Short Story

Kurzgeschichten mit Links

Archiv der Kategorie ‘Sonstiges’

Mein Plan: Südamerika besuchen

Von volkschoen am 23. April 2013 veröffentlicht

Hallo zusammen,

Ich liebe Fernreisen und so sind wir, meine Frau und ich oft auf anderen Kontinenten. Jetzt gab es die Absicht Südamerika zu besuchen. Meine Frau machte mir den Vorschlag einmal auf eine Kreuzfahrt zu gegen. Ich wusste nicht recht, die ganze Zeit auf einem Schiff gefangen?

Aber meine Frau ließ nicht locker, erkunde dich doch erst einmal, ihr guter Rat.

So suchte ich im Internet und beim Weiterlesen erfuhr ich, dass diese Schiffe viele Freizeitmöglichkeiten besitzen. Auch welche Kreuzfahrt für uns in Südamerika infrage kommt, das erfuhr ich beim Weiterlesen.

Also ging es los und die Abfahrt war am 16.11.2012 und die Kreuzfahrt ging über 14 Tage. Wir buchten bei AIDA und das Schiff heißt Cara. Wir gingen in Santos in Brasilien an Bord. Kurz vor Mitternacht ging es mit der Kreuzfahrt los. Das Ziel ist dann in 14 Tagen Buenos Aires in Argentinien. Ich war von dem Angebot an Bord überrascht. Besonders die Restaurants an Bord besitzen ein hohes Niveau. Im Buffet-Restaurant wurden viele Köstlichkeiten angeboten und hier war für jeden Geschmack etwas dabei. Nach dem Abendessen noch in die AIDA-Bar noch einen exotischen Drink genießen, das war nach unserem Geschmack.

Die Landausflüge haben wir im voraus gebucht und das war gut so. Der erste Stopp wurde in Rio de Janeiro eingelegt. Wir besuchten den Traumstrand der Copacabana. Das herrliche Wetter und das herrliche Wasser haben uns sehr gut getan. In Deutschland war es ja zu dieser Zeit sehr kalt und ungemütlich.

Zurück an Bord gab es wieder ein fürstliches Essen und im Anschluss nutzten dann einen Fitnesscenter. Hier stehen moderne Sportgeräte und die Stimmung ist gelassen.

Alle Reiseziele bei unserer Kreuzfahrt in Südamerika haben uns ausgesprochen gut gefallen und wir können das nur empfehlen.

Ein Autohändler

Von androha am 11. Juli 2012 veröffentlicht

Jeden Tag das gleiche. Aufstehen, Kaffeemaschine anmachen, Duschen, Kafee trinken, Anziehen, die letzten Haare vor die Glatze schieben, aus dem Haus gehen, Autobahn, Arbeit. Das Leben des Händlers war tagein tagaus das gleiche. Jeden Tag drehte er ahnungslosen Kunden überteuerte Autos an, um sich von den Prämien den nächsten Pauschalurlaub leisten zu können. Als er an dem Dienstag aus dem Haus ging ahnte er nicht, dass sich heute nichts ändern würde. Jeden Tag hoffte er, dass etwas spannendes passieren würde, dass das Autohaus über Nacht abgerbrannt wäre oder dass alle Fahrzeuge gestohlen worden wären. Nichts dergleichen passierte an diesem Dienstag. Alles ging seinen Gang. Einem Kunden konnte er ein Sondermodell verkaufen. “Nur noch ein Fiesta, dann kann ich mir dieses Jahr sogar das All Inclusive Paket gönnen”, dachte er. Glücklich fuhr er nach Hause. Nachts machte er sich Sorgen. Die Neuwagenvermittler gingen ihm nicht aus dem Kopf. Gegen diese Konkurrenz, konnte sein Autohaus nicht bestehen, das wusste er. “Dann mache ich halt einen anderen Job”, dachte er, “ich hab sowieso keine Lust mehr darauf”. Am nächsten morgen das übliche Ritual. Im Autohaus angekommen dann der Schock. Die Tür war zu, der Chef nicht da. Zögernd zog er sein Handy aus der Tasche. Im Telefonbuch suchte er die Nummer seines Chefs. Er bemerkte, dass er diese zuvor nich gewählt hatte. Keiner nimmt ab. Er versucht es nochmal. Wieder nichts. Um 20 nach 8, nach dem 4. Versuch beschließt der Autokäufer, dass er keine Lust mehr hat. Er fährt zur Bank, nimmt sein komplettes Geld ab und fährt zum Flughafen. “Ich möchte gerne nach… “

