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Das erste Mal

Von Gentledom am 30. Juni 2010 veröffentlicht
Thema: Erotik

 

Mein erstes Mal liegt nun bald neun Jahre zurück, aber wie immer bei intensiven Erlebnissen vergisst man es nie wirklich. Mit 22 war ich als sexueller Spätzünder gerade dabei, alles zu entdecken. Dann trat sie in mein Leben. Erst diese Frau, die es nur kurzzeitig tat und damit verbunden auch das Wissen über meine Neigung. Wir lernten uns in meiner damaligen Lieblingsbar, dem All About Eve in Bielefeld, an einem Sonntagabend kennen. Wie so oft war ich mit meinem damaligen Mitbewohner noch etwas unterwegs. Ich flirte seit jeher recht gerne und sie war eine sehr interessante Frau, humorvoll, schlagfertig, dunkle lange Haare, grüne Augen, schlank, hochgewachsen und mal wieder einige Jahre älter als ich. Sie wurde von einem Mann in ihrem Alter recht vehement angebaggert und wir bauten einen Blickkontakt auf. Von wem die Initiative ausging, kann ich nicht mehr sagen, aber man merkte, dass sie von ihm bereits sehr genervt war. Dieser Typ verschwand kurz zum Zigarettenautomaten und ich dachte mir: Du hast nichts zu verlieren, also sprich sie an. Ganz planlos kam ich zu ihr und meinte nur, nun ich könnte deine Rettung sein, setz dich doch einfach mit zu uns, schlimmer kann es kaum noch werden für dich, sie lachte und meinte nur, dass ich damit wohl recht hätte. Gesagt, getan, saßen wir nun zu dritt an der Bar und mein Mitbewohner war klug genug, sich nach einiger Zeit unter dem Vorwand, er müsse für seine Staatsprüfung lernen, zurückzuziehen.

Es war von Anfang an ein irgendwie besonderer Flirt. Wir verstanden uns gut und tauschten Nummern aus, um uns zwei Tage später wieder zu sehen. Auch das zweite Treffen am Dienstag verlief vielversprechend, wobei ich merkte, es läuft eher auf eine Affäre hinaus. Ich fand und finde eine solche Affäre nicht verwerflich, solange man ehrlich miteinander umgeht. Mich reizten vor allem ihre Schlagfertigkeit und ihr Humor. Da ich wohl auch ihr Interesse geweckt hatte, lud sie mich für den Freitag zu sich nach Hause ein.

Endlich war der Freitag gekommen. Wie man es macht, packte ich das Nötigste, sprich Stadtplan (Navis gabs damals noch nicht), Zahnbürste und Kondome in die Jackentasche und fuhr rechtzeitig los, um ja pünktlich zu sein. Es war eine herzliche Begrüßung und danach erfolgte die obligatorische Wohnungsbesichtigung. Alles sah sehr schön, aber eben ganz „normal“ aus. Bis auf das Schlafzimmer zeigte sie mir alle Räume, danach setzten wir uns ins Wohnzimmer. Wie schon bei den ersten beiden Treffen scherzten wir viel, doch eines fiel mir auf: Ihr Wohnzimmer war komplett aus Glas und Aluminium, sehr stylisch, aber wegen meiner eigenen Erfahrungen war mein zweiter Gedanke, das ist sicher schwer sauber zu halten. Jedoch etwas wollte nicht so recht ins Zimmer passen: Ein riesiger massiver dunkler Eichenschrank. Wie es meine Art ist sprach ich genau dies an und meinte: „Kompliment an deine Wohnung, die ist echt sehr stylisch, aber der Eichenschrank ist ein absoluter Stilbruch, wie kam es denn dazu?“ Sie antwortete ohne mit der Wimper zu zucken, es sei ihr Spielzeugschrank. Neugier ist das, was einen in solchen Momenten antreibt und Spielzeug hörte sich interessant an. Es könnten Gesellschaftsspiele, aber eben auch Sexspielzeuge sein. Also gab ich zu verstehen, dass ich doch neugierig wäre auf dieses „Spielzeug“. Wir standen auf und gingen zum Schrank, ich stand recht mittig davor, sie stand dabei leicht links von mir und öffnete beide Türen.

