme einen tiefen Schluck Himbeerschaumwasser, und blicke heroisch, mit dem Arsch in der Luft dem Tod entgegen.

Auf einmal spüre ich einen Zug an meinen Füssen, meine Freundin, Exfreundin, zieht mich an den Beinen aus der Wanne heraus, ich klatsche wie ein toter Fisch auf den nassen Boden, sie weint.

 

ich liebe sie,

ICH HASSE MICH.

Messer, Gabel, Schere, Licht, ist für diese Frisöse nicht

Von admin am 9. September 2009 veröffentlicht

Autor: Alex Koob
Veröffentlicht: workablogic.de

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer Serie:

  1. Wenn der Postmann 2x klingelt
  2. Messer, Gabel, Schere, Licht, ist für diese Frisöse nicht

“Pfui Taxi, pfui!” Mein Hund hat irgendwie die Angewohnheit am liebsten gegen die Mauer unseres Nachbarwohnhauses zu machen. Es ist ja verständlich dass er den Druck sofort mal abbauen will sobald wir bei uns aus dem Haus sind aber muss es denn immer direkt an der nächstbesten Wohnhausmauer sein? Wie sieht das denn aus? Dann wird doch wieder sofort getuschelt: “Ah hier, die Frau Soundso, die läßt Ihren Hund wieder überall seine Geschäfte verrichten.” Es wäre ja nicht zum ersten Mal wo ich von einem Nachbarn bei der Gemeinde angeschwärzt werden würde. Jetzt kommt auch noch der Briefträger um die Ecke gefahren. “Taxi, komm weiter, komm…” und ich zwinker ganz verrucht meinem Lieblingspostboten entgegen. Ich wette ich komme gut bei dem an.
Voller Selbstbewusstsein stolziere ich also weiter den Bürgersteig entlang und sehe am Kirchenturm dass es bereits 8:27 ist. Bald muss ich also wieder zur Wohnung umkehren damit ich auch pünktlich um 9Uhr im Frisörladen stehe. Nicht dass es wieder einen Rüffel von der Chefin gibt.
Och man, Chefin… was wäre ich gerne selbst meine eigene Chefin, hätte meinen eigenen Frisörsalon und könnte den mal so richtig peppig einrichten wie es mir gerade gefällt. Nicht alles so grau in grau und langweilig wie es bei meiner Chefin der Fall ist. Aber nun gut… mein eigener Frisörsalon ist vermutlich noch Lichtjahre entfernt, 9Uhr allerdings rückt immer näher und somit heißt es bald wieder: Schnipp, Schnapp!
Auf der Arbeit angekommen bin ich zuerstmal froh dass es noch recht ruhig ist. Nicht nur von den Kunden her, sondern auch die anderen Frisösen sind noch nicht vollzählig erschienen und somit ist es um einiges ruhiger als wenn 4 Tratschweiber auf einem Haufen sind. Ich habe natürlich nichts gegen eine solche Kaffeekränzchen-Atmosphäre aber morgens früh kann es gerne etwas ruhiger zugehen.
Die ersten Kunden sind bereits überstanden. Einer Hausfrau aus der Gegend habe ich eine Dauerwelle verpasst, einem dicklichen Taxifahrer sein graues Haar mit neuer Farbe vertuscht und ich durfte sogar einem Piloten die Haare stutzen. Aufregend, aufregend. Nicht was sie jetzt denken, sondern seine Arbeit. Was muss es toll sein über den Wolken zu schweben…
Meine Chefin ruft mich mit ihrer schrillen Stimme allerdings wieder schnell auf den Boden der Tatsachen zurück, der nächste Kunde steht an. Oder besser, die nächste Kundin. Eine liebenswerte Omi, auf den ersten Blick.
Hier die Haare gestutzt, dort wieder ein bisschen Farbe in die Haare gebracht und zack unter die Haube. Während die alte Dame also nun gemütlich Zeitung liest und die Haube ihre Arbeit verrichtet, kümmere ich mich um einen Jungen im Teenager Alter, der mir das Leben sehr einfach macht. “Einmal bitte rundum auf 10mm gestutzt” sagte der kleine Mann. Wow, sogar ein Bitte habe ich gerade bekommen. Da soll mal einer sagen die Jugend von heute wäre nicht mehr das was sie mal war?!
Ich habe also mal alles mit der Schere schon etwas ausgedünnt und kurzgeschnitten ehe ich die Haarschneidemaschine ansetze, alles bis auf 10mm abrasiert habe und vor lauter Rasieren habe ich doch glatt unsere liebe Omi vergessen, die mittlerweile fast unter der Haube dahin geschmolzen wäre, wäre sie nicht so tief in Ihre Zeitschriften versunken. Es roch sogar schon etwas komisch aus ihrer Gegend, ob es aber nun der Apparat oder doch schon ihre Haare sind, sei mal lieber dahin gestellt. Nur gut dass die älteren Mitmenschen wohl nicht mehr den besten Riecher haben und gottseidank fiel der guten Dame mein Malheur auch nicht auf und als die geschätzte 80jährige den Salon verlassen hatte, musste ich erst einmal gut durchpusten. Uffh, nichts passiert.
Ordentliches Trinkgeld bekam ich ebenfalls von ihr – danke gnädige Frau. Bestimmt war sie froh dass ich ihr mehr als genügend Zeit gegeben hatte um die Klatsch&Tratsch Zeitschriften in Ruhe fertig zu lesen.
Nun ging es auch schon zielsicher in Richtung Feierabend und dort wartet mein kleiner Vierbeiner auch sicherlich schon auf seine nächste Portion im Fressnapf. Vielleicht lache ich mir ja auch mal endlich wieder einen Zweibeiner an, doch vom Letzten ist halt nur der kleine Taxi geblieben. Meinem Ex selbst, dem waren seine Tüfteleien und sein Tuning an seinem Manta halt wichtiger als ich und somit war dieser Lebensabschnitt auch wieder schnell beendet.