Von der Faszination Mountainbike Touren

Von Valentino am 22. Juni 2012 veröffentlicht

Eigentlich war ich überzeugter Radrennfahrer und bin vorwiegend mit dem Rennrad auf der Straße herum gefahren. Von Mountainbike Touren hielt ich ehrlich gesagt nicht viel, bis ich einmal einen Freund bei einem Vereinabend traf. Dirk und ich hatten uns lange nicht gesehen und seit der Zeit, wo wir zusammen Rennen fuhren, sind einige Jahre ins Land gegangen. Ich wusste von Bekannten, dass Dirk nun nur noch Mountainbike Touren fuhr und dem Straßenradsport Lebewohl gesagt hatte.
„Hallo Miky!“ begrüßte mich Dirk, der bereits am Tisch saß und an seinem Weizenbier nippte. „Na, wie geht es dir?“
„Mir geht es gut!“ entgegnete ich, setzte mich zu ihm und bestellte mir auch so ein lecker aussehendes Weißbier. „Und, was machen die Mountainbike Touren?“
Das war das Stichwort und Dirk erzählte mir über eine Stunde lang von Mountainbike Touren im Allgäu, im Bayerischen Wald und im Schwarzwald. Wie schön das alles denn ist und wie herrlich man sich erholen kann, wenn man mit seinem Mountainbike durch die schöne natur radelt. Und irgendwie bin ich da wohl auf den Geschmack gekommen. Zum Glück besaß ich ja auch so ein Ding mit den breiten Reifen und weicher Federung und so beschloss ich, am nächsten Wochenende mich auch einmal mit dem Thema Mountainbike Touren zu beschäftigen.

Gesagt, getan! Bei mir zu Hause liegt ein schöner Wald, der sich für ausgedehnte Mountainbike Touren bestens eignet. Ich setzte mich auf diesen Geländeboliden und dann ging es raus, in die freie Natur. Die ersten Kilometer ging es über Feld- und Wiesenwege. Was mich als erstes an diesen Mountainbike Touren faszinierte, das war die Ruhe. Kein Lärm, kein Verkehr und keine stinkenden Abgase, wie wenn du auf der Straße trainierst. Es ist wirklich ein Gefühl, dass man kaum beschreiben kann. Wenn du da über die Wiesen fährst und die Natur still und leer vor dir liegt. Ein Gefühl, dass du nur bei solchen Mountainbike Touren erleben kannst. Fast drei Stunden war ich unterwegs und als ich wieder heim kam, da war ich irgendwie glücklich und sehr gut drauf!
„Na Micky, hast nun auch den Virus Mountainbike Touren in vollem Umfang aufgenommen?“ fragte Dirk, als er mich am nächsten Tag anrief. Klar hab ich das und war immer noch begeistert, als ich ihm von meinem ersten Trip erzählt habe.
„Wie wäre es, wenn du in den Sommerferien mit uns zusammen ins Allgäu fährst? Das ist eine Location, die für Mountainbike Touren wie geschaffen ist?“ fragte Dirk.
Also ganz ehrlich, da musste ich wirklich nicht lange überlegen. Ich besorgte mir ein neues Mountainbike und verbrachte meinen ersten Aktivurlaub mit wunderschönen Mountainbike Touren im südlichsten Teil Deutschlands. Es war übrigens der schönste Urlaub, den ich je verbracht habe.

 

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Eigentlich war ich überzeugter Radrennfahrer und bin vorwiegend mit dem Rennrad auf der Straße herum gefahren. Von Mountainbike Touren hielt ich ehrlich gesagt nicht viel, bis ich einmal einen Freund bei einem Vereinabend traf. Dirk und ich hatten uns lange nicht gesehen und seit der Zeit, wo wir zusammen Rennen fuhren, sind einige Jahre ins Land gegangen. Ich wusste von Bekannten, dass Dirk nun nur noch Mountainbike Touren fuhr und dem Straßenradsport Lebewohl gesagt hatte.