Ich habe leider kein Bild von meinem Gesichtsausdruck, aber im übertragenen Sinne war mir in diesem Moment wohl die Kinnlade runtergefallen und ich war kurzzeitig sprachlos. Ich kannte zwar schon Vibratoren und ähnliches Sexspielzeug aber nun wurde ich mit Fesseln, Peitschen, Rohrstöcken, Pumpen, Riesendildos, Masken und noch vielem mehr konfrontiert. Ich drehte mich in diesem Moment zu ihr um und fragte direkt: „Machst Du das beruflich?“ Ja ich muss es zugeben, ich hatte damals eine Menge Vorurteile und bei dieser Masse an Spielzeug war ich doch mehr als erschlagen. Sie lachte laut und meinte nein, das sei ihr rein privates Vergnügen. Da ich nicht viel zur Unterhaltung beisteuern konnte, hörte ich erst mal nur zu. Sie erzählte mir von ihrer Neigung und dass sie schon lange als Herrin dieser Lust frönt. Ich hörte neugierig zu wobei, ich mir nicht vorstellen konnte, dass ich mich von ihr mit diesem Wissen fesseln lassen würde. Aber es entwickelte sich alles anders. Sie sprach davon, dass niemand hundertprozentig dominant oder auch devot ist, jeder trage beide Seiten in sich und sie führte weiterhin aus, dass sie auch eine kleine devote Seite hätte und jemanden suchen würde, mit dem sie diese Seite ausleben könnte. Ich war etwas ungläubig. Warum sollte sich eine Frau, die anscheinend viel Erfahrung hat und nach eigenen Worten in der Szene recht aktiv ist, jemanden wie mich suchen? Ich war gut zehn Jahre jünger als sie und hatte von diesem Bereich keinen blassen Schimmer. Nun, bei diesem Thema wurde sie etwas ernster und erzählte mir, dass sie in der Szene nicht als Switcherin gelten wolle und von daher jemanden suche, der mit dieser Szene so gar nichts zu tun hat, aber bei dem sie das Gefühl habe, er würde diese Rolle dennoch gut ausfüllen können. Sie wolle nur jemanden mit dem sie mal wieder dieses Gefühl erleben könnte schwach zu sein, dies hatte sie seit Jahren nicht mehr und es würde sie reizen, es für eine Nacht zu erleben. Sie hatte aber große Angst davor, als Herrin nicht mehr so akzeptiert zu werden, wenn die Leute wüssten, dass sie auch devot sein kann. Ich konnte mit dem Herrin, Switcher und Sklavin nicht viel anfangen, fühlte mich aber sehr geschmeichelt, auch wenn ich skeptisch blieb. Der Gedanke jedoch diese selbstbewusste attraktive Frau zu dominieren reizte mich immer mehr. Wir standen noch länger vor diesem ominösen Schrank, ich fragte sie alles Mögliche, wofür braucht man dieses wofür jenes, und sie erklärte mir alles ganz in Ruhe. Ich schaute mich im Zimmer um und dachte mir sofort, nun diese Möbelstücke sind nicht ganz umsonst hier und einige davon haben wohl eine andere verstecktere Funktion als ich im ersten Moment angenommen hatte, und als ich sie fragte warum Glas und Aluminium, das sei doch so schwer sauber zu halten, lachte sie mal wieder nicht böse, aber schon herzhaft und meinte, sie habe zwei Sklaven, da müsse sie sich nicht drum kümmern. Inzwischen war es schon recht spät geworden und mein Kopfkino war sehr aktiv, jedoch war alles so unerwartet, dass ich erst mal in Ruhe darüber nachdenken wollte. Wir verabredeten uns also für den kommenden Mittwoch am Ort des ersten Kennenlernens. Mittwoch ging alles ganz leicht. Ich war mir sicher es würde mich reizen und sie schien darüber erfreut zu sein, daher sollte nun am kommenden Freitag mein „erstes Mal“ sein. Jedoch erklärte sie mir vorher noch einiges, was ihre Tabus sind, was Mayday in diesem Kontext bedeutet und worauf ich achten sollte bei dem ein oder anderen Gegenstand, eben ein kleiner Kurs in saftey first.

