Short Story

Kurzgeschichten mit Links

Archiv der Kategorie ‘Poesie’

Wissen

Von Bonce am 27. Mai 2011 veröffentlicht

Sie kämpfen jeden Tag mit dir

man sieht sie nicht

Vielleicht nicht jetzt und hier

aber argwöhnisch und  bestimmt

Die Zeit reift, doch nicht wir

Wir kämpfen mit uns selbst

und deklarieren die Schuld

In Wesen

die unsere Fantasie  -  Personifiziert

der Glaube hat uns blind gemacht

Ich glaub an mich – weil

nur das für mich Sinn macht

und schon bin ich wieder

ein kleines Kind – viele Reden von Wissen

ohne Weisheit zu beitzen -  den Wer denkt

Weisse zu sein, hat Sokrates nicht begriffen

Ich will nichts Wissen, denn nur so werd ich Weisser

Ich lern dennoch ununterbrochen -

mittlerweile bin ich heisser

Wenn ich wüsste was ich weiß wäre die Welt

wie ihr sie kennt, nicht mehr die Gleiche

und nur vielleicht eine Andere – auf dem weg

Weg zur Beichte

In diesem Paradoxen sind selbst Gegenteile

nicht das was sie zu sein scheinen

sie vertragen sich und stellen sich doch

gegenseitig ein Bein

Sie halten zusammen wenn es auf  Hard kommt

wie Freunde und bereiten sich vor auf Harde Zeiten

die Gewiss folgen.

“Es”

Von Bonce am 25. Mai 2011 veröffentlicht

es steht im leben
ja es blüht auf
es lernt und gibt
auch wenn eine niederlage – ihm die füße weg nimmt
steht es immer wieder auf – das macht es nun brereits
eine halbe ewigkeit – es schlenderte duch straßen
und Käffer durch Gassen – Felder Wieser über Dächer
Rohbauten und Bahnübergangen Städte und Dörfer
doch was es vermisst
ist jemand der es
auch mal in den Arm nimmt
sein voranschreiten gepushed
bis zur resignation
es folgt nur sich – keiner religion
es bleibt sich treu
Besiegt sich selbst
ohne Kampf – der Sieg
macht selbst – dass Dunkelste grell
und zeigt jedem Narrzisten
wie viel man von ihm hält.

In deinen Augen

Von Bonce am 24. Mai 2011 veröffentlicht

In deinen Augen   liegt die Antwort

meiner Frage.

Ich segel ohne Schiff und ohne Karte.

In dem Meer dass man Leben nennt,

ich warte nicht,

ich quäl mich selbst.

Mit dir wäre alles möglich,

trozdem bist du nicht dabei,

oder im jetzt und hier bei mir,

haben wir uns schon getroffen ?

oder darf ich doch noch hoffen !

ein Leben ohne dich -

schafft mein Stolz sicher nich.

Alle sagen mir nur -

ich solle mich lieben so wie dich -

doch der Hass zerfrisst den Rest -

meiner vekümerten Seele,

es gibt nich genug Tränen um auszudrücken,

wie sehr ich  dich liebe und darüber trauer -

aber einen Argwohn der Mich beschleicht

und so taumel ich von dem einen -

ins andere flaue Abenteuer.

Doch der Schatz den ich such-

find ich nicht vergraben.

Den der Schatz den ich such-

erschuf ich durch meine Gedanken.

Bist du nur in meinem Kopf -

oder schon längst ausgebrochen ….

Ja, diese Sehnsucht,  mein Leben, ein Trauerspiel

ich will immer mehr und langsam wird es mir  zu viel

ich komm nicht aus dem Grübeln raus -

doch dank Poetischer Erfahrung -

weiß ich das ich es brauch.

Das Zitat

Von Poesie am 17. März 2010 veröffentlicht

Philosophie: „Breit im Sofa, gern siehst die ganze Zeit fern“
Praxis:“ Richtig lagst du nicht, wie dazu sagst aus deiner Sicht“
Philosophie:“ Du denkst noch nicht, das ist noch schlimmer“
Praxis:  „Das Schlimmste doch, du denkst noch immer“
Philosophie: “ Der Kunst bin ich näher verwandt“
Praxis: „Die Künste wohl, die nicht von Hand“
Philosophie: “Wer das hier liest philosophiert“
Praxis: “Wer’s ohne Tastentipp probiert“

„Lasst mich zitieren“ spricht das Zitat
„Philosophieren oder Tat,

geht aus von einem Herzen nur“
Philosophie:“ Ich warte auf bessere Zitate“
Praxis: „Hab keine Zeit und Ort, wie weis’ auch jedes Wort“
Das Zitat lächelt
Quelle: Zitate

