Short Story

Kurzgeschichten mit Links

Deutschlandbetrachtungen eines Auswanderers

Von Ali Hadschi Halef am 16. März 2011 veröffentlicht

Ein Deutscher in Kanada

Quebec, 15. Mars 2011

Buchvorstellung von Jorg Lachance, Quebec/Canada

Unter dem Arbeitstitel “Made in Germany” entsteht derzeit ein interessantes Buch, geschrieben von Jörg Lachance im „Exil“ in Kanada.

In diesem kurzweiligen und informativen Buch beschreibt Jörg Lachance aus der Ferne, wie sich die Lage in Deutschland aus den Augen eines Auswanderers entwickelt.

Der Autor versucht auf vielfältige Art und Weise, positive Denkanstöße zum Thema Deutschland und die Deutschen darzustellen.

Von der historischen Entwicklung mit großen Namen, wie Albert Einstein, Albert Schweitzer, Bach und Beethoven über die industrielle Entwicklung mit großen Namen wie BMW, Mercedes Benz und  Ferdinand Porsche bis hin zu großartigen Ärzten wie Albrecht von Graefe oder Ernst Ferdinand Sauerbruch wird die deutsche Entwicklung betrachtet.

Hauptaugenmerk aber liegt auf den aktuellen Konstellationen der Politik und den damit verbundenen Auswirkungen auf Otto Normalverbraucher.

Grundtenor und roter Faden in diesem Buch sind die derzeitigen Zustände in Deutschland.

 

Leseprobe aus dem Text im Kapitel VI:     Lieb`  Vaterland … magst „ruhig“ sein?!?

Dank immer neuer Technologien und Errungenschaften wird die Welt immer kleiner, und neben Google, Twitter, Facebook und anderen Hightech-Verbindungen besinnt man sich in Deutschland dann wieder der deutschen Sprache.

Jawohl!  … die Deutsch-Offensive ist angesagt!

Denn nicht nur Guido Westerwelle und Günther Oettinger, auch Peter Ramsauer stehen mit der englischen Sprache auf Kriegsfuß und so sollen auf Geheiß des Ministers im Verkehrsministerium alle „Anglizismen“ abgeschafft werden.

Anglizismen, Herr Ramsauer, kommt übrigens aus dem Lateinischen …

aber macht ja nix!!!

Es ist doch auf eine Art und Weise ganz schön, dass dann aus „Travel Management“ wieder Reiseplanung wird und aus „Task Forces“ wieder Arbeitsgruppen werden.

Lassen wir uns also überraschen, ob wir Deutschen so dem internationalen Wettbewerb standhalten oder gar Paroli bieten können.

 

Das kurzweilig und humorvoll, stellenweise ironisch geschriebene Werk wird sich von Anfang bis zum Ende spannend lesen, da man als deutscher Leser eigentlich seine eigenen Gedanken zur Politik, dem Leben und allen Höhen und Tiefen unserer Zeit wiederfindet.

Das Buch ist derzeit noch unter Mitarbeit des Fotografen Wolfgang Beyer, des Karikaturisten Dirk Müller und des Lektors Wolfgang Lorenz in der Endbearbeitung.

Nach Abschluss dieser Arbeiten wird der Erstdruck 2011 in der BoD Druck- und Verlag GmbH Hamburg-Norderstedt erfolgen.

Lassen Sie sich überraschen, wir informieren über den Verkaufsstart!

Lektorat Lorenz

Tower-Touch

Von eliterator am 23. Juni 2008 veröffentlicht

Noch bis vor kurzem war ich überzeugt, dass der Fernsehturm allen gehört. Schon seit ich denken kann, grüßt mich der freundliche – von den Berlinern angeblich Telespargel genannte und im Russisch-Unterricht als Telebaschnija verunglimpfte – Riese von der anderen Seite des Alexanderplatzes. Von seiner Kuppel, auf der im Sonnenschein ein blitzendes Kreuz prangt – was übrigens den Architekten beinahe in den DDR-Knast gebracht hätte – konnte das DDR-Kind mit einem lachenden und einem weinenden Auge zum ersten Mal den Westen sehen. Rüber machen konnte der potenzielle kleine Republikflüchtling vom Fernsehturm aus allerdings nicht. Die Scheiben waren zwar durchsichtig aber nicht durchlässig.

Ich weiß natürlich nicht mehr, wie das früher wirklich war – zwar soll damals alles allen gehört haben, aber man durfte den ollen DDR-Chefs ja auch nicht alles glauben – jetzt jedenfalls gehört der Fernsehturm ganz sicher nicht mehr allen, sondern der Deutschen Telekom.

Schon der hässlich rosarotmargentafarben-grauweiß-gekästelte Fußballkopf, den man unserem Fernsehturm im Sommermärchensommer aufgesetzt hatte, hätte mich stutzig machen sollen. Aber ich war damals wohl zu trunken von der schwarz-rot-goldenen Partystimmung, als dass ich mir um diese Verschandelung Gedanken machen konnte. Die Meter hohen Metallzäune, die den Fernsehturmfuß einsperren, hatte ich immer als gegeben hingenommen.

Weiter geht’s auf http://eliterator.blog.de