   „Hallo Miky!“ begrüßte mich Dirk, der bereits am Tisch saß und an seinem Weizenbier nippte. „Na, wie geht es dir?“

  „Mir geht es gut!“ entgegnete ich, setzte mich zu ihm und bestellte mir auch so ein lecker aussehendes Weißbier. „Und, was machen die Mountainbike Touren?“

Das war das Stichwort und Dirk erzählte mir über eine Stunde lang von Mountainbike Touren im Allgäu, im Bayerischen Wald und im Schwarzwald. Wie schön das alles denn ist und wie herrlich man sich erholen kann, wenn man mit seinem Mountainbike durch die schöne natur radelt. Und irgendwie bin ich da wohl auf den Geschmack gekommen. Zum Glück besaß ich ja auch so ein Ding mit den breiten Reifen und weicher Federung und so beschloss ich, am nächsten Wochenende mich auch einmal mit dem Thema Mountainbike Touren zu beschäftigen.

  

   Gesagt, getan! Bei mir zu Hause liegt ein schöner Wald, der sich für ausgedehnte Mountainbike Touren bestens eignet. Ich setzte mich auf diesen Geländeboliden und dann ging es raus, in die freie Natur. Die ersten Kilometer ging es über Feld- und Wiesenwege. Was mich als erstes an diesen Mountainbike Touren faszinierte, das war die Ruhe. Kein Lärm, kein Verkehr und keine stinkenden Abgase, wie wenn du auf der Straße trainierst. Es ist wirklich ein Gefühl, dass man kaum beschreiben kann. Wenn du da über die Wiesen fährst und die Natur still und leer vor dir liegt. Ein Gefühl, dass du nur bei solchen Mountainbike Touren erleben kannst. Fast drei Stunden war ich unterwegs und als ich wieder heim kam, da war ich irgendwie glücklich und sehr gut drauf!

   „Na Micky, hast nun auch den Virus Mountainbike Touren in vollem Umfang aufgenommen?“ fragte Dirk, als er mich am nächsten Tag anrief. Klar hab ich das und war immer noch begeistert, als ich ihm von meinem ersten Trip erzählt habe.

   „Wie wäre es, wenn du in den Sommerferien mit uns zusammen ins Allgäu fährst? Das ist eine Location, die für Mountainbike Touren wie geschaffen ist?“ fragte Dirk.

Also ganz ehrlich, da musste ich wirklich nicht lange überlegen. Ich besorgte mir ein neues Mountainbike und verbrachte meinen ersten Aktivurlaub mit wunderschönen Mountainbike Touren im südlichsten Teil Deutschlands. Es war übrigens der schönste Urlaub, den ich je verbracht habe.

Ein Mädchentraum im Schaufenster

Von Papa am 27. März 2012 veröffentlicht

Meine Mutter war mit meiner kleinen fünfjährigen Tochter in der nächsten Stadt. Für die Kleine war es ein großes Ereignis, weil sie mit Oma mit dem Bus hingefahren ist und Oma ihr in einem Cafè einen Eisbecher versprochen hatte.

An einem Modegeschäft für Kinder blieb meine Tochter plötzlich stehen, weil sie im Schaufenster ein wunderhübsches Mädchenkleid gesehen hatte, das sie unbedingt haben wollte. Sie drückte sich an dem Schaufenster die Nase platt und bettelte bei meiner Mutter, sie müsse ihr unbedingt dieses Kleid kaufen. Meiner Mutter selbst gefiel dieses niedliche Kleid selbst auch sehr gut und auch der Preis war angemessen, dass sie letztlich dem Betteln meiner Tochter nachgab.

Doch als die beiden das Geschäft betreten wollten, war es zu. Es hing lediglich ein Schild an der Tür, bis zum …wegen Urlaub geschlossen. Das war natürlich bitter, zum einen, weil meine Tochter dieses Kleid unbedingt haben wollte und zum anderen, da meine Mutter wusste, dass man nicht so schnell wieder in diese Stadt kommen würde.

Doch die beiden hatten Glück, denn in dem Laden befand sich eine Frau. Meine Mutter klopfte immer wieder gegen die Tür bis die Frau endlich öffnete. Entwas unwirsch wies sie auf das Schild in der Tür hin, das auf den Urlaub hinwies. Meine Mutter erklärte der Frau, dass meine Tochter sich in das Kleid im Schaufenster verliebt hätte und es unbedingt haben wolle. Daraufhin durften die Beiden in das Geschäft, meine Tochter probierte das Kleid an, es passte – Gott sei dank – und sie brachte es voller Stolz und überglücklich mit nach Hause. Wie gut, dass meine Mutter so hartnäckig ist!

Wenig Geld und dann kam ein schöner Gewinn rechtzeitig zum Weihnachtsfest

Von Gewinner am 27. März 2012 veröffentlicht

Ich war gerade im Erziehungsurlaub, unser Sohn war erst ein paar Monate alt, mein Mann hatte zwar einen Job, verdiente aber nur sehr wenig und dementsprechend war das Geld sehr knapp.