Der Alltag überlistete mich

Von Hickey1 am 2. September 2009 veröffentlicht

Der Wecker klingelte Punkt 6Uhr morgens. Ich musste mich diesmal wieder richtig aus dem Bett rausqüälen. Mir kam es so vor als wäre ich gerade erst eingeschlafen und ich hätte noch ein paar Stunden zu schlafen. Ich war noch total benebelt, als hätte ich gestern Abend ein paar Bier getrunken. Aber die Nacht war schon wieder vorbei. Ich arbeitete in der letzten Zeit sehr hart, weiß manchmal gar nicht mehr wo ich anfangen soll, wo vorne und hinten ist. Ich stand auf und ging ins Bad, schaute in den Spiegel und sah wie fertig ich aussah. Ich nahm meine Hände voll kaltem Wasser und rieb sie mir ins Gesicht, um versuchen etwas frischer auszusehen. Aber es half nichts. Ich zog mich an und musste auch sofort los, da ich diesmal zur Arbeit laufen musste, da mein Fahrrad einen Platten hatte und ich seit Tagen zu faul bin diesen zu flicken. Außerdem habe ich dafür gar keine Zeit. Davor gab ich aber wie jeden Tag Futter in mein Aquarium zu den Fischen. Die Fische waren in der letzten Zeit meine einzigen Freunde, mehr Zeit hatte ich einfach nicht für jemand anderen. Ich ging aus dem Haus und wollte schnell noch auf dem Weg zu meinem Bäcker, um wenigstens etwas kleines zu essen. Denn erst gegen Mittag hätte ich wieder die Möglichkeit gehabt etwas zu essen. Und bis dahin kommt es mir oft wie eine ewigkeit vor. Komischerweise war es diesmal gar nicht voll beim Bäcker, denn sonst stehen um diese Zeit eine Menge Leute an, die auch noch schnell etwas kaufen möchten, bevor sie sich hektisch weiter zu ihrem Job machen. Ich fand es gut und war sofort an der Reihe und hatte somit wieder Fünf Minuten gut gemacht. Ich lief weiter zur Arbeit und es fiel mir auf, dass die Straßen ziemlich leer waren, sonst ist hier an den Kreuzungen doch immer reger Verkehr, die ganzen Pendler die aus den Nachbarstädten kommen. Aber daran hielt ich ich mich nicht lange auf, ich war immernoch dabei erstmal wach zu werden. Ich dachte eher an die Stellenanzeigen die ich neulich in der Zeitung laß, weil mir der Job doch etwas über den Kopf wächst. Denn momentan gibt der Stellenmarkt einiges für mich und meine Qualikationen her. Ich lief weiter und überlegte in der Zeit weiter welche Aufgaben ich die letzten Tage alles nicht geschafft habe und noch beenden muss. Der Chef wird wohl wieder Stunk machen und den ganzen Tag schlechte Laune haben. So wie ich, denn wenn er am Tag zehnmal zu mir ins Büro kommt und ständig neue Aufgaben und Prioriäten erklärt sehe ich auch kein Land in Sicht und habe wie jeder sicherlich verstehen kann nicht die beste Laune. Wenn ich da meine Mitarbeiter beobachte, die zwischenzeitlich noch 20 Minuten mit der Freundin telefonieren und zigmal zum Rauchen gehen kommt mir das schon etwas spanisch vor. Wenn ich mich nicht täusche haben die sich doch auf das gleiche Stellenangebot beworben wie ich. Nur kam es mir noch nie so vor, als ob diese Leute den gleichen