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Gedicht: Schillers Kaffe

Von Poesie am 28. Oktober 2009 veröffentlicht
Thema: Poesie

Ein Mann der wie der Dichter hieß, die Tasse Kaffe stehen ließ.  Obwohl das Muntersein verließ und  auf Espresso man ihn verwies, war Schiller zu vergesslich doch, auch wenn es noch nach Kaffee roch, kroch aus dem Aufmerksamkeitsloch, der Gedanke an die Tasse, „Ach schon wieder ich sie stehen lasse, sobald ich einen Gedanken fasse“ klagt Schiller nun sich selber an. Der Kaffee der kalt werden kann, nicht mehr zum Trinken irgendwann.  Denn Schiller wird erst dann, wieder an die Tasse denken, Aufmerksamkeit dem Kaffee schenken, den Blick auf schwarzen Bohnentee dann lenken, wäre er nicht so verwirrt,  zu viel seniert, sich dabei geirrt, dass wenn man probiert sehr viel verliert, nein, was er verloren, sind Bohnen die im heißen Wasser schmoren. „Ist’s Eiskaffe halt“ will er sagen, “dann hör ich auf mich zu beklagen“ Kann das Problem dann fort hier tragen, sonst platzt mir hier noch ganz der Kragen. “Hör doch auf dich jetzt zu plagen“ sagt der Kaffe nun zu Schiller, „Seltsam ich dachte, du kannst nichts sagen, dacht e du wärest ganz ein Stiller“ „Nimm mich doch und wärm mich auf, in diesem Mikrowellenherd, dann hören wir zu Streiten auf, und ich ein guter Schluck sein werd“
 
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