Short Story

Kurzgeschichten mit Links

«  –  »

Liebe für 3.

Von Fiina am 22. August 2011 veröffentlicht
Thema: Sonstiges

Sie atmete die warme Sommerluft tief ein und wieder aus. Ihre langen hellblonden Haare trug sie offen. Sie umspielten ihre zierliche Gestalt und ihre blasse Haut. Eine leichte Priese kam auf und das Gras um sie herum kitzelte ihre nackten Beine und Arme. Und wieder atmete sie tief ein. Sie wollte diesen Moment fest halten, ihn mit der bloßen Hand packen und am liebsten einsperren..die leichte Priese wurde nun zu einem stärkeren Wind und ihre langen hellblonden Haare tänzelnten in der Luft. Milena, die da so reglos in der Wiese saß, öffnete ihre meeresblaue Augen und starrte vor sich hin. Auch als der Wind zu einem Sturm wurde, rührte sie sich nicht vom Fleck. Es begann zu regnen doch Milena spührte die Regentropfen nicht auf ihrer Haut. Es war, als wäre sie gar nicht hier. In einer anderen Welt. In einem anderen Universum. “Milena verdammt! Du wirst noch krank! Warum haust du einfach ab? Was ist nur los mit dir! Alle suchen schon nach dir!”, diese aufgebrachten Rufe ihrer Freundin nahm sie gar nicht wahr. Sie wollte es auch nicht. Sie hörte wie ihre Freundin zögerte und dann durch das hohe Gras auf sie zu ging. Sie hielt ihren Regenschirm über Milenas Kopf und schaute sie einfach nur an. Milena wusste das sie weinte, sie musste sie nicht ansehen oder sie hören um es zu wissen. Ihre Freundin packte sie am Oberarm und zog Milena zu sich hoch. “Milena verdammt ich bin es Rita!” Rita’s lange braune Haare waren vom Regen ganz lockig und verwuschelt geworden und die sonst so perfekte Rita sah aus, als hätte sie wochenlange nicht geschlafen oder gegessen oder sonst irgendetwas. Rita sah Milena in ihre wunderschönen blauen Augen, die so viele Jungen schon den Kopf verdreht hatten. Ihr Kinn war bockig nach vorne gschoben und doch sah sie, sie fragend an. Als würde sie auf eine Antwort warten. Was dann genau geschah wusste Milena nicht mehr. Sie konnte sich nur noch an aufgeregte Stimmen und an diese nicht enden wohlende Dunkelheit erinnern. Die Dunkelheit schien ihren Körper gefangen zu haben. Und dann öffnete sie die Augen. Sie sah in warme Braune Augen die sie von oben herab anschauten. Diese Augen hatten geweint, dass sah sie sofort. Milena versuchte zu sprechen, aber sie konnte nicht. Die braunen Augen waren noch immer da, als Milena ihre eigenen Augen wieder schloss. Schmerzhaft erinnerte sie sich an alles. Sie, war Schuld, warum diese braunen Augen, die David gehörten, geweint hatten. Sie ganz allein sie war schuld. Nun wünschte Milena sich zurück, zurück in die Dunkelheit. Ob Kevin auch hier sein würde ? Wieder öffnete sie ihre Augen. Langsam drehte sie ihren Kopf auf die linke seite. Da war er, David, und sah sie an. Eine Träne kullerte seine Wange hinab, aber das stöhrte ihn nicht. Er lächelte vor Freude das sah Milena ihm an. Dann drehte sie denn Kopf auf die rechte Seite. Und da saß auch Kevin. Unter seinen Augen waren tiefe Augenringe zu sehen und auch ihm war anzusehen, dass er geweint hatte. ..Langsam öffnete Milena den Mund. “Ich hatte Freunde, ich hatte wunderbare Eltern, ich war eines der beliebtesten Mädchen auf meiner Schule. Doch war ich niemals glücklich.” Etwas fehlte mir in meinem Leben. Doch ich wusste nicht was es war. Diese Lücke ließ sich nicht schließen in meinem Herzen, was ich auch tat. Und dann, trattet ihr in mein Leben…….Fortsetzung folgt.