Von martita am
20. Oktober 2011 veröffentlicht
Es war einmal ein kleiner Held, der vor nichts Angst hatte und der jedem helfen wollte. Sein Name war Dragomir. Er war unsterblich und lebte über Generationen hinweg. Er war viel stärker als seine Kameraden, somit hat er sich von allen anderen unterschieden und er wurde in seiner Stadt durch verschiedene Rettungsaktionen berühmt. Als es zu Unfällen kam oder auch kleineren Einsätzen, war er immer bereit und zur Stelle. Ob eine Katze vom Baum zu retten, oder jemanden vom brennenden Haus zu retten, war für ihn kein Problem.
Doch mit der Zeit ging alles voran und mit der Entwicklung von verschiedenster Technik waren die Rettungsaktionen nicht mehr so einfach wie früher. Es gab jetzt Autos und andere Maschinen, die ein viel größeres Ausmaß an Schäden und Verletzungen mit sich gebracht haben. Dragomir war jetzt auch an die neueste Technik angewiesen und obwohl er unsterblich gewesen ist, musste er auf sie zurückgreifen. Dies hat ihm viel erleichtert, somit har er zum Beispiel bei einem Feuer einen feuerfesten Anzug getragen, eine Leiter oder ein Feuerwehrauto benutzt. Bei Autounfällen war die modernste Technik ebenfalls von Vorteil, denn ein Plasmaschneider konnte die Karosserie aufschneiden und den Verletzten schneller aus dem Auto zu bringen. Die Jahre verliefen und Dragomir war ein Held der Menschen noch über lange, lange Zeit bis etwas passierte, was niemand sich erdenken konnte. Bei einem Brandeinsatz wurde Dragomir natürlich gerufen und es sollte ein Tag wie immer sein. Der Held der Menschheit lief in das brennende Haus hinein um eine ältere Dame herauszuholen. Die Frau konnte er noch herausbringen, doch unerklärlicherweise ist Dragomir zurück in das Gebäude gerannt und kam nie wieder aus dem brennenden Haus heraus.
Niemand kann sich erklären was der Grund dafür war, und Dragomir wurde auch nie gefunden. Es scheint so, als ob er verschwunden wäre, doch man kann es nicht erklären. Es war der letzte Tag, an dem Dragomir gesehen wurde. Nichtsdestotrotz wird Dragomir in unseren Köpfen als der Held der gesamten Bevölkerung bleiben, weil er ein großes Herz über hunderte von Jahren hatte.
Von Halogenlicht am
30. Juni 2010 veröffentlicht
Es war schon ziemlich spät, aber Lena hatte keine Lust schon wieder ins Bett zu gehen und auf den nächsten Tag zu warten, sie war wie so oft, noch gar nicht müde. Stattdessen machte sie es sich in ihrem Zimmer gemütlich und freute sich darauf, ihr spannendes Buch weiter lesen zu können. Sie wusste genau, dass ihre Mutter es gar nicht gerne sah, wenn sie so spät noch ein Buch las, zumindest schien es Lena so, als ob ihre Mutter es nicht gerne sah. Aber die Geschichte war einfach zu spannend, so dass sich Lena jeden Abend auf die Fortsetzung freute. Immer wenn sie las, vergaß sie die Welt um sich herum und alles schien so einfach.
Ob ihre Mutter wusste, dass sie immer heimlich unter der Bettdecke mit Taschenlampe las? Wahrscheinlich wusste sie es, aber tolerierte es, weil sie es in ihren jungen Jahren wohl auch nicht anders gemacht hatte. Lenas Mutter wusste, dass das Lesen vor dem Schlafen gehen die Fantasie für Träume anregen konnte und die Gedanken für den nächsten Tag positiver erscheinen ließ.
Lena machte sich für ihr Bett fertig und wünschte ihren Eltern eine gute Nacht. Ins Bett gekrochen, machte sie die Taschenlampe an und schlug ihr Buch auf. Es handelte von einem Jungen, der etwa in ihrem Alter war. Sie bewunderte diesen Jungen und beneidete ihn um seine Abenteuer die er bestehen durfte. Fast schon empfand sie kleine Schmetterlinge im Bauch, wenn sie von ihm las, er war so mutig und gleichzeitig auch so feinfühlig und intelligent. Er war sehr hübsch, zumindest das was Lena in ihrer Geschichte über den Jungen las, empfand sie als hübsch, die Jungs in ihrer Klasse waren da anders. Vielleicht verstanden sie einfach noch nicht so viel vom Leben wie der Junge in Lenas Buch. Die Jungs aus ihrer Klasse fanden Mädchen zwar spannend, aber hatten andere Dinge im Kopf. Für diese Jungs war es „uncool“, sich mit einem Mädchen zu unterhalten oder etwas zu unternehmen. Insgeheim übten die Mädchen für die Jungs aber schon in diesem Alter eine gewisse Faszination aus, die sie aber noch nicht richtig interpretieren konnten.
