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Zur Zeit der Hexenhysterie

Von R.R. am 19. Dezember 2011 veröffentlicht
Thema: Sagen

Zur Zeit der Hexenhysterie wurden oft Tiere beschuldigt, mit Hexen im Bunde zu sein. Die Tiere wurden als Begleiter der Hexe oder des Magiers angesehen. Sie sollten mutmaßlich ihrem Meister bei der Planung und Durchführung ihrer bösen Machenschaften gedient haben. Igel, Amseln, Kröten, Eulen und Krähen galten als wahrscheinliche Gefährten der Hexe. Nicht selten dienten diese tierischen Gefährten als Beweismaterial in den Hexenprozessen. Zur Zeit des englischen König Jakobs VI. wurden Magier, Heiden und auch Randgruppen als Gefolgsleute des Satans und Herold des Bösen angesehen. Die Kirche nutze ihren Einfluss, um die vermeitlichen Hexen und Hexer zum Sündenpunkt für alles schlechte in dieser Welt zu machen. Besonders gefahrvoll waren Gruppen dieser Hexenmeister und Magiekundigen. Der Mensch wurde nicht als Hexe und Herold des Bösen geboren, viel mehr war er ein früherer Christ, der den rechten Weg aus den Augen verloren hat und den Verlockungen des Teufels erlagen. Wer der Hexerei angeklagt wurde hatte nur wenig Hoffnung von der Inquisition als unschuldig befunden zu werden. Angeklagte, die auch unter der Folter zunächst zu keine Geständnissen abgaben, durften gelegentlich eine sogenannte Gottesprüfung ablegen. Im Falle einer Gottesprüfung überprüfte ein Tribunal sorgfältig, ob der Verdächtigte einen Pakt mit dem Satan geschlossen hatte und/oder seinem schändlichen Einfluss erlag. Viele dieser Gottesprüfungen waren ausgeschlossen zu Bestehen oder das Bestehen war einzig und allein dem Zufall überlassen. Dennoch, falls es dem Angeklagten gelang die Aufgabe zu bestehen war er frei und niemand durfte seine Unschuld mehr infrage stellen. Nach Aussagen waren die Prüfungen bewusst so aufgestellt dsas sie vom Menschen als unlösbar wenn nicht sogar als aberwitzig empfunden wurden. Die Kirche wollte somit prüfen, ob der Angeklagte das Wohlwollen Gottes auf seiner Seite hatte. Während der Hexenhysterie gab es Tausende Menschen, die dem Wahn zum Opfer fielen. Darunter vorallem Frauen, auch Männer und sogar Kinder.Mehr über die Hexenhysterie wird auf www.antike-kulturen.com vorgestellt.