Ich weiß nicht, warum, vielleicht aus reiner Langeweile, machte ich bei einem Preisausschreiben eines Herstellers für Babynahrung mit, bei dem es viel zu gewinnen gab. Ich bastelte eine Antwortkarte und wurde von meinem Mann nur müde belächelt. Dennoch schickte ich die Karte ab und dachte kurze Zeit später schon gar nicht mehr an das Gewinnspiel.

Ein paar Wochen später, es war noch frühmorgens etwa gegen 6.30 Uhr, klingelte es an der Haustür. Vor mir stand ein Bote mit einem riesigen Paket. Mein Mann und ich waren völlig überrascht und auch sehr aufgeregt. In dem Paket war der Hauptgewinn, ein sehr schöne Überraschung rechtzeitig zu Weihnachten.

Was in dem Paket war? Neben vielen Leckereien wie Schokolade, ein Christstollen und verschiedenen Lebkuchen in einer wunderschönen Dose von bekannten Herstellern waren in dem Paket noch 20 Euro in bar für einen Tannenbaum mit einer Weihnachtskarte, ein Scheck über 50 Euro für Geschenke, bunte Weihnachtsfiguren wie Engel, Weihnachtsmänner, Schornsteinfeger und Tannenbäume aus Holz aus dem Erzgebirge, eine wunderschöne weihnachtliche Holz-Spieluhr, rote Christbaumkugeln aus Glas, Strohsterne und noch vieles andere mehr.

Obwohl das schon so lange her ist, denken wir immer wieder gern, besonders an Weihnachten, wenn wir die schönen Deko-Sachen wieder hervorholen, an dieses eine Weihnachtsfest zurück.

Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erleben.

Von Leo am 27. März 2012 veröffentlicht

Bianca und Stefan – verschiedener können sie nicht sein. Dennoch sind sie seit drei Jahren ein Paar – Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Aber reisen? Das ist nun wirklich eine Leidenschaft, die Stefan leider nicht mit Bianca teilen kann. Bianca möchte am liebsten die ganze Welt sehen und wenn es geht, noch mehr darüber hinaus. Schließlich ist, seitdem sie denken kann, ihr Lebensmotto: “Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erleben.”  Nach 3 Jahren unendlicher Diskussionen möchte Bianca nun endlich einmal mit Stefan zusammen in den Urlaub. Aber wie stellt sie das nur am Sinnvollsten an?

Während sie an einer Liste mit schlagenden Argumenten arbeitet, besucht ihre beste Freundin Anja sie, um mit ihr das weitere Vorgehen zu besprechen: “Kauf ihm doch einen Rucksack für die Reise von seiner Lieblingsmarke da, wie hieß die nochmal, äähm.., das überzeugt ihn bestimmt.”. “Einen Rucksack von Crumpler, meinst du?”, antwortet Bianca. “Jaa, genau, die mein ich. Darauf steht er doch so,oder? Und die Bedingung ist dann, dass er den, um ihn zu bekommen, auf eurer ersten Reise einweihen muss.” Bianca zögert: “Ich weiß ja nicht, ob ihn das wirklich überzeugt…” Zwinkernd fügt sie hinzu: “Wobei er schon wirklich ganz schön darauf abfährt, aber ist das nicht irgendwie Bestechung?” “Aaach, das passt schon, probiers doch einfach aus.”

….  So oder so ungefähr, muss damals das Gespräch zwischen meiner Freundin (inzwischen Frau;)) und ihrer besten Freundin stattgefunden haben. ;) Denn die Protagonisten sind natürlich nicht einfach hergeholt, und was soll ich sagen? Sie hat mich überzeugt. Und hinzufügend muss ich sagen, einmal angefangen mit dem Reisen, hat mich nun auch langsam das Reisefieber gepackt. Und wer ist immer dabei? Natürlich der Rucksack von damals – er hat schon einige Reisen hinter sich gebracht und mal sehen, wie viele Reisen er noch miterleben darf. Denn “Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erleben.” – wie war dieser Satz doch ist :) .