Ich fuhr wie schon am Freitag davor zu ihrer Wohnung, wieder öffnete diese Frau die Tür, aber diesmal war alles anders. Sie trug einen schwarzen Seidenmorgenmantel und bat mich sehr höflich, aber nicht so herzlich wie sonst herein. Der Morgenmantel war nicht sehr lang und auch oben war er nicht eng angelegt, ich sah ihre halterlosen Strümpfe und die Spitzen des roten BHs. Sie hatte alles vorbereitet. Eigentlich hätte es romantisch sein sollen, so viele Kerzen und ein angenehmer Duft, der den Raum erfüllte. Es war anders, jedoch sehr knisternd. Ich fühlte mich etwas unsicher, denn ich hatte sexuell noch nicht so viel Erfahrung und nun wurde von mir eine Rolle erwartet, in der sich der andere bestens auskennt, ich aber so gar nicht, wenn man von der theoretischen Einführung am Freitag und Mittwoch absah. Zum Glück verfügte ich schon seit relativ jungen Jahren über ein sehr selbstsicheres Auftreten, was in diesem Moment sicher einiges von meiner Unsicherheit überspielt hat. Wir waren nun im Wohnzimmer angekommen. Sie schenkte mir einen Sekt ein, für sich selber hatte sie aber kein Glas und nachdem sie dieses getan hatte, kniete sie sich neben den Tisch. Ich bedankte mich und setzte mich innerlich immer noch etwas unsicher auf das Sofa. Neben dem Sektglas lagen ein Halsband und eine Peitsche. Ich trank einen Schluck und betrachtete diese schöne Frau. Sie schaute zu Boden, was ich sehr schade fand, aber in dem Moment wurde mir auch klar, ich will sie und zwar genau so, wie sie gerade ist. Ich nahm das Halsband und stand nun direkt vor ihr. Das Anlegen des Halsbandes hatte zu jenem Zeitpunkt noch keine zentrale Bedeutung für mich, es war damals in meinen Augen ein reines Accessoire. Ohne viel nachzudenken, versuchte ich ihr also das Halsband anzulegen. Dass das Stehen vor und nicht hinter der Frau unglücklich war, merkte ich erst dabei. Sie half mir, indem sie ihre langen dunklen Haare hochhob und ihren Kopf noch etwas weiter nach unten senkte. Als ich ihr endlich das Halsband angelegt hatte drückte sie sich kurz an meinen Körper, was in der Position dazu führte, dass sie meine Erregung gespürt haben muss. Nachdem ich nicht mehr über sie gebeugt war, schaute sie kurz zu mir auf und sagte: „In dieser Nacht gehöre ich Dir“, danach senkte sie wieder ihren Kopf. Zum einen klang es für mich irgendwie klischeehaft, aber auf der anderen Seite hatte ich das Gefühl, es wäre ein ernsthaftes Versprechen. Ich schaute sie an und es erregte mich zu wissen, dass sie nun „mein“ war. Ich streifte ihren Morgenmantel ab und streichelte ihr über das zarte Gesicht, griff ihr unters Kinn, um ihren Blick zu mir zu richten und küsste sie. Aber was nun? Was ich mit ihr machen könnte, solange sie kniet, war mir damals noch nicht so klar, aber ich kannte ja den Spielzeugschrank und ging also zu ihm – er war von ihr bereits vor meinem Eintreffen geöffnet und mit Seidentüchern umhangen worden – und entnahm einen Rohrstock und eine kleine Peitsche sowie einen Vibrator. Auf dem Weg zurück streifte mein Blick die geöffnete Tür zum Schlafzimmer und ich sah vier Lederfesseln auf dem Bett und in der Mitte eine Rose liegen. Mir war bewusst, dass sie sich wünschte ans Bett gefesselt zu werden, aber nun sagte ich mir, sie ist doch „mein“, also sollte ich zwar ihre Wünsche beachten, jedoch erst mal an meine eigenen Wünsche denken. Daher trat ich vor sie, ließ meine Hose runter, griff ihr in die Haare und führte ihren Kopf zu der Stelle, an der ich eine Frau am liebsten spüre. Sie liebkoste mich sanft, das reichte mir aber nicht, ich wollte sie ganz spüren und drückte ihren Kopf immer mehr an mich heran. Ich spürte die Kontrolle und es erregte mich sehr, sie ohne zu fragen einfach so zu benutzen. Doch ich wollte mehr erleben, also zog ich mich wieder komplett an, griff ihr unter die Arme, damit sie aufstand und führte sie zum Schreibtisch. Dort entblößte ich sie und ließ sie vorne übergebeugt stehen. Die Hände auf dem Schreibtisch, die Beine waren schon leicht gespreizt und sie schien ein leichtes Hohlkreuz zu machen. Ich gab ihr einen Klaps auf den Hintern und schaute mit den Fingern nach, wie erregt sie war. Dort spürte ich, wie sehr es ihrem Körper gefallen musste. Eine Kerze stand in der Nähe. Es bot sich an diese zu nutzen und Wachs auf ihren Körper zu träufeln, sie aber bat mich, das bitte nicht hier zu tun, da das Wachs dabei sicher auf den Boden kommen würde und das besser im Bett zu praktizieren sei, was natürlich einleuchtete. Also holte ich nun die kleine Peitsche und den Rohrstock, um zu sehen wie sie darauf reagierte. Ich fand es interessant, wie sie den nun