Short Story

Kurzgeschichten mit Links

Gedicht: Schillers Kaffe

Von Poesie am 28. Oktober 2009 veröffentlicht

Ein Mann der wie der Dichter hieß, die Tasse Kaffe stehen ließ.  Obwohl das Muntersein verließ und  auf Espresso man ihn verwies, war Schiller zu vergesslich doch, auch wenn es noch nach Kaffee roch, kroch aus dem Aufmerksamkeitsloch, der Gedanke an die Tasse, „Ach schon wieder ich sie stehen lasse, sobald ich einen Gedanken fasse“ klagt Schiller nun sich selber an. Der Kaffee der kalt werden kann, nicht mehr zum Trinken irgendwann.  Denn Schiller wird erst dann, wieder an die Tasse denken, Aufmerksamkeit dem Kaffee schenken, den Blick auf schwarzen Bohnentee dann lenken, wäre er nicht so verwirrt,  zu viel seniert, sich dabei geirrt, dass wenn man probiert sehr viel verliert, nein, was er verloren, sind Bohnen die im heißen Wasser schmoren. „Ist’s Eiskaffe halt“ will er sagen, “dann hör ich auf mich zu beklagen“ Kann das Problem dann fort hier tragen, sonst platzt mir hier noch ganz der Kragen. “Hör doch auf dich jetzt zu plagen“ sagt der Kaffe nun zu Schiller, „Seltsam ich dachte, du kannst nichts sagen, dacht e du wärest ganz ein Stiller“ „Nimm mich doch und wärm mich auf, in diesem Mikrowellenherd, dann hören wir zu Streiten auf, und ich ein guter Schluck sein werd“
 
Admin vom Poeten Log,
gedichtet für short-story  info

Gedicht des Diamanten

Von Edelsteinsucher am 18. Oktober 2009 veröffentlicht

Viele Edelsteine waren im Land,
von dem nur wenig war bekannt,
nur dass man zur Liebe sich verband,
mit einem Diamanten an der Hand,
dieser golden eingebunden
in einem Ring, der sich gewunden,
um den Finger, sollt er als Verbunden,
für Lieb’ und Freude geltend sein.
Zwar war er klein der Stein im Ring,
doch groß das Herz, das an ihm hing.

Viele Edelsteine waren im Land,
nur ein kleiner auf der Hand,
die andren wohnten noch im Gestein,
verborgen war noch dessen Schein.

Doch eines Tages sich hin gesellte,
der Juwelier die etwas bestellte,
aus dem Steinbruch frisch gefunden,
andre Steine, die als Ring gebunden.

Nach Tagen war der Steinbruch leer,
jeder Edelstein war jetzt wer,
auf Halsketten und Ringen,
glänzten sie sehr und hingen,
an allen Blicken die sie fingen.
Herzensfreuden sie zum Singen bringen,
als Schmuckstück edel und geschliffen,
sie viele Augen tief ergriffen.

Im leeren Steinbruch, sehr sehr tief,
ein kleiner Rohdiamant dort schlief,
er war froh ganz roh zu sein,
und kein eitler Edelstein.
 
Gedichtet vom Admin des Poeten Logs,
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