Gedicht des Diamanten
Von Edelsteinsucher am 18. Oktober 2009 veröffentlichtViele Edelsteine waren im Land,
von dem nur wenig war bekannt,
nur dass man zur Liebe sich verband,
mit einem Diamanten an der Hand,
dieser golden eingebunden
in einem Ring, der sich gewunden,
um den Finger, sollt er als Verbunden,
für Lieb’ und Freude geltend sein.
Zwar war er klein der Stein im Ring,
doch groß das Herz, das an ihm hing.
Viele Edelsteine waren im Land,
nur ein kleiner auf der Hand,
die andren wohnten noch im Gestein,
verborgen war noch dessen Schein.
Doch eines Tages sich hin gesellte,
der Juwelier die etwas bestellte,
aus dem Steinbruch frisch gefunden,
andre Steine, die als Ring gebunden.
Nach Tagen war der Steinbruch leer,
jeder Edelstein war jetzt wer,
auf Halsketten und Ringen,
glänzten sie sehr und hingen,
an allen Blicken die sie fingen.
Herzensfreuden sie zum Singen bringen,
als Schmuckstück edel und geschliffen,
sie viele Augen tief ergriffen.
Im leeren Steinbruch, sehr sehr tief,
ein kleiner Rohdiamant dort schlief,
er war froh ganz roh zu sein,
und kein eitler Edelstein.
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