Michel der Bankräuber

Von Poesie am 1. Dezember 2009 veröffentlicht

Etwas verspätet in der Halle,  für den Falle dass wer betet,
sich versteckt, jemanden alarmiert, oder verdeckt telefoniert,
hat Michel viele seiner Männer, echte Bankangestelltenkenner,
mit schlechten Gedichten bewaffnet in diesem Raume aufgestellt.
Sollte sich jemand beschweren, während die Männer die Bank hier leeren,
würden üble Reime in ein Gedicht, das schlicht gesagt so schlecht ist,
dass auch wenn man sich in dieser Lage, zum Liebhaber dieser Gedichte wage, es einem sicher nicht gefällt, wie Reim auf Reim sich zueinander, ohne Harmonie verhält.

Doch jemand hat da, bevor zu spät, eine Idee. Oh ja, dies tät den Räubern weh.

Nennen wir Kunst die Gedichte, denn viel ist schön in Künstlerlichte, dann erstickt der Schrecken schlechter Reime, die in den Gedichten stecken, (was sonst) im Keime.  Die Bankräuber wären unbewaffnet, und wir alle in der Halle, werden gegen das Leeren uns in diesem Falle wehren, sowie neben anderen Dingen, die restlichen Münzen wieder mehren, in dem wir die Räuber dazu zwingen „Zahlt wieder ein, sonst werden wir singen“. Dies klingt noch viel schlimmer als jedes Gedicht, von wem auch immer.

Poesie und Avantgarde – am Montag

The Jetzt

Von Poesie am 23. November 2009 veröffentlicht

Wie viele Minuten wären im Guten,
und nicht in übler Gewohnheit verraucht,
wie viele Stunden hätte man gefunden,
statt in kratzendem Nebel verbraucht.
Dieses längliche Ding, an dem man so hing,
ein Gram etwa schwer, wenn leer wollt man mehr.
Auf nur eine beschränkt? Dann nimmer und nie,
so leicht es sich denkt, es bleibt Phantasie.
Nur brennendes Gift, das nichts einem schenkt,
wenn man Entscheidungen trifft, diese verlenkt,
zur nächsten  Zigarette, ach wenn ich sie nicht hätte,
denn glaubte ich oft mich in grauster Stätte. 
Ha! Das ist doch gelacht, gleich ganz übernacht, auch das gab es schon.
Den Kampf gegen Rauch, den man dann auch, gewinnend im Lohn,
so auch im Leben,  indem man sich liebt durch Stunden geben.
Das drum Ringen verlassen, kein zwingen mehr lassen,
von einem kleinem Röllchen Dreck.

Nikotin ist nervös.
Es sollte dem Richter und Henker begegnen.
Deiner Kraft!

Denn was sonst schafft, soviel schon seit je.
Es lohnt sich also, sich zu fragen: Wann? Wo? An welchen Tagen?
Werde ich diesen Rauchgeist erschlagen.
Der Zeitpunkt jedoch der Berge versetzt, 
ist Jetzt.

Jetzt, the nicotine’s hangman

Blog der  Gedichte

Gedicht: Schillers Kaffe

Von Poesie am 28. Oktober 2009 veröffentlicht

Ein Mann der wie der Dichter hieß, die Tasse Kaffe stehen ließ.  Obwohl das Muntersein verließ und  auf Espresso man ihn verwies, war Schiller zu vergesslich doch, auch wenn es noch nach Kaffee roch, kroch aus dem Aufmerksamkeitsloch, der Gedanke an die Tasse, „Ach schon wieder ich sie stehen lasse, sobald ich einen Gedanken fasse“ klagt Schiller nun sich selber an. Der Kaffee der kalt werden kann, nicht mehr zum Trinken irgendwann.  Denn Schiller wird erst dann, wieder an die Tasse denken, Aufmerksamkeit dem Kaffee schenken, den Blick auf schwarzen Bohnentee dann lenken, wäre er nicht so verwirrt,  zu viel seniert, sich dabei geirrt, dass wenn man probiert sehr viel verliert, nein, was er verloren, sind Bohnen die im heißen Wasser schmoren. „Ist’s Eiskaffe halt“ will er sagen, “dann hör ich auf mich zu beklagen“ Kann das Problem dann fort hier tragen, sonst platzt mir hier noch ganz der Kragen. “Hör doch auf dich jetzt zu plagen“ sagt der Kaffe nun zu Schiller, „Seltsam ich dachte, du kannst nichts sagen, dacht e du wärest ganz ein Stiller“ „Nimm mich doch und wärm mich auf, in diesem Mikrowellenherd, dann hören wir zu Streiten auf, und ich ein guter Schluck sein werd“
 
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