Johnny’ s großer Wurf als Ghostwriter

Von Valentino am 7. März 2012 veröffentlicht

Es war schon spät an diesem Abend und draußen herrschte furchtbares Wetter. Johnny, der sein Geld seit geraumer Zeit als Ghostwriter verdiente, hatte gerade den Wagen in der Garage geparkt. Diese miserable Hütte geht mir langsam auf den Keks, dachte er sich. Schon wieder war er tropfnass geworden, weil er die etwa zwanzig Meter von der alten Garage durch den strömenden Regen zum Haus gehen musste. Von den vielen Kleinaufträgen, die er so als Ghostwriter annehmen musste, konnte er sich aber kein größeres Haus leisten. Klar, die Kollegen aus der Ghostwriter Zunft, die schon seit Jahren im Geschäft sind, sahnen die dicken Fische ab und verdienen prächtig. Johnny hingegen, der erst vor einem Jahr sein Job als Journalist bei der Times aufgegeben hatte, um selbstständiger Ghostwriter zu werden, musste sich mit dem Fallobst abgeben. Kleinere Artikel fürs Internet bleiben für ihn übrig und ab und zu auch mal eine Pressinformation, für die er auch mal ein paar Hunderter einsteckt. Aber der große Wurf ist ihm als Ghostwriter leider noch nicht gelungen. Von den wirklich großen Aufträgen, wie Bücher für Prominente schreiben, konnte Johnny bislang nur in den Zeitungen lesen. Wenn wieder einmal ein Promi einen Bestseller landete, den ein Ghostwriter geschrieben hat und dafür fürstlich belohnt wurde.

Johnny hatte gerade seine nassen Klamotten ausgezogen und über die Dusche in seinem schäbigen Badezimmer gehängt, in dem nicht einmal das Licht richtig funktionierte. Da klingelte das Telefon und er eilte ins Wohnzimmer.
„Hier Mc Cellar!“ meldete er sich.
„Schönen guten Abend!“ sagte eine tiefe und männlich markante Stimme. „Sie sind Ghostwriter, Mr. Mc Cellar, nicht war?“
„Ja, ich bin Ghostwriter! Was kann ich für tun?“
„Wir suchen einen zuverlässigen Ghostwriter! Es geht um ein neues Buchprojekt!“
Johnny setzte sich auf sein Sofa. Da sucht einer einen Ghostwriter für ein Buchprojekt? Johnny war ganz aufgeregt. „Da sind sie bei mir richtig!“
„Wir suchen allerdings nicht irgendeinen Ghostwriter!“ fuhr die markante Stimme fort. „Wir suchen jemanden, der die Biographie von Samuel Daalman schreibt!“
Johnny traf fast der Schlag. Daalman! Der frühere Premierminister? Der sucht einen Ghostwriter und ruft bei ihm an. Wahnsinn!
„Da sind Sie bei mir genau richtig!“ antwortete Johnny und es fiel ihm schwer, seine Aufregung im Zaum zu halten. „Als Ghostwriter bin ich auf so was spezialisiert, müssen Sie wissen! Ich habe schon viele solche Bücher verfasst!
„Sehr gut, junger Mann! Dann sind Sie unser Ghostwriter! Wenn Sie Ihre Sache gut machen, springen 500 für Sie raus. Ist das o.k?“
Johnny dachte nach. 500 Dollar? Wenn er jetzt Ja sagen würde, dann hätte er zumindest die Miete für diesen Monat verdient. Aber…
„Sorry, aber für 500 arbeite ich nicht! Wissen Sie, als Ghostwriter muss ich schon einiges an…“
„Sie arbeiten nicht für 500.000 Dollar?“ fragte die Stimme nach.
„Fü…, Fü… Fün…“ Johnny stotterte. „Gut! Aber nur, weil es Samuel Daalman ist!“
„Morgen früh um acht Uhr holt Sie ein Wagen ab und bringt Sie zu Herrn Daalman ins Büro!“

Johnny legte den Hörer auf. Mit zittrigen Händen goss er sich einen Cognac ein. War das sein großer Wurf als Ghostwriter?

