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Unglaublich fröhliche Kängurus

Von Poesie am 21. Oktober 2009 veröffentlicht
Thema: Märchen

In den nahezu englosen Weiten Australiens wurde von zwei Stammesführen und etwa 72 schräg daneben schwebenden Mini-Telefonzellen aus Blätterteig, ein kleines weinendes Känguru neben einem hellbraun heißen Felsen wahrgenommen. „Warum bist du so frohlos, du liebes Tier?“ fragte der ältere Stammesführer mit weisem Mitgefühl in seiner Stimme. „Ich finde meine Mama nicht mehr und einen Buntstift hab ich auch verloren“ weint das kleine Hümpftier. Ohne zu zögern hob der eine Stammesführer das Känguru zärtlich hoch und legte es in die starken Arme des anderen. „Komm lass es uns zu unserem Dorf tragen, und es groß pflegen“.

Das langsame niedersinken der Sonne an der weiten Wand des Horizonts sog die drei förmlich Richtung Dorf.  Herrlich wie es da nach Suppe roch, als man sich der Dorfmitte näherte. So würzig und fruchtig einerseits und deftig sättigend auf der anderen Seite hätten die drei genussvoll lächelnden Nasen wohl diesen Duft beschrieben. Zwei Holzstühle wurden in ihrem gegenseitigen Anstarren unterbrochen als sich die zwei Stammesführer darauf niederließen, im selben Schwung machten sie aus dem jungen Känguru, eines von am-Boden-sitzender Art.

Der Suppenduft jedoch, war so stark in seiner Güte und so weit reichend, dass sich auch ein anderes älteres Känguru des Dorfs näherte.   Als das Junge Tier die Mutter sah, hüpfte es vor Freude derselben um den Hals. Nun waren da zwei unglaublich fröhliche Kängurus. Die zwei Stammesführer lächelten einander an und waren sich zufrieden einig „Die Suppe schmeckt heute einfach wunderbar“

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vom Admin des Poeten Logs