folgenden Schmerz in Lust umwandelte, ein Vorgang der mich bis heute fasziniert. Ich merkte, wie sie sowohl die Schläge als auch verbale Erniedrigungen immer mehr erregten, aber dieser Effekt war nicht nur bei ihr, sondern auch bei mir vorhanden. Ich befreite mich von meiner Kleidung, dabei zog ich aus irgendeinem Grund den Gürtel schnell aus der Hose. Ich sah dabei wie sie etwas zuckte, wohl wegen diesem Klang und kam auf die Idee, den Gürtel als Schlaginstrument zu testen. Erst ein, zwei Schläge in die eigene Handfläche, um ihre Reaktion zu sehen und dann schlug die Schlaufe des Gürtels, den ich an beiden Enden festhielt, auf ihrem Po auf. Es war ein stumpfer schöner Klang, als er auf ihrem Po auftraf, ganz anders als der Rohrstock oder auch die kleine Peitsche. Ich setzte mich auf den Schreibtischstuhl und befahl ihr, mich nun erst mal zu befriedigen. Sie gab sich große Mühe und ich lehnte mich zurück und genoss ihre Hingabe. Es war das erste Mal, dass ich ohne vorher zu fragen, im Mund einer Frau kam. Es gehörte nicht zu ihren Tabus, also fragte ich nicht und nahm mir dieses Geschenk. Sie legte danach ihren Kopf auf meinen Oberschenkeln ab und ich streichelte ihr übers Haar. Es tat einfach gut, aber da waren ja noch das Bett und die Fesseln. Ich bedankte mich mit einem kurzen, aber ernst gemeintem „Danke“ bei ihr für dieses schöne Verwöhnen. Im gleichen Moment überlegte ich dann, ob es überhaupt richtig war, „Danke“ zu sagen, aber als sie sich noch etwas enger an mich kuschelte, waren diese Gedanken auch schon wieder verflogen. Es fiel mir schwer, die Überleitung zu bekommen, dieses harte Spiel und nun dieses sanfte Anschmiegen. Aber wie nun ins Schlafzimmer kommen, wo eine neue Erfahrung auf mich warten könnte? Ich machte es mir leicht und sagte ihr: „Steh auf und leg dich auf das Bett“, sie stand auf und tat, was ich ihr befohlen hatte, mit Worten zu führen war ein ganz anderes Gefühl in diesem Moment. Nun lag sie auf dem Bett und neben ihr lagen die Fesseln, jedoch fesseln, nein, das Führen mit Worten hatte in diesem Moment einen größeren Reiz. Ich fing an ihr Befehle zu erteilen, erst: „Spreiz die Beine“, dann: „Schließ die Augen“ und im Anschluss: „befriedige Dich selber“. Zu sehen, wie sie das alles tat, gab mir ein Gefühl von Macht, aber auch das Gefühl, etwas zurückgeben zu wollen. Mir war klar, sie wünschte sich die Fixierung. Ich fixierte langsam erst das eine, dann das andere Bein, dann den linken Arm und nach einer Weile, als ich gerade merkte, die Selbstbefriedigung kam zu einem Höhepunkt, ergriff ich ihre Hand, drückte ihre Finger kurz, aber intensiv in sie hinein, bevor ich die Hand nach oben führte, um auch diese zu fixieren. Einen weiteren Spannungsbogen aufzubauen kam mir damals noch nicht in den Sinn, also legte ich mich auf sie und nahm sie, ich wollte ihre Lust spüren und ihre Lustlaute hören. Sie stöhnte leicht auf, als ich in sie eindrang und flüsterte mir ins Ohr: „Danke mein Herr.“ Dieses mein Herr war sehr ungewohnt für mich und ich konnte es damals nicht wirklich zuordnen. Ihr Stöhnen erregte mich noch mehr. Die Fesseln waren stabil, die Befestigungen am Bett massiv und sie war mir in diesem Moment ganz ausgeliefert, eine Chance, sich zu selbst zu befreien gab es nicht. Ich bewunderte sie, wir kannten uns noch nicht lange und auch nicht gut, aber sie gab sich mir auf eine Art und Weise hin, die sehr viel Vertrauen benötigt. Wir spielten noch die ganze Nacht zusammen. Mir machte es große Freude, ihre Lust zu spüren und meiner nachzugehen, ich fixierte sie auf allen Vieren, da ich so besser mit dem Kerzenwachs spielen konnte, aber auch weil mir diese Stellung mehr Spaß bereitet, und versuchte sie auch ohne Ketten im Zaum zu halten. Mal ließ ich mich verwöhnen, was nicht immer sexueller Natur war, mal versuchte ich neue Spielsachen. Nur einmal wollte sie mich testen und verweigerte sich einem Befehl. Als ich sie dann mit reiner Muskelkraft dazu „gezwungen“ hatte, es doch zu tun, schaute sich mich an und sagte: „Ja ich habe mich in Dir nicht getäuscht“, und lachte so wie sie es immer tat, nur eben in dieser Nacht nicht. Dieses Lachen führte mir eines vor Augen, sie hatte mich durch dieses erste Mal geleitet. Sie gab mir all die Möglichkeiten in die Hand. Auf manch eine Idee brachten mich sicher erst ihre Worte, auf andere ihre Gesten und die von ihr hergerichtete Umgebung trug wohl auch ihr Übriges dazu bei. Wer genau welchen Faden in dieser Nacht in seinen Händen hielt, ist eine gute Frage, aber eigentlich egal, weil wir beide zusammen am gleichen Werk arbeiteten und uns auch zusammen an diesem erfreuten.