Hund Batzi und sein neuer Zweibeiner

Von HundeFans am 7. März 2012 veröffentlicht

Ich bin eines Morgens aufgewacht, da standen plötzlich ganz viele Zweibeiner vor mir. Ich war noch recht jung und hatte noch nicht viel in meinem zarten Welpenalter erlebt, aber das kam mir schon etwas komisch vor. So viele Stimmen, ein paar dieser Stimmen kannte ich schon, auch habe ich schon mal den Einen oder Anderen beschnüffeln können. Das weiß ich genau, denn schließlich hab ich als Hund auch eine feine Nase. Eine dieser Stimmen konnte ich sogar sehr gut riechen und die Stimme hatte ich schon öfters gehört. Der Zweibeiner beugte sich zu mir hinunter und streichelte mir sanft über meinen kleinen Kopf. Ich war so begeistert darüber, dass ich mit meinem Stummelschwänzchen wild wedelte und tierisch die Hand abschleckte. Dann hat mich der Zweibeiner hochgehoben und mich auf den Arm genommen. Hui, ist das aber hoch. Naja, ich hoffte mal, dass auf mich gut aufgepasst wird, so als kleiner Hund hat man schließlich noch nicht allzu viel an Lebenserfahrung aufzuweisen. Aber der nette Mann hielt mich gut fest und ich fühlte mich auch schon gleich wohl bei ihm.

Ich, Hund Batzi ziehe um

Der nette Zweibeiner nahm mich dann auch mit zu sich nach Hause. Was für ein Spaß, meine erste Autofahrt. Irgendwie war es aber auch schon ein mulmiges Gefühl, weg von meinem alten Heim, auf in die weite Welt und dann auch noch in einem Auto. Die Aufregung und Geruckel waren dann doch etwas zu viel für mich und mein leckeres Hundefutter, das ich als Frühstück hatte, suchte sich seinen eigenen Weg und es landete, würgender Weise direkt zwischen Fahrer- und Beifahrersitz. Das war natürlich nicht ganz so toll, da es nun einen unplanmäßigen Stopp gab, damit mir eben nicht noch mehr Hundefutter hochkommt. Außerdem musste mein neuer zweibeiniger Freund ja erst mal das Auto schrubben. Aber ich bekam gar keinen Ärger, ganz im Gegenteil, ich wurde auf den Arm genommen und beruhigt. Nach dem ungeplanten Stopp, und nachdem meine Hundefutter Aktion aufgeputzt waren, ging es dann noch ein kurzes Stück per Auto weiter zu meiner neuen Bleibe. ich war schon mächtig gespannt, was mich wohl dort erwarten würde. Und meine Erwartungen wurden wahrlich übertroffen. Mein neues Herrchen hatte ein tolles Haus in dem ich nun rumtoben darf, aber das Beste an meinem neuen Heim war, es gab einen Garten, der war für mich, dem kleinen Hundewelpen, der mal eine stolze und große Dogge werden würde, noch so riesig groß, dass ich dachte, der Garten hört erst am Ende Horizonts auf. Und ich hatte meinen eigenen tollen Platz im Haus, mit einem flauschigen Hundekorb und es stand für mich schon ein Hundenapf mit dem allerfeinsten Hundefutter bereit. Hurra, ich bin im Schlaraffenland.

Cuba für Anfänger

Von Peter am 1. Februar 2012 veröffentlicht

Leseprobe aus meiner Homepage WWW.Heckflossl.de

Kuba für Anfänger
Oder wenn zwei “Gruftis” verreisen….

Wir sind zwei etwas ältere Herrschaften, fast 69 sie, fast 60 er. In diesem Alter wird man ja man mal schrullig, da laufen die Dinge etwas anders als bei den jungen, und oft müssen wir über uns selber lachen.