Stress wie ich haben oder so viele Überstunden machen wie ich. Mit ihnen macht der Chef sogar ab und zu Witze und das vor meiner Anwesenheit. Sie lachen zusammen und haben einen lockeren Umgangston. Hinzukommt, dass der Chef selbst oft von seinem Privatleben erzählt und mir dieses immer vorenthält. Wenn er zu mir kommt hat er immer nur negative Nachrichten für mich oder eben neue Aufgaben, die so schnellst wie möglich zu bearbeiten sind. Was er den Kollegen erzählt erfahre ich immer erst viel später von den anderen Kollegen. Diese meinen aber, er verhält sich doch zu jedem Mitarbeiter gleich. Aber so ist es nicht. Manchal denke ich auch, dass einige Mitarbeiter gegen mich sind und mich nicht ganz ernst nehmen, obwohl ich von allen als erster hier angefangen habe zu arbeiten. Normalerweise müssten ja alle neuen Mitarbeiter vor den bereits Arbeitenden Respekt haben. Aber hier läuft einiges anders so wie ich mir das eigentlich vorstelle. Viele solcher Gedanken schwirrten in meinem Kopf umher, dazu musste ich noch immer mit meiner Müdigkeit kämpfen. Ich träumte sogar diese Nacht wieder über meine Arbeit, da mich das wohl so sehr beschäftigt. Der Traum spiegelte sogar die Realität wieder. Ich musste als einziger Überstunden machen und bis Mitternacht im Büro bleiben. Dazu alterte ich in diesem Abend körperlich um 10 Jahre, ich bekam einen grauen Bart und bekam einen dicken Bierbauch. Ich selbst bekam dieses gar nicht mit. Am nächsten Tag lachten mich alle aus wie ich aussah und ich wurde durch einen jüngeren neuen Mitarbeiter ersetzt und wurde einfach so rausgeschmissen. Es war ein schlimmer Traum. Ich kam nun endlich nach einem langen und schnellen Fussmarsch am Bürogebäude an, total durchgeschwitzt und abgekämpft. Für Sport hatte ich auch keine Zeit mehr, denn sonst bin ich eigentlich ganz fit. Auf dem Parkplatz vor dem Gebäude stand aber noch nicht auf dem fest reservierten Parkplatz das Auto von meinem Chef. So dachte ich mir, er wird wohl schon wieder außer Haus sein, um zu einem Meeting zu fahren. Obwohl es für die Zeit nun wirklich zu früh war. Ich ging zu der Tür des Bürokomplexes und klingelte, sodass mir unsere Sekretärin die Tür aufmacht. Aber da tat sich nichts. Ich klingelte und klingelte aber keiner machte auf. Darauf kam mir urplötzlich ein Blitzgedanke, ich schaute auf meine Uhr auf das Datum und sah dass heute Samstag ist. Ich konnte es nicht fassen, jetzt erklärten sich auch alle Dinge, die mir auf dem Weg bisher komisch vorkamen. Es ist Wochenende. Durch meinen Trott wusste ich schon gar nicht mehr welcher Tag es ist, da ich so gestresst von Tag zu Tag von früh bis abends arbeitete. In dieser Situation wusste ich, so kann es nicht weiter gehen. Auf dem Heimweg kaufte ich mir noch eine Tageszeitung mit neuen Jobangeboten, um nun endlich einen Neuanfang zu wagen. Als ich zu Hause war fühlte ich mich richtig schlecht und ich legte mich wieder in mein Bett und schlief bis in die Mittagsstunden durch.