Nach dem gemeinsamen Duschen am Morgen wurde alles wieder „normal“. Wir unterhielten uns am Frühstückstisch über die Nacht und warum man so etwas wohl macht, aber auch bei diesem Thema konnten wir es uns beide nicht verkneifen, den ein oder anderen Scherz zu reißen.

Wir spielten zwar nur einmal miteinander, dies bedeutete aber für sie wieder ein paar Jahre diesen Drang nicht mehr zu spüren und für mich, dass mir eine neue Welt erschlossen wurde und ich jemanden gefunden hatte, den ich über lange Zeit immer fragen konnte, wenn es für mich neue Dinge zu entdecken gab. Auf diesem Wege ein kleines Danke an meinen ehemaligen Mitbewohner, der sich zum passenden Zeitpunkt verdrückt hat. Wer weiß, wann ich sonst diese Seite an mir entdeckt hätte. Ich bin froh, sie entdeckt zu haben als ich Single war und nicht während einer Beziehung. Aber vor allem möchte ich mich bei ihr bedanken, bei ihr, die mir diese neue Welt eröffnet hat und die mir lange Zeit mit Ratschlägen zur Seite stand, wann immer ich die ein oder andere Frage hatte.

Die Geschichte wurde zuerst auf der Webseite Gentledom unter dem Link veröffentlicht.