Erika kam eines Tages unvorhergesehen und plötzlich auf die Idee mich auf eine Flugreise einzuladen.
Eine Insel im Meer sollte es sein.
In die engere Wahl kam die Algarve, Sardinien, vielleicht Sizilien.
Mit Sardinien beschäftigten wir uns schon intensiver. Ost oder Westseite, Nord oder Süd? Denn die Windseite ist oft entscheidend für das Wohlbefinden. Wenn der Wind den Abfall und mehr ans Ufer treibt macht´s keinen Spaß mehr.
Ich hatte schon gute Erfahrungen mit Last-minutes Angeboten am
Flughafen München.
Als dann mal das Wetter passte, heizte ich meine 27jährige 550er Jamaha an und wir starteten einen Tagesausflug> vom tiefsten bayrischen Wald zum Flughafen München.
Das allein schon; die Stimmung, der Fahrtwind ist schon ein Erlebnis. Am Flughafen keinen Parkplatz suchen und danach ins glühende Auto steigen zu müssen. Das ist der Weg, das ist Urlaub.
Im Flughafen sehnen wir uns nach einem Kaffee. In einem großen Cafe
warten wir 10 min vergebens, dass uns eine der vielen Bedienungen
sieht. Also suchen wir uns was anderes und entdecken einen freundlichen Eismann mit ganz leckerem Eis.
Dann sind wir bei den last-minutes-Shops angekommen, schlendern so
durch die Angebote und gucken was es da so alles gibt.
Türkei 14 Tage fast 1000 Euro! (Vor 11 Jahren bin ich nach Side für 7 Tage und Halbpension für 500 D-Mark!)
Ägypten billig, Griechenland günstig, Kuba 1200 Euro…. Moment Mal..
Nach Kuba wollte ich immer schon mal, meinte Erika. “10 bis 12 Stunden Flug” räumte ich ein. Eine wenig freundliche Dame gab mühsam Auskünfte. “ Haben Sie einen Termin? Ohne Termin kann ich nicht nachschaun. Sie gab uns einen Prospekt.
Wir trinken eine Tasse Kaffee und gingen so manche Ziele durch.
Total unschlüssig schlenderten wir wieder durch die Reiseläden, ratschten hier und flachsten da ein bisschen rum, als ein Herr aus 10m Entfernung uns zurief. “ kann ich Ihnen helfen?”
Er gab sich redlich Mühe mit dem Thema Kuba. Das vierte Angebot, “ da hätte ich noch etwas besseres.” war ein 3 bis 4 Sterne Hotel mit Bungalows “al inklusive” mit 3 Restaurants zum separatem a la Carte-Essen für 960 Euro/14 Tage ab 25.6.2011. Also in gut 3 Wochen…
Wir beide haben noch keinen Reispass, keine Impfungen.
Der Herr meinte, wir könnten einen vorläufigen Reisepass erwerben,
das wird hier täglich praktiziert.
Wir mussten uns noch mal bei einem Capucino bereden, hier ging`s ja
nicht um einen Tagesausflug.
Also dann, wir tun es.
Wir buchten für 981,- Euro inkl. Reisekranken,- und rücktritts-versicherung einen Bungalow in Varadero. Besondere Impfungen seien
nicht erforderlich, meinte Herr Huber(Name geändert) von elfnachflug..( Name geändert)
Die Touristenkarte sei nicht im Preis enthalten. Die Kubanische Polizei stempelt kein Visum in den Reispass, um eventuell in Amerika keine Probleme zu bekommen. Die beiden Staaten mögen sich nicht besonders wie man weiß.
Die Tickets können wir uns per e-Mail herunterladen.
Mit diesen Information und der Buchungsbestätigung zogen wir von dannen.

Die nächsten Wochen waren irgendwie nur noch Kuba. Am nächsten Tag sagte mir die Dame auf der Gemeinde: “ Also der normale Reisepass dauert etwa 3 Wochen.
Das wird aber eng, weil auch noch 2 Feiertage dazwischen sind.( Christi Himmel-fahrt und Fronleichnam). Wenn das nicht klappt, brauche ich doch einen Expressreisepass für 91,- Euro. Einen vorläufigen Reisepass gibt es ohnehin nur noch in begründeten Einzelfällen.” Ein Schock, aber in diesen Apfel muß ich wohl beißen.
Dann zum Arzt. Dieser rät mit zu einer 4fach Impfung: Dyphtherie, Wundstarrkrampf, Thyphus, Hepatitis. Wir sollten sehr auf Hygiene achten wegen der Hypatitis-Gefahr. Vorsicht bei tagaktiven Mücken wegen des Dengue-Fiebers.
Macht 25,- Euro.
Erika ist nahe daran alles wieder abzublasen. Aber in Deutschland gibt es EHEC, woran Menschen sterben. Zecken hatte ich heuer schon 5, die können die Borelliose übertragen. Und und… Überredet, wir fliegen.
Die Wohnungen gleichen einem Schlachtfeld. Was man nicht alles braucht. Und das nur bis 20 Kilo. Immer wieder stehe ich mit und ohne Koffer auf der Waage.
Ganz wichtig: Mücken- und Sonnenschutzmittel mindestens 30er, Sakrotantücher für die Toilette, Seife, Handtuch, Bade- und Schnorchelzeug, Feuchttücher, Taschenlampe, Fliegenpatsche auch elektrisch, die Mücken hierzulande sind schon eine Aufgabe, da hochintelligent und heimtückisch; weiter Kohletabletten, Hollersaft, gegen Entzündungen, Paspertin gegen Brechdurchfall, Franzbranntwein gegen alles, Pferdesalbe bei Sonnenbrand und Muskel- und Gelenkschmerzen, Staucherfett – Desinfektion für Wunden und Insektenstiche, Augensalbe, Bepanthensalbe, Ohrenstöpsel, Q-tipps, Taschen- Küchentücher, ein angenehmes Hörnchen mit dünnem Leinentuch leistet unschätzbare Dienste während des langen Fluges und als Kopfkissenergänzung im Hotel – ich schlafe nicht gerne im Schweiß meines Vorgängers, Ray in der Tube, ich habe auch einen Katadyn-Wasserfilter aus meiner Rumänien-Hilfe-Zeit eingepackt um Zahnputzwasser etc. zu filtern. Es gibt auf Kuba nicht alles zu kaufen, also muß man etwas Fantasie walten lassen. Dann Kamera mit ausreichend Speicherkarten, Akkus und Ladegerät, auch für Handys nicht vergessen( auf Kuba sind Preapad-Handys nicht einzusetzen). Steckdosenadapter. Telefonieren ist generell sehr teuer, SMS über D1 kosten 33 Cent. Leichte Kleidung zum Wechseln und leicht zu waschen, starke kleine Leimklemmen und eine Schnur und eine Schere helfen beim Wäschetrocknen, auch habe ich ein Moskitonetz eingepackt, gute Badeklapperl und Wandersandalen sind wichtig, gute Kopfbedeckung und einen Regenponcho ( heißbegehrt auf Kuba) der auch über den leichten Nylon-Rucksack geht für Tagesausflüge, einen leichten verschließbaren Trinkbehälter, eine wasserdichte Einmalkamera, ein Rucksack als Handgepäck… Irgendwann glaubten wir alles zu haben. Aufsicht bei Haus und Wohnung, Blumen, Tiere Briefkasten, Testament, wichtige Überweisungen, Termine, Briefwechsel nicht vergessen, im Flieger läuft 10 Std. die Klimaanlage- also Sommerunterhemd, Seidenhemd, Weste darüber und leichte lange Hose sind da gerade richtig. Eine leichte Jacke für die Rückreise ins kalte Deutschland… Wir sind ca. 2 kg unter Limit, mit den Kräften nahe dran.