Wenn der Postmann 2x klingelt

Von admin am 22. August 2009 veröffentlicht

Autor: Alex Koob
Veröffentlicht: workablogic.de

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer Serie:

  1. Wenn der Postmann 2x klingelt
  2. Messer, Gabel, Schere, Licht, ist für diese Frisöse nicht

Ich drehe mich um, schlage auf den Wecker und denke wie jeden Morgen: “Jetzt schon aufstehen!?” Doch ich kratze all meine Kraft zusammen die man morgens früh schon um vier Uhr in seinem Körper vorfinden kann und gehe schlaftrunken ins Bad. Ich schaue aus dem Fenster und sehe dass die Autos zugefroren sind. Scheisse… wieder einmal heißt es kratzen, kratzen, kratzen ehe ich mit meinem Auto zur Arbeit fahren kann. So langsam bin ich das kalte Wetter wirklich satt. Das hält nun schon mehrere Wochen an. Dreck!
Nach dem Frühstück steht dann auch wie erwartet 10-minütiges Kratzen an und um 4:27 bin ich unterwegs zur Arbeit. Nach einer halben Stunde Fahrt über größtenteils leere Straßen bin ich im Postamt angekommen. Zuerst gönne ich mir mal einen guten, tiefen Schluck Kaffee und fange an mich um meine Postkörbe zu kümmern.
Als die letzten Briefe und Zeitungen sortiert sind, gehts ab Richtung quitschgelbes Auto wo ich alles brav auf dem Beifahrersitz nach Straßen sortiere und die Fahrt kann beginnen.
Ich kann es Euch sagen, das ewig frühe Aufstehen kann schon schlauchen, aber ich will mich hier keinesfalls beklagen denn ich kann froh sein in der heutigen Zeit überhaupt einen mehr oder minder sicheren Arbeitsplatz zu haben.
Unterwegs kann ich mich natürlich wieder gut über all die Leute aufregen, die vor Ihrem Haus rechts wie links meterweise Platz hätten um Ihr Auto zu parken, aber natürlich müssen diese genau vor dem Briefkasten stehen. Wäre ja auch zu schön und einfach, wenn mal jemand an den Briefträger denken würde, der sonst schön gemütlich bis zum Briefkasten vorfahren, das Fenster runterdrehen und die Post einwerfen könnte. Gerade jetzt wäre es für mich ein richtiger Genuss bei der Kälte im Auto sitzen bleiben zu können und nicht alle 30m immer wieder in die Kälte raus zu müssen. Aber nein, die meisten Menschen denken halt genau so bequem wie ich.
Die Straßen werden voller und das arbeitende Volk verstopft allmählich die Strecken. Nur gut dass ich in rund 2 Stunden wieder im Büro sitze und mal wieder Post sortieren kann – im Warmen!
Sonst ist heute nicht viel passiert, abgesehen von der drallen Blondine die mir abermals mit einem Auge zugezwinkert hat, als sie mit Ihrem kleinen Kläffer an meinem Auto vorbei kam. Geschmeichelt fühle ich mich dabei allerdings nicht. 1. passt die Frau frisurtechnisch besser zu Ihrem Hund als zu mir und 2. kommt sie von Ihrem Kleidungsstil auch eher an den Stil meines quitschgelben Autos heran als an meinen.
Natürlich könnte ich noch einige Geschichten von älteren Damen und Herren vom Stapel reißen aber die sind meist so langweilig, dass ich selbst mit mir kämpfen muss nicht über den Diskussionen mit ihnen einzuschlafen. Es ist ja verständlich dass die Leute froh sind wenn sie mal einen Gesprächspartner finden den sie vollmüllen können, doch muss es denn immer ich sein?!
So ging es nach einigen, sinnlosen Konversationen, unzähligen Posteinwürfen und stundenlangem Sortieren im Laufe des Nachmittags wieder zurück in meine 4 Wände und a propos 4… morgen früh ist es wieder soweit!

Und nächstes Mal bitte dran denken wo man parkt. Danke, Euer Postmann

Überweisung

Von Nismion am 10. August 2009 veröffentlicht

Überweisung

Ich öffnete die Tür. Ging nach links, zum ersten Terminal. Das einzige hier, so wie es aussieht. Ansonsten gab es hier nur noch zwei Automaten zum Geld abheben. Vor einem stand ein Mann. Er guckte gespannt auf den Monitor. Drückte eine Taste. Eine Schweissperle rann ihm die Stirn herunter. Er wischte sie weg. Es war eigentlich nicht zu warm hier. “Vielleicht hatte er nicht genug Geld für diesen Monat? Zwei Wochen waren noch zu überstehen. Er bangte sicher darum, wie er die nächsten Wochen aushalten sollte. Zu Hause wartete bestimmt seine Frau, vielleicht mit zwei Kindern?

Hatte sie ihn hierher geschickt? Wie würde sie reagieren, wenn er ohne Euros oder mit zu wenig zurückkam? Ich konnte mir das Theater, die Vorhaltungen gut vorstellen. Da schien der Geldautomat sein einziger Rettungsanker, das Ziel seiner Hoffnung zu sein.”

Der Automat spuckte die Karte aus. Der Mann nahm sie, verließ den Vorraum und ging zu den Schaltern.

Jetzt bat er um Vorschuss. Ich konnte meine Schadenfreude nicht verbergen. Ich musste böse grinsen.

In meiner Vorstellung war der Mann gefangen in einem Los, aus dem es ihm nicht gelingen konnte, unbeschadet herauszukommen. Außer, die Bankangestellte zeigte Nachsicht. Aber ich wünschte mir, dass dem nicht so sei. Ich hatte ihm ein Schicksal zugespielt, aus dem er nicht mehr herauskommen sollte.

Ich hätte ihn noch gerne weiter beobachtet. Aber deswegen war ich nicht hier. Ich kramte den Überweisungsauftrag aus meiner Tasche, steckte meine Karte ins Terminal.

Ich hatte gut geplant diesen Monat. Es musste dicke reichen. Ende des Monats würde ich mich belohnen. Das hatte ich mir selber versprochen. Ich freute mich drauf. Was es sein sollte, wusste ich noch nicht. Aber was besonderes. So viel war klar.

Ich ging im Menü auf Überweisung, gab die erforderlichen Daten ein.

“Einen Beleg ausdrucken?” “Nein.”

Dann wählte ich Kontostand abfragen.

Und als ich es sah traf mich der Schlag.

Dort stand eine riesige Summe.

Ich hatte geplant, gut sogar, aber vermehren konnte ich es noch nicht.

Ich ging auf Kontobewegungen, guckte da.

Eine riesige Summe war mir überwiesen worden.

5 Millionen Euro.

Ich konnte es nicht glauben. Ich druckte es mir aus. Das musste ich schwarz auf weiss haben. Als ich den Ausdruck betrachtete, war ich in meiner Vorstellung schon reich. In meinem eigenem Haus, ein Flitzer davor, vielleicht ein Porsche?

Und arbeiten müsste ich auch erstmal nicht. Ein unbeschreibliches Gefühl. Alle Träume zum Greifen nah. Aber leider nagte die Wirklichkeit, mein Verstand an mir.

Es klopfte an. Erst noch leiser und dann kam auch noch mein Gewissen dazu. Echt nervig.

Ich versuchte es bei Seite zu schieben, aber es funktionierte nicht. Und so musste ich die Träumerei unterbrechen.

Ich spielte kein Lotto, hatte nichts gewonnen. Leider.

Also konnte es nur ein Fehler sein. Und der würde schnell bereinigt werden. Es würde auffallen, so oder so.

Ich konnte es auch selber tun. Ich konnte mit einem guten Gefühl aus der Sache herauskommen. Ich ging zum Schalter.

Ich hasste meine Ehrlichkeit. Ein Anderer hätte bestimmt versucht, das Geld irgendwie abzuheben. Es überwiesen? An eine andere Kontonummer? Die meiner Schwester?

Sollten die es zurückbuchen, wäre mein Konto 5 Millionen im minus. Wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich sogar, würde es gesperrt werden. Aber vielleicht kam ich vorher an das Geld ran? Und wozu brauchte ich dann ein Konto? Es gäbe bestimmt eine Möglichkeit. Auf irgendeine Weise, vielleicht nicht legal, aber was sollte es. Keiner würde es sehen. Aber ich wusste es. Und bei diesen Gedanken bekam ich schon ein schlechtes Gewissen. Ich war echt zu gut erzogen. Aber ich wusste, dass ich das richtige tat, als ich am Schalter wartete.

Dort stand immer noch der Mann von eben. Er diskutierte mit der Angestellten.

Mitlerweile schwitzte er richtig. Sein Gesicht war von Feuchtigkeit bedeckt. Mit dem Hemdärmel wischte er es weg.

Und langsam bekam ich mit, was ihn beschäftigte.

Die ganze Bank anscheinend auch, denn alle guckten her, als er lauter wurde.

Er hatte wohl einen Auftrag, den er abwickeln musste. In spätestens einer Stunde müsste es gelaufen sein, sonst wären die Vertragspartner weg, wieder auf dem Weg ins Ausland.

Und er konnte das nicht unter Dach und Fach bringen, wenn das Geld nicht kam. Er wartete wohl seit einer Woche da drauf.

Aber es tat sich nichts. Seine Firma hatte das Geld überwiesen und so konnte es nur an der Bank liegen.

Als die Bankangestellte sagte, sie gucke noch einmal im Computer, vielleicht sei ein Fehler unterlaufen, explodierte der Mann.

“Wie zur Hölle können fünf Millionen Euro verschwinden? Ein paar Cent, ein Euro vielleicht, aber keine fünf Millionen. Wie schlampig wird hier gearbeitet? Das kann ich echt nicht glauben, beim besten Willen nicht. Ein Drecksladen ist das.”

Da wusste ich wovon er sprach. Ich ging nach vorne.

“Entschuldigen sie.” “Was,” funkelte er mich an, bereit auch an mir seine Wut rauszulassen.

“Jetzt aber mal ganz ruhig, Tiger. Ich weiss wo ihr Geld ist, denke ich, “ sagte ich und reichte der Angestellten den Ausdruck.

Sie blickte drauf und sah mich danach erleichtert an. Ein junges Ding. Müsste aber mein Alter sein. Sicher etwas überfordert mit der Situation.

“Fehler können passieren, kein Grund so ein Theater zu machen. Und sie kann bestimmt nichts dafür.”

Dankbarkeit blitzte aus ihren Augen zu mir herüber, als sie am Computer arbeitete.

Der Mann sagte nichts, stierte nur die junge Frau an. “Ja, es ist gelaufen,” verkündete sie nach ein paar Minuten. Da beruhigte er sich anscheinend, er gab ihr den Überweisungsbeleg und bekam sogar ein “Danke” zustande.

 

Ich hätte das Geld nehmen können, sicher. Aber das wäre nicht ich gewesen. Ich hätte es nicht mit mir vereinbaren können. Die Geschichte habe ich später noch oft erzählt. Unzählige Male.

Zu jedem meinem Hochzeitstag kramte ich sie aus. Mitlerweile sind es schon sechs geworden.

Ich hätte damals alles kaufen können. Aber bekommen habe ich ohne es, viel mehr.

Etwas was nicht aufzuwiegen ist, meinen Schatz. Sie ist mittlerweile im dritten Monat schwanger. Und wäre das nicht alles passiert, hätte sie mir nie ihre Nummer gegeben, meine kleine Bankangestellte.

Der Kontoauszug steht eingerahmt bei den Hochzeitsfotos. Oft gucke ich ihn mir an und erinnere mich. Und jedes Mal erwärmt es mein Herz.

Sie kommt aus der Küche, mit ihrem schon dickeren Bauch. “Schatz, bist Du schon zu Hause?” Sie sieht mich vor dem Regal, sieht, was ich angucke und muss lächeln.

“Ich liebe Dich,” sagt sie.

 

Nismion

Unterwegs mit einem Fremden

Von DieterH am 29. Mai 2009 veröffentlicht

Als ich neulich mit einer guten Freundin unterwegs war, entschieden wir uns kurzfristig doch noch in die nahegelegene Disko zu gehen. Normalerweise war ich dazu freitagabends wenig motiviert, aber es war nun mal meine beste Freundin und sie war seit kurzem wieder Single.

Das war bei ihr übrigens immer so. Hatte sie einen Freund, hörte man wenig bis nichts von ihr. Aber wehe sie war wieder solo – dann klingelte mein Telefon ununterbrochen. Hin und wieder war das bei mir auch so, das muss ich zugeben. Ich ließ mich an diesem Abend überreden und wir tranken in der Disco ein bis zwei Cocktails.

Irgendwann bemerkte ich den netten jungen Mann, der mir immer wieder zulächelte. Wenig später kam er zu mir herüber und lud mich auf einen Drink ein. Ich fand ihn von Anfang an sympathisch, weswegen wir über 2 Stunden lachten und redeten. Als meine Freundin dann gehen wollte, bot er an uns nachhause zu fahren. Nach kurzem Zögern willigte ich ein. Als meine Freundin bereits ausgestiegen war, kamen mir Zweifel.

Was wäre, wenn der nette junge Mann gar nicht so nett war, wie er schien? Ein Schauern lief mir den Rücken herunter. Instinktiv griff ich nach meinem Pfefferspray und hoffte den Moment herbei, wenn ich aus dem Auto aussteigen würde.

Zum Glück waren meine Zweifel unbegründet. Als ich ausgestiegen war, fragte mich meine neue Bekanntschaft artig nach meiner Handynummer die ich ihm nach kurzem Zögern auch gerne gab. Heute sind wir seit über 14 Monaten ein glückliches Paar – und auch meine Freundin ist wieder glücklich vergeben.