Lena hatte schon die Hälfte des Buches gelesen und hoffte, dass es eine Fortsetzung dieses Buches geben würde, sie wollte das Leben diese Jungen weiterverfolgen und diesen Jungen nicht mit dem Buch zur Seite legen.
Lena hörte, dass ihre Mutter die Treppe heraufkam und machte schnell die Taschenlampe aus, weil sie wusste, dass ihre Mutter immer noch einmal ins Zimmer schaute, um zu sehen, ob ihre Tochter schon schlief und erst wieder aus dem Zimmer ging, wenn sie sich sicher war, dass Lena schlief. Auch dieses Mal öffnete ihre Mutter leise die Tür und schaute ins Zimmer hinein, alles schien in Ordnung. Lena schloss unter ihrer Decke die Augen und tat so, als ob sie schlief, bewegungslos lag sie da. Wenn sie gewusst hätte, dass sie in diesem Moment auch eingeschlafen war, wäre das folgende Erlebnis halb so spannend für sie gewesen: Als sie die Augen wieder öffnete, war sie nicht mehr in ihrem Bett, sondern in einem verwilderten Garten, rote und weiße Rosen rankten am verwitterten Gartenzaun und das Gras wuchs in alle Richtungen, der Garten wirkte so als sei er aus einem Märchen entsprungen. Lena hatte den Garten zuvor noch nie gesehen, erinnerte sich aber, dass der Junge in ihrem Buch eine Großmutter hatte, die einen solchen Garten besaß und der Junge sich sehr gerne darin aufhielt. Neugierig ging sie ein paar Schritte und schaute sich um, es war ein großer Garten, sehr geheimnisvoll und unberührt. Lena dachte daran, wie oft der Junge sich in diesem Garten aufhielt und wie oft er dabei das nächste Abenteuer plante. Plötzlich hörte sie es hinter sich rascheln, ruckartig drehte sie sich herum. Sie glaubte ihren Augen kaum, als sie den blonden Jungen aus dem Buch vor sich stehen sah. Sie blickte in seine Augen und war verwirrt, offensichtlich hatte auch er nicht mit ihr gerechnet. Sie wusste so viel über ihn und doch auch wieder nichts. Es war ein komisches Gefühl für Lena zu spüren, wie die beiden Realitäten ineinander verschmolzen und zu einer einzigen Realität wurden. Der Junge war es, der als erster das Wort ergriff und Lena fragte, wer sie sei. Lena antwortete, dass sie sich kennen würden und dass sie wisse, was er für tolle Abenteuer erlebt hatte. Der Junge lächelte. Lena fand den Augenblick bezaubernd und wünschte sich, dass er nie vorübergehen würde. Sie vergaß alles um sich herum, ihre Gedanken kreisten nur um diesen Jungen. Plötzlich erschien alles andere unwichtig. Gerade wollte sie ansetzen zu sprechen, als sie ihren Wecker hörte. Ein komisches Gefühl überkam sie, was hatte der Klang des Weckers in diesem Augenblick und in diesem geheimnisvollen Garten zu suchen? Sie hörte, wie jemand ihren Namen rief, es war eine Stimme die sie kannte, aber in diesem Moment nicht zuordnen konnte. Plötzlich wurde ihr klar, dass sie geträumt hatte. Enttäuscht öffnete sie die Augen und sah ihre Mutter vor ihrem Bett stehen. „Aufstehen Lena!“ sagte ihre Mutter sanft. Wie schade, dass sie ihren Helden, den blonden Jungen, nicht noch fragen konnte, ob sie ihn einmal bei seinen Abenteuern begleiten durfte. Unwillig stieg Lena aus dem Bett und ging ins Bad und putzte sich die Zähne. Warum wacht man immer auf, wenn es am schönsten ist, fragte sie sich. Auf dem Schulweg dachte sie darüber nach, was wohl der blonde Junge aus dem Buch über sie dachte, fand er sie sympathisch? Genauso sympathisch wie sie ihn fand? Diese und andere Fragen geisterten ihr im Kopf herum, als sie das Klassenzimmer erreichte. Sie hoffte, dass der Tag bald vorübergehen würde und sie in ihrem Buch weiter lesen konnte. Sie war gespannt darauf, ob sie wieder einmal die Möglichkeit bekommen würde, mit dem blonden Jungen zu sprechen, das nächste Mal würde sie sofort nach den wichtigen Dingen fragen.
Leider hatte sie nicht mehr einen solchen Traum, wahrscheinlich weil sie zu sehr hoffte, dass sie den geheimnisvollen Garten noch einmal betreten durfte. Es gibt eben Dinge, die darf man sich nicht wünschen, damit sie in Erfüllung gehen!
Von koenig70 am
17. Dezember 2009 veröffentlicht
Viele Eltern machen sich Gedanken wie sie ihren Kindern das Lesen und Schreiben beibringen sollen. Die meisten Kinder beginnen mit fünf oder sechs zu lesen, dies meist kurz vor oder in der ersten Klasse. Experten sind der Meinung, dass sie erst im Alter von 5 die nötigen neuronalen Verbindungen im Gehirn gebildet haben. Erst ab diesem Zeitpunkt ist es ihnen erst möglich Buchstaben zu entschlüsseln und Wörter zusammenzusetzen. Es ist also nicht nötig dem Kind sehr früh das Lesen beizubringen, aber das Interesse an Büchern und am Lesen sollte schon früh geweckt werden. Man kann seinen Kindern Bücher nahe bringen und sie auf die Geschichten neugierig machen und immer vermitteln, dass Bücher wichtig sind und viel Spaß machen. Der beste Weg ist es, wenn man seinem Kind vor liest. Mit sechs Monaten sehen Babys sich schon gerne Bilderbücher an , im Alter von 2 sind Bücher mit Wiederholungen und Reimen geeignet und danach kann man mit einfachen Geschichten anfangen. Später dann eignen sich besonders Detektivgeschichten, da die Kinder in diesen mit rätseln können.
Die meisten sind mit Märchen aufgewachsen die eher für Erwachsene geeignet sind. Es wurde immer gesagt, dass die Weisheiten eines Märchens Kindern helfen soll. Doch die Brutalität, die in diesen Geschichten beschrieben wird ist heutzutage nicht mehr für Kinder geeignet. In Aschenputtel hackt die Stiefmutter ihren Töchtern die Zehen und Fersen ab, damit ihnen der Schuh nicht passt. Doch auch in Rotkäppchen gibt es solche Szenen, in der der Jäger den Wolf aufschneidet und die Großmutter rettet. Alternativ zu solchen Büchern gibt es jetzt auch ein personalisiertes Kinderbuch in den die Eltern eine Geschichte aussuchen können und die Namen des Kindes und auch seiner Freunde in die Geschichte integrieren. Somit sind die Eltern auch sicher, dass die Geschichte geeignet ist.
Von Rosa am
1. Oktober 2009 veröffentlicht
Dies ist eine kleine Kindergeschichte.
Die Sonne Sunny erlebt zusammen mit ihren Freunden Maduk und Peter lustige Sachen.
Wenn sie gerade nicht gerade Spieletipps untereinander austauchen, erleben sie eine Menge Abenteuer. Maduk hat Peter und Sunny von der Schule abgeholt. Stolz zeigte er ihnen sein neues rotes Halsband, welches ihm sein Herrchen geschenkt hatte. Es stand sogar sein Name drauf. Maduk war so fröhlich und schlug vor, dass die Freunde zusammen zum Kornblumenfeld gehen. So machten sie sich gleich auf den Weg. Schon von weiten konnten sie die leuchtenden blauen Kornblumen erkennen. Dazwischen fanden sich auch viele rote Mohnblumen. Plötzlich hatte Sunny die Idee ein paar Kornblumenkränze für Peter, Maduk und mich zu flechten. Maduk und Peter halfen ihr beim Kornblumenpflücken und immerhalb kürzester Zeit hatten sie schon einen riesigen Strauß. Dann fing Sunny mit dem Flechten an. Gespannt schauten Maduk und Peter ihr dabei zu. Es dauerte nicht lange und sie hatte alle drei Kränze fertig geflochten. Dann setzten sie sich die Kränze auf. Maduk und Peter sahen damit besonders niedlich aus. Sie tobten noch eine ganze Weile im Feld weiter. Auf dem Weg nach Hause trafen sie viele Kinder, die sie begeistert anschauten, weil sie die Kornblumenkränze der drei Freunde so schön fanden.