Die Hinreise

Bald gehts weiter ( siehe auch www.Heckflossl.de )

Der Griechische Entstehungsmythos

Von R.R. am 15. November 2011 veröffentlicht

Die älteste griechische Textpassage, die von der Entstehung der Welt und der Hierarchie des Götterhimmels berichtet, ist aller Wahrscheinlichkeit nach im Jahre 700 v. Chr. auf Papier gefasst worden. Dieser Text wurde von Hesiod, einem Schreiber, verfasst und er nannte sein Werk “Theogonie” welches die Hierarchie im Olymp beschreibt. Im Sinne der Theogonie existierten am Anfang das Chaos, die Erdgöttin Gaia und Eros. Das Chaos gebar das Erebos ( die Finsternis und Nacht ), Gaia den Uranus ( die Himmelskugel ) und den Pontos ( das Meer ). Die ersten vermählten Götter waren Gaia und Uranus. Aus ihrer Vereinigung entstand Kronos der seinen Vater entmachtete und neuer Herrscher des Olymps wurde. Er vermählte sich mit seiner Schwester Rhea, doch schon bald fürchtete er sich davor das seine eigenen Kinder ihm Thron streitig machen könnten. Um seinen Platz zu sichern, beschloss er all seine Kinder zu verschlingen. Der mütterliche Instinkt brachte Rhea dazu sich den Plänen ihres Gatten in den Weg zu stellen. Es gelang ihr, einen ihrer Söhne, den Gott Zeus, zu retten, indem sie Kronos mit einem in ein Tuch gewickelten Stein täuschte. Mit der Zeit wurde Zeus stark genug um seinen Vater zu stürzen. Mit einem Zaubertrank und einem Trick konnte Zeus den Kronos dazu bewegen seine Geschwister wieder freizulassen. Angefeuert von seinem Sieg hetzte er seine Brüder und Schwestern auf, an Kronos und den Titanen für ihre Gefangenschaft Rache zu üben und so folgten sie ihm bis zum Himmelstor in den Olymp. Mithilfe ihrer mächtigen Verbündeten, bestehend aus den Hunderarmigen und den Zyklopen, besiegten die Götter die Titanen. Die Titanen wurden aus Vergeltung in den Tatarus verbannt wo die Hundertarmigen über sie wachten. Der Krieg mit den Titanen hielt ganze 10 Jahre lang an. Als die Götter siegten, teilten sie untereinander die Herrschaft über die Welt und